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Klinik - was machen die mit ihm?

Stella31
Zitat von Timeconsumption:
Wie man so abwertend Menschen gegenüber sein kann, aber groß aufschreit, dass niemand hilft, wo sie doch ach so heftig überfordert mit einem Kleinkind ist, erschließt sich mir nicht. Egal, wie viel Verständnis und Empathie ich da aufbringen möchte.

🎯💯Prozent!

Nur deshalb wundert es mich, dass die sogenannte Forumspolizei dann lieber weiter für die TE in die Bresche springt und diejenigen, die eben genau dieses schäbige Verhalten kritisch hinterfragen, abkanzeln.

• #226


A


Klinik - was machen die mit ihm?

x 3


E
Zitat von VictoriaSiempre:
Genauso super finde ich, dass Du Deine von angesprochene grundsätzliche Unzufriedenheit selber erkennst und etwas dagegen unternehmen möchtest. Es hat schon Größe, dazu zu stehen und als Teil Deines Problems anzusehen

Genau da scheint es mir sehr viel Potenzial zu Verbesserung zu geben. Latente Unzufriedenheit kann einen zermuerben. Das würde ich ernst nehmen.

Hormone steuern sehr viel I'm Körper und auch in der Psyche. Eine Schilddrüse Fehlfunktion kann ganz hässliche emotionale Auswirkungen haben. Ich rate dazu, abzuchecken in welchem Zustand der Körper ist. Vitaminmangel kann auch vorliegen.

Zusätzliche spielt die Psyche eine sehr große Rolle. Jeder Zustand kann aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden, die alle wahr sind. Energie folgt der Aufmerksamkeit. Manche Perspektiven sind günstig, sie erzeugen positive Gefühle und stärken einen, andere erzeugen negative Emotionen und kosten Kraft. Günstig zu wählen nenne ich Gedanken hygiene.

Beispiel: @WhatHappend könnte ihr Kinderwunsch erfüllen, obwohl es recht schwierig aussah. Das ist ein Geschenk des Himmels, ein großes Glück. In Dankbarkeit zu sein, dass man dich sein Herzenswunsch erfüllen konnte, erzeugt positive Energie und gute Stimmung. Gleichzeitig scheint es mir nicht ganz passend zu sein, was der Vater des Kindes betrifft. Konzentriert sie sich darauf, ist die frustriert, verletzt, enttäuscht und was auch immer.

• x 2 #227


S
Danke für eure Unterstützung! Ich habe es auch als sehr hässlich empfunden. Aber es hat mich auch in meiner Annahme bestätigt. Bei manchen Menschen löst Kritik Krieg aus. Deshalb kann ich es an mir abperlen lassen. Ich bin eher stolz auf mich, weil meine Wahrnehmung stimmt.

• x 4 #228


Stella31
Zitat von Sincerite:
Deshalb kann ich es an mir abperlen lassen.

Hut ab!
Du hast sehr besonnen reagiert, was bei einem derartigen Angriff unter der Gürtellinie nicht zu erwarten ist.

• x 3 #229


Ouabain
Na, dann Glückwunsch.
Faden erfolgreich gekapert.

• x 1 #230


alleswirdbesser
Zitat von Stella31:
🎯💯Prozent! Nur deshalb wundert es mich, dass die sogenannte Forumspolizei dann lieber weiter für die TE in die Bresche ...

Also ich bin seit dieser Äußerung mit dem Schrimp auch raus. Ist heftig.

Auch habe ich in einem alten Thread gelesen, dass das Kind ein sehr großer Wunsch der TE gewesen ist und sie schon wenige Monate nach Beziehungsstart mit der Familienplanung begonnen hat. Vielleicht war alles zu früh und zu schnell, allerdings passiert es manchen auch ungeplant und sie müssen ihre Elternrolle voll wahrnehmen.

Zitat von WhatHappend:
Dabei habe ich keinen Grund dazu aber das musste ich mir erstmal vor Augen führen bzw ihm direkt ins Gesicht blicken - mein neuer Freund seit einem halben Jahr.
Ich weiß, ich habe es mit ihm so viel besser getroffen. Wahrscheinlich ist es die Wehmut, warum es nicht mit meinem ex so gelaufen ist.
Wir planen eine Familie zu gründen. Den Wunsch hatten mein ex und ich auch. Die beiden unterscheiden sich wie Feuer und Wasser und doch habe ich nun Bedenken, dass es bei mir wieder nur beim Gedankenspiel bleibt und sich mein Wunsch nach einem Kind nicht erfüllen wird.
Wie gesagt, wir stecken in der Planung - bei ihm wird es Realität.


Zitat von WhatHappend:
Ich kann meinem Freund nicht von der Nachricht erzählen. Möchte ihn nicht beeinflussen. Er weiß, dass es mit der Kinderplanung heftig daneben ging und die besten biologischen Jahre bei mir vorbei sind (meine persönliche Einschätzung).

Auf meine Nachfrage, warum sie so extrem überfordert ist mit der kleinen Maus, geht sie auch nicht ein. Deshalb wollte ich wissen, ob sie eventuell ab dem Wochenbett ebenfalls an Depressionen leidet, die bisher als solche nicht erkannt wurden.

• x 3 #231


Löwenzeh
@WhatHappend

Jetzt hast du dir hier die Sympathien verspielt, weil du um dich schlägst statt in den Dialog zu kommen.

Zitat:
du dich doch wie ein zusammengerollter Shrimp beschreibst, der nix mehr kann.

Vielleicht hast du es nicht so böse gemeint, wie es ankommt.

Du wolltest zum Ausdruck bringen, dass sogar die schwerstdepressive Sincerite dir schreiben kann, warum also ER nicht?!

Dennoch war es einfach nur beleidigend einer Person gegenüber, die hier ihre Zeit investiert, um dir zu helfen.
Egozentrisch.

Du könntest dich einfach entschuldigen.

So gehört sich das, wenn ich mich im Ton vergreife.

Und zu dem, warum er das nicht kann:

Er wird nicht wollen.

Vielleicht deshalb:

Zitat von WhatHappend:
bei meinem Freund (ich nenne ihn der Einfachheit so. Eigentlich sind meinerseits schon lange kaum noch Gefühle vorhanden und wir leben eher auf der Elternebene zusammen) hat sich eine schwere Depression manifestiert.


Zitat von WhatHappend:
Es entwickelte sich eine toxische Dynamik zwischen uns


Zitat von WhatHappend:
behauptet er, dass ich psychische Gewalt auf ihn ausgeübt habe.


Gewaltfreie Kommunikation.
Google mal.

• x 4 #232


S
Zitat von alleswirdbesser:
Auf meine Nachfrage, warum sie so extrem überfordert ist mit der kleinen Maus, geht sie auch nicht ein.


Zitat von WhatHappend:
Falsche Erwartungen an das Muttersein und das Ignorieren der negativen Seiten. Selbstaufgabe, Fremdbestimmung usw. Dennoch ist die Maus da und mein ein und alles. Trotzdem ist es, wie alles wird besser sagt, für meine geistige Gesundheit gut mal Auszeit von Minimi zu haben.

• x 2 #233


alleswirdbesser
Zitat von Sincerite:

Danke! Das hatte ich nicht mehr auf dem Schirm 🙈

• x 2 #234


Blind-Meg
Zitat von Ella:
Beispiel: könnte ihr Kinderwunsch erfüllen, obwohl es recht schwierig aussah. Das ist ein Geschenk des Himmels, ein großes Glück.

Gleichzeitig scheint sie aber auch die Betreuung des gewünschten Wunschkindes als sehr belastend zu empfinden. Was KEIN Widerspruch ist.
Jeder, der Kinder hat, wird bestätigen, dass es mit Kind(ern) nicht so ist, wie man sich es zuvor vorgestellt hat. Kinder haben ist verdammt anstrengend.
Aber nicht jeder, der Kinder hat, findet darin die Erfüllung oder das Glück, das er sich erhofft hat, und nicht für jeden geht die Bilanz positiv aus. Es gibt Eltern/Väter/Mütter, die mit Kind unzufrieden sind, die zweifeln, ob die Entscheidung fürs Kind richtig war, die hadern und die sich manchmal wünschen, kein Kind bekommen zu haben. Das darf man halt nur leider nicht laut sagen.
Noch viel häufiger als diese genannten Eltern gibt es Eltern, die oft genervt sind vom Kind, die die Verantwortung schlecht aushalten oder die schwer damit klarkommen, rund um die Uhr zuständig und verfügbar sein zu müssen. Auch das darf man leider kaum laut sagen. Weil dann gleich ein Aufschrei folgt, was man für eine Rabenmutter sei, ob man denn sein Kind nicht liebe, oder weil schulterzuckend angemerkt wird, man habe das schließlich so gewollt und solle doch jetzt bitte mal nicht jammern. Im Kind nicht die vollkommene Glückseligkeit zu finden, ist in höchstem Maße sozial unerwünscht. Deshalb werden viele Eltern, