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Klinik - was machen die mit ihm?

alleswirdbesser
Zitat von WhatHappend:
Ich habe seit einigen Monaten eine Ersatz-Oma. Die macht das ganz toll. Wir treffen uns alle 1-2 Wochen nach Termin oder wenn ich sie brauche nimmt sie mir das Kind ab. Habe ich mich aktiv drum bemüht, als mein Freund out of order war.

Super, da bist du ja schon viel weiter gekommen als ich dachte, sehr gut 👍

• x 1 #136


W
Zitat von Sincerite:
Verstehe ich nicht. Dieser Mann ist nach deiner Beschreibung so furchtbar, er ist anstrengender als das Kind, du hast keine Gefühle mehr für ihn, ...

Weil ich den Absprung nicht schaffe aber alle meine Ängste wahr werden. Ich bin ja quasi schon im Testlauf.

Ich darf doch wohl interessehalber fragen, welche Anzeichen verräterisch für eine Next sind. Auch wenn ich an mancher Stelle empathielos bin, geht mir nicht alles spurlos an den 4 Buchstaben vorbei.
Und mein Freund ist nicht mit Depressionen geboren, sondern hat sie kürzlich erworben. Er weiß doch (noch), wie das für einen gesunden Menschen sein muss.

• x 1 #137


A


Klinik - was machen die mit ihm?

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T
Vielleicht magst du nochmal sagen, was du dir von ihm wünschen würdest. Ich zumindest hab das nicht verstanden, außer dass er jetzt am Wochenende nicht heim kommt.
Ich glaube niemand hier bezweifelt, dass das sehr schwer für dich ist. Und es wäre auch nicht die erste Beziehung, die so eine Situation nicht übersteht. Was man halt eher nicht erwarten kann, dass er heim kommt und dich dann entlastet. Und dabei gebe ich weder dir noch ihm eine Schuld, aber so ist die Situation nun mal. Und auch nach der Klinik wird er nicht wie ausgewechselt sein. Wenn er schwere Depressionen hat, ist er dann im besten Fall stabilisiert und die Behandlung geht dann weiter. Das muss man sich bewusst machen.

• x 2 #138


Ouabain
Zitat von WhatHappend:

Ich darf doch wohl interessehalber fragen, welche Anzeichen verräterisch für eine Next sind
Natürlich. Der Punkt ist nur - die Indizien sind indirekt. Wenn eine Frau mental gut drauf ist, dann liegt sie - bei ggf Verdacht - zu 80 bis 90 Prozent richtig. Also - zumindest, was die Fäden hier betrifft.

Bei Dir bin ich mir da allerdings zunehmend unsicher. Eigene Panik verzerrt die Intuition in Richtung Fehlalarm. Unter anderem auch deshalb immer wieder mein Appell an Dich, Dich zu beruhigen, Entlastung zu suchen, durch zu atmen. Abstand zu suchen, damit Du den Kopf wieder über Wasser bekommst.

Nochmals -
nach allem was Du geschrieben hast, wirst Du selbst in einem Worst Case durchkommen. Du hast ausreichend Ressourcen . Du musst nur endlich aufhören, Dich selbst noch tiefer runter zu ziehen.

Bislang ist nichts in Sicht, was sich nicht auch mit den allgemeinen Umständen erklären lässt.

Das Gras wächst nicht schneller, wenn Du daran ziehst. Dich überhastet in die Umsetzung einer Trennung stürzt, die bislang nur als Panik in Deinem Kopf existiert.

• x 2 #139


Blind-Meg
Zitat von Tobalf:
Und auch nach der Klinik wird er nicht wie ausgewechselt sein. Wenn er schwere Depressionen hat, ist er dann im besten Fall stabilisiert und die Behandlung geht dann weiter.

So ist es. Genau genommen geht dann die Arbeit erst richtig los. Die Klinik ist ein Schutzraum, wo er sich abschirmen kann und soll von den Belastungen des Alltags. Die Klinik ist aber auch eine Akutmaßmahme, die nur so lange indiziert ist, bis die Patienten wieder einigermaßen geradeaus gucken können. Dann erfolgt die Entlassung ins echte Leben, raus aus dem Schutzraum, zurück in das Leben, das einen in die Klinik gebracht hat. Im Idealfall sollten in der Klinik die groben Themen identifiziert werden und anschließend in ambulanter Behandlung verfeinert und nach und nach umgesetzt werden. Wenn denn die Kapazitäten zur Weiterbehandlung da wären. Sind sie aber nicht. Im übelsten Fall ist ein Klinikaufenthalt ein Tropfen auf den heißen Stein, der nachhaltig kaum was bewirkt. Was mit dem neuen Beitrags"stabilisierungs"gesetz sich noch ums zigfache verschärfen wird. Schönen Dank an Herrn Merz und dessen Wähler.

