Aline_8
Gast
Zitat von susi123456:Gerade was diese Familienaufstellungen betrifft: das scheint ja sehr in Mode zu sein, liest man dauernd. Meine ehemalige Therapeutin (dipl. ...
Klar gibt's die auch.
Ich hab mich Im Vorfeld informiert und habe sowohl vor- als auch Nachsorgegespräche geführt.
Ich habs einfach probiert, da die Leiterin selbst jahrelang als kassenärztliche Therapeutin gearbeitet hat.
Sie wollte zur klassischen schulmedizin etwas anbieten, was weg vom Verstand geht und das Unterbewusstsein anspricht.
Ich habe ein paar Aufstellungsarbeiten mit gemacht zusätzlich zur normalen Psychotherapie. Ich fand es tatsächlich gerade in diesem ergänzenden Mix unglaublich horizontetweiternd und als totaler kopfmensch mal für mich über den gewohnten tellerrand hinausschauend.
Und ich habs nicht gemacht, weils gerade en vogue zu sein scheint.
Meine freundin war zb bei einer verhaltenstherapeutin, die komplett abfällig über innere kindarbeit gesprochen hat.
Und aus ihrer Sicht verständlich, denn die Menschen haben mittlerweile ein deutlich breiteres Spektrum zur (selbst)Hilfe durch Onlineangebote, coaches und ihre Lektüren a la steffi Stahl und hemschemeier.
Dass die "normalen" Therapeuten da die Nase rümpfen, da ihnen im Zweifel Patienten abtrünnig werden, ist logisch 😉