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malina72
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Danke erstmal für eure Antworten und Sichtweisen.
Ich weiß, dass Leute mit gesundem Selbstbewusstsein wahrscheinlich längst den Kontakt beendet hätten. Ich selber stecke häufig in dieser Schleife fest, Menschen reagieren nur so auf mich, weil ich etwas falsches getan haben muss.
Mir ist bewusst, dass Themen wie Unsicherheit, Verlustangst, usw. ein Kennenlernen erschweren oder sogar unmöglich machen können. Mein Problem ist, dass ich jahrelang versucht habe Männer kennenzulernen. Meistens bin ich auf Ablehnung gestoßen und das hat sehr stark was mit mir und meinem Selbstbild gemacht. Irgendwann konnte ich fast nicht mehr anders innerlich, als auf ein Date zu gehen mit der Frage, „Was wird wohl diese Person an mir stören“?
Ich war nicht wirklich in der Lage, ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen. Ich habe jahrelang durch den Vater psychische Gewalt erlebt und wurde in der Schulzeit gemobbt. Das erwähne ich deshalb, weil in Fällen wie mit besagtem Mann, manche Sätze aus der Vergangenheit wieder in mir hochkommen. Im Endeffekt aber das Grundgefühl „Ich bin nicht genug, liebenswert, schön, sodass mich jemand mögen oder wählen könnte“.
Ich hatte den Mann auf dieser App kennengelernt und eigentlich fand ich das erste Treffen auch gut. Gleichzeitig wächst meine Angst vor dem Verlassenwerden jedoch bei mir mit steigender emotionaler Bindung.
Das äußert sich häufig in Rückversicherungsfragen, immer wieder denselben Gesprächen um dasselbe Thema, Klammern, usw.
Ich denke das ist das, wodurch in ihm dieser Frust zustande kam und gleichzeitig, schien er meine eher ruhige Art auch nicht gut zu finden.
Ich weiß, das jeder Mensch ein Recht hat, ein Kennenlernen zu beenden.
Mein Problem ist vor allem, dass mir seine Sätze bis heute im Magen liegen, vor allem, wenn ein Kennenlernen wieder scheitert, kommen sie hoch wie eine Diagnose oder Prophezeiung über mich.
Und ja, es tut auch weh zu sehen, dass dieser Mensch heute in einer Partnerschaft mit einer schönen Frau ist, weil es mir das Gefühl gibt, eben doch der Fehler gewesen zu sein. Dass Männer mich eben meiden würden, aufgrund meiner Art.
Es ist tatsächlich auch so, dass ein Jahr später einen Mann kennenlernte, der mich wirklich ernsthaft zu mögen schien. Ich baute im Verlauf eine so starke Unsicherheit auf, nicht zu reichen, sodass ich die Beziehung mit meinen eigenen Ängsten zerstörte. Nicht aus Absicht oder beleidigenden Worten, aber der Druck, der für ihn durch meine wiederkehrenden Zweifel, mein Misstrauen und mein Zwang, Sicherheit herzustellen, wurde einfach zu groß. Dieser Kontakt endete dann leider auch nicht schön und hinterließ mich sehr am Boden.
Ich versuche innerhalb ambulanter Psychotherapie daran zu arbeiten. Das ist sehr schwer, weil ich kognitiv meine Ängste und die andere Person sehr gut verstehe, in Momenten der Panik, aber nahezu die Kontrolle über mich verliere. Es ist dann, als würde sich dann diese Angst ans Steuer setzen. Ich kann ein schönes Date am Ende des Tages dann zum Beispiel nicht gut als schönes Date stehen lassen, sondern bekomme Angst, dass ich am nächsten Tag eine Abweisung, Kritik oder verletzende Worte erfahre. Durch diesen Versuch, mich selbst zu schützen, was ja gar kein Schutz ist, vertreibe ich die Männer jedoch nur von mir und weiß einfach nicht weiter.
In solchen Momenten kommen dann eben genau diese Sätze hoch. Dass ich keine Wärme zu geben habe. Dass ich toxisch und geisteskrank bin. Dass mich niemand will.
Ich finde schwer einen gesunden Umgang damit. Ich werde jetzt 27 Jahre alt und hatte bisher keine langanhaltende Beziehung. War jahrelang immer wieder in Kliniken oder Tageskliniken, welche jedoch oft nur zu kurzzeitiger Stabilisierung führten.