• #140


Stella31
Zitat von Femira:
Hast du mal bei deiner und/oder seiner Krankenkasse angerufen und gefragt, ob dir eine Haushaltshilfe zusteht?

Die ist für den Fall da, wenn weder Mutter noch Vater aufgrund von Erkrankung die Kinder versorgen können.
In diesem Fall müsste die Mutter nicht mehr In der Lage sein, das Kind zu versorgen.
Das geht aber nur über den Arzt.



Zitat von WhatHappend:
Und mein Freund ist nicht mit Depressionen geboren, sondern hat sie kürzlich erworben.

Wusste gar nicht, dass man die kaufen kann 🤔
Sorry, aber es hört sich bei dir so an, als glaubst du ihm gar nicht, dass er Depressionen hat.

Und auch ich verstehe deine Anliegen nicht.
Wenn du sowieso schon lange weißt, dass ihr nicht mehr passt, was genau willst du noch von deinem Freund?

• x 6 #141


Hola15
@WhatHappend

Ich habe jetzt mal ein wenig in deinen alten Themen gestöbert.

Was sich, mE nach, durchzieht, ist, dass du offen oder latent wütend erscheinst, wenn sich das Gegenüber nicht so verhält oder funktioniert, wie du es dir vorstellst.

Ich sag’s dir ehrlich, ich merke direkt, wie sich da mein Magen verkrampft.

Ist das dem geschuldet, dass du nur in diesem Zustand hier schreibst, oder was ist da dran?

Zumindest scheinen ja dein Ex-Mann als auch dein jetziger Freund dir ebenso Rückmeldung in diese Richtung gegeben zu haben.

Eigentlich war mein Anliegen die Hoffnung, etwas besser zu fassen zu bekommen, was du eigentlich willst.
Du schriebst ja, dass ihr im Grunde das letzte Jahr durchgehend gestritten habt und du eh nichts mehr empfindest. Und ich wollte gucken, ob der Rat sich zu trennen, damit euer Kind nicht in dieser vergifteten Atmosphäre aufwächst, angemessen ist. Ich weiß es nicht. Sags du mir, gibt’s dich auch in zufrieden?
Wenn ja, dann würde ich an deiner Stelle alles daran setzen, dass mein Kind in einer gesunden Atmosphäre aufwächst. Wenn nein, ändert eine Trennung vermutlich auch nichts.

• x 5 #142


W
Zitat von Hola15:
Sags du mir, gibt’s dich auch in zufrieden?

Da hast du den Nagel auf den Kopf getroffen. Die meiste Zeit würde ich mich als unzufrieden bezeichnen. Woher das kommt, weiß ich nicht. Haben aber schon viele angemerkt.
Ich habe schon lange keinen inneren Frieden mehr gespürt. Dankbarkeit schon aber das muss ich mir bewusst sagen
Dieses große schwerwiegende Thema nehme ich mit in eine professionelle Behandlung. Das kann ich hier nicht mit euch erörtern, weil es so an die Substanz geht, dass ich einen Nervenzusammenbruch befürchte.

Ich wünsche mir wirklich mehr Gelassenheit, Freude und Ruhe.
Mir ist gestern blitzartig eingefallen, was mir gut tun würde. Etwas, das ich die letzten Jahre außer Acht gelassen habe, weil mein Freund damit nichts anfangen kann und ich den Kommentaren aus dem Weg gehen wollte. Diese "Sache" kann mich sogar unter Menschen bringen, wenn ich wollte und ich kann das Kind integrieren 🙂

• #143


Arnika
Zitat von Femira:
Hallo TE, Hast du mal bei deiner und/oder seiner Krankenkasse angerufen und gefragt, ob dir eine Haushaltshilfe zusteht? Bei uns in Berlin bieten ...

Sie ist einfach eine vorübergehend alleinerziehende Mutter, wie wenn dein Partner mit einem Hüftbruch im Krankenhaus ist. Da zahlt nicht der Steuerzahler Haushaltshilfen. Außer, du weißt nach, dass du selbst aufgrund von Krankheit nicht fähig bist, dich um dein Kind zu kümmern. Dann hast du aber die nächsten Jahre regelmäßig das Jugendamt vor der Tür…

• x 1 #144


Femira
Zitat von Arnika:
Steuerzahler

Stimmt, das macht die Krankenkasse, in die man selber eingezahlt hat.


Zitat von Arnika:
Sie ist einfach eine vorübergehend alleinerziehende Mutter, wie wenn dein Partner mit einem Hüftbruch im Krankenhaus ist


Zitat von Stella31:
Die ist für den Fall da, wenn weder Mutter noch Vater aufgrund von Erkrankung die Kinder versorgen können.

Eine Haushaltshilfe kann beantragt werden, wenn eine Person von zwei vorübergehend ausfallen, bzw vorübergehend mehr Unterstützung erforderlich ist.

Ich hab es ja verlinkt. Beispielhaft von einer Krankenkasse.

• #145


Arnika
@Femira Eine Krankenkasse ist eine Versicherung. Da zahlen alle ein, damit am besten nur wenige was rausnehmen, die es wirklich brauchen. Wobei in der Praxis auch jene rausnehmen können, ohne je was eingezahlt zu haben - ergo: der Steuerzahler.

Und das gilt nicht für, ich bin grad mal alleinerziehend, sondern für „ich bin krank.“

Und ist sie so krank, dass sie bei der Krankenkasse meldet, sie kann sich nicht mehr um ihr Kind kümmern, und zwar nicht nur wegen einer Operation als Alleinerziehende ohne Familie, sondern wegen mentalen Problemen, dann braucht sie eine ärztliche Bestätigung und hat dann selbst Therapie - und natürlich das Jugendamt vor der Tür. Bis sichergestellt ist, dass sie wieder psychisch stabil genug ist, um sich gegebenenfalls allein um ein Kind zu kümmern. Wie Mio andere auch. Oder eben das Amt feststellt, dass sie es eben nicht ist. Partner ist (vorübergehend) weg, reicht da nicht.

Und wenn sie sich trennt und hat bereits offiziell kundgetan, sie kann es alleine nicht, hat sie wieder das Jugendamt vor der Tür bzw. bzgl. Sorgerecht nicht der Brüller. Ist nicht so schwer zu verstehen eigentlich..

• x 1 #146


W
Zitat von Tobalf:
Vielleicht magst du nochmal sagen, was du dir von ihm wünschen würdest.

Ich schaue gerade den Film "Hook" und ich wünsche mir, dass er sich um sein Kind kümmert/kümmern kann und dass er die guten Seiten seines alten Ichs vor meiner Schwangerschaft wieder erlangt.

Zitat von Tobalf:
Wenn er schwere Depressionen hat, ist er dann im besten Fall stabilisiert und die Behandlung geht dann weiter. Das muss man sich bewusst machen.

Wurde ihm schon gesagt. Ist uns bewusst.

• #147


Femira
Zitat von Arnika:
Da zahlen alle ein

Naja...alle...wir haben schon ein zwei Klassensystem...alle sind nicht alle.


Zitat von Arnika:
damit am besten

Für wen am besten?


Zitat von Arnika:
Und das gilt nicht für, ich bin grad mal alleinerziehend, sondern für „ich bin krank.“

Das gilt für die, die es brauchen. Die Krankenkasse prüft die Ansprüche.

Im Normalfall gilt es für Menschen mit sehr kleinen Kindern, die entweder alleinerziehend oder vorübergehend alleinerziehend sind.

Was sie ist. Dementsprechend kann sie ihren Fall prüfen lassen. Das hat mit dem Jugendamt gar nichts zu tun.

Meine Empfehlung bleibt: bei der Krankenkasse anrufen und prüfen lassen, ob ihr Unterstützung zusteht und wenn es ihr zusteht, dann soll sie es bekommen. So funktionieren Versicherungen.


Zitat von Arnika:
Und wenn sie sich trennt und hat bereits offiziell kundgetan, sie kann es alleine nicht, hat sie wieder das Jugendamt vor der Tür bzw. bzgl. Sorgerecht nicht der Brüller.

Hast du viel Erfahrung mit dem Jugendamt?

Das Jugendamt verhandelt nicht das Sorgerecht.


Aber der Tipp ist gut: in den ersten 3 Lebensjahren haben alle Eltern den Anspruch auf eine kostenlose Familienhilfe. Das Wissen die meisten nicht. Hier kannst du dich zusätzlich informieren
https://verwaltung.bund.de/leistungsver...0009080000

Der Anspruch entsteht allein dadurch, dass das Kind jünger als 3 Jahre ist.
@NineN vielleicht ist das auch eine Idee, um zusätzlich Ressourcen zu generieren?

• x 1 #148


Arnika
Zitat aus dem Link von dir: „Auch ohne anerkannten Pflegegrad kann in bestimmten Fällen eine Haushaltshilfe bewilligt werden. Entscheidend ist, dass eine vorübergehende Beeinträchtigung besteht und keine andere Person den Haushalt führen kann.“

Also muss sie belegen, dass nicht nur er in der Klinik, sondern vor allem sie als Mutter zwar natürlich die andere Person wäre, die aber leider eben nicht den Haushalt führen kann. Na, da wünsch ich ihr dann viel Glück mit Diagnose und darauffolgenden regelmäßigen Antrittsbesuchen vom Jugendamt oder Mal Sorgerecht.

Es ist ja eigentlich wirklich nicht so schwer, das System zu durchschauen..

• #149


W
Zitat von Arnika:
Sie ist einfach eine vorübergehend alleinerziehende Mutter, wie wenn dein Partner mit einem Hüftbruch im Krankenhaus ist. Da zahlt nicht der ...

Achja, da war ja was... Danke für die Erinnerung. Soweit muss das nicht kommen.

• #150


A


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