Zitat von ednet:http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/katholische-kirche-kuendigt-kindergaertnerin-kommune-kuendigt-kirche-a-823317.html
genau aus solchen gründen bin ich ausgetreten .
was der verein und seine angestellten hier auch teilweise rausnimmt war für als " still zahlendes Mitglied " nicht tolerierbar und aus persönlichen Gründen bin ich dann auch raus.
Ich selbst bin bereits vor rund 24 Jahren ausgetreten. Allerdings nicht aus solchen Gründen.
Im Gegenteil: Ich finde es nur konsequent, was da passiert:
"Weil die Leiterin eines katholischen Kindergartens in Rauschendorf ihren Mann verließ und mit einem neuen Partner zusammenzogen ist, hält der Pfarrer sie für nicht mehr tragbar. "Wo katholisch drauf steht, muss auch katholisch drin sein", schreibt der von Schiffers geleitete Kirchengemeindeverband in einer Stellungnahme. "
Diese Konsequenz ist selten geworden, heutzutage. Für mich wäre sie ein Grund, wieder einzutreten; zumal sie bei anderen Religioten sehr wohl akzeptiert und sogar dort staatlich geduldet und
hofiert wird, wo es meines Erachtens wirklich gegen unsere Verfassung verstößt. Anders sind Szenen wie diese jedenfalls nicht erklärbar:
Es sind andere Gründe, die mich davon weiterhin abhalten.
Um zu verdeutlichen, was ich meine:
Jeder, wirklich
jeder, der bei der katholischen Kirche einen Arbeitsvertrag unterzeichnet
weiß, worauf er sich einläßt. Denn ihre Haltung zu Scheidung und Wiederheirat bzw. neuerlicher Lebensgemeinschaft mit jemand anders besteht nun wirklich
nicht erst seit gestern. Die üblichen nationalen Recht gelten dort nicht, dafür sorgt ein Konkordat, daß übrigens AHs erster internationales Abkommen war. Wem das nicht paßt, der sollte sich von vornherein einen anderen Arbeitgeber suchen.
Wenn jemand seine Kinder auf eine Koranschule schickt, tut er das schließlich auch nicht, damit sie dort zur "freien" Liebe erzogen werden oder auch nur mit Erziehern zu tun haben die sie praktieren.
Wenn jemand eine Affaire mit einem verheirateten Menschen eingeht, wird auch draufgespuckt und vorgeworfen, man habe gewußt, worauf man sich einlasse.
Sorry, aber von erwachsenen freien Bürgern in einem freien Land darf man sehr wohl erwarten, daß sie wissen, mit wem sie sich worauf einlassen wollen und wen sie meiden. So wie man als Katholik, der seine Kinder in eine katholische Schule schickt, auch selbstverständlich erwarten darf, daß sie dort im katholischen Geist erzogen werden.
Ende der Durchsage,