Ich weiß, dass Leute mit gesundem Selbstbewusstsein wahrscheinlich längst den Kontakt beendet hätten. Ich selber stecke häufig in dieser Schleife fest, Menschen reagieren nur so auf mich, weil ich etwas falsches getan haben muss.
Mir ist bewusst, dass Themen wie Unsicherheit, Verlustangst, usw. ein Kennenlernen erschweren oder sogar unmöglich machen können. Mein Problem ist, dass ich jahrelang versucht habe Männer kennenzulernen. Meistens bin ich auf Ablehnung gestoßen und das hat sehr stark was mit mir und meinem Selbstbild gemacht. Irgendwann konnte ich fast nicht mehr anders innerlich, als auf ein Date zu gehen mit der Frage, „Was wird wohl diese Person an mir stören“?
Ich war nicht wirklich in der Lage, ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen. Ich habe jahrelang durch den Vater psychische Gewalt erlebt und wurde in der Schulzeit gemobbt. Das erwähne ich deshalb, weil in Fällen wie mit besagtem Mann, manche Sätze aus der Vergangenheit wieder in mir hochkommen. Im Endeffekt aber das Grundgefühl „Ich bin nicht genug, liebenswert, schön, sodass mich jemand mögen oder wählen könnte“.
Ich hatte den Mann auf dieser App kennengelernt und eigentlich fand ich das erste Treffen auch gut. Gleichzeitig wächst meine Angst vor dem Verlassenwerden jedoch bei mir mit steigender emotionaler Bindung.
Das äußert sich häufig in Rückversicherungsfragen, immer wieder denselben Gesprächen um dasselbe Thema, Klammern, usw.
Ich denke das ist das, wodurch in ihm dieser Frust zustande kam und gleichzeitig, schien er meine eher ruhige Art auch nicht gut zu finden.
Ich weiß, das jeder Mensch ein Recht hat, ein Kennenlernen zu beenden.
Mein Problem ist vor allem, dass mir seine Sätze bis heute im Magen liegen, vor allem, wenn ein Kennenlernen wieder scheitert, kommen sie hoch wie eine Diagnose oder Prophezeiung über mich.
Und ja, es tut auch weh zu sehen, dass dieser Mensch heute in einer Partnerschaft mit einer schönen Frau ist, weil es mir das Gefühl gibt, eben doch der Fehler gewesen zu sein. Dass Männer mich eben meiden würden, aufgrund meiner Art.
Es ist tatsächlich auch so, dass ein Jahr später einen Mann kennenlernte, der mich wirklich ernsthaft zu mögen schien. Ich baute im Verlauf eine so starke Unsicherheit auf, nicht zu reichen, sodass ich die Beziehung mit meinen eigenen Ängsten zerstörte. Nicht aus Absicht oder beleidigenden Worten, aber der Druck, der für ihn durch meine wiederkehrenden Zweifel, mein Misstrauen und mein Zwang, Sicherheit herzustellen, wurde einfach zu groß. Dieser Kontakt endete dann leider auch nicht schön und hinterließ mich sehr am Boden.
Ich versuche innerhalb ambulanter Psychotherapie daran zu arbeiten. Das ist sehr schwer, weil ich kognitiv meine Ängste und die andere Person sehr gut verstehe, in Momenten der Panik, aber nahezu die Kontrolle über mich verliere. Es ist dann, als würde sich dann diese Angst ans Steuer setzen. Ich kann ein schönes Date am Ende des Tages dann zum Beispiel nicht gut als schönes Date stehen lassen, sondern bekomme Angst, dass ich am nächsten Tag eine Abweisung, Kritik oder verletzende Worte erfahre. Durch diesen Versuch, mich selbst zu schützen, was ja gar kein Schutz ist, vertreibe ich die Männer jedoch nur von mir und weiß einfach nicht weiter.
In solchen Momenten kommen dann eben genau diese Sätze hoch. Dass ich keine Wärme zu geben habe. Dass ich toxisch und geisteskrank bin. Dass mich niemand will.
Ich finde schwer einen gesunden Umgang damit. Ich werde jetzt 27 Jahre alt und hatte bisher keine langanhaltende Beziehung. War jahrelang immer wieder in Kliniken oder Tageskliniken, welche jedoch oft nur zu kurzzeitiger Stabilisierung führten.