Hansohneglück
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Es ist aber auch schwierig für einen Mann Gefühle zu zeigen.
Kennst du den Film "Teuflisch" mit Brendan Fraser?
Das spiegelt, natürlich stark überspitzt, so die Gedankengänge wieder, die ich zumindest habe.
Es ist wie in jeder Lebenslage. Die richtige Dosis ist entscheidend.
Und die muss man bei jeden Partner erst einmal rausfinden.
Ich bin äußerlich eher stark und ruhig.
Aber auch ich bin natürlich auch mal traurig, oder verletzt.
Am ehesten können Männer wohl ihre Wut zum Ausdruck bringen, ist meine persönliche Einschätzung.
Allerdings würde ich gern lernen, mehr zu reden über meine Gefühle.
Das mache ich jetzt auch bei meiner Familie.
Und komischerweise öffnen sich manche dann auch das erste Mal.
Man hört von Geschehnissen der Vergangenheit und lernt.
Jedoch ist es für mich nicht einfach, Schwäche zu zeigen. Außer bei der Männergrippe
Wir Männer stecken oft noch in den Stereotypen der 60er fest, so meine Empfindung.
Zumindest wenn eine männliche Vaterfigur uns prägte.
Sätze wie "Indianer heulen nicht" hat bestimmt schon jeder gehört.
"Sei ein Mann" / "sei stark" usw.
Ich für meinen Teil besitze etwas Empathie und dies hilft mir manchmal schon bei anderen. Aber für mich selbst genügt es anscheinend noch nicht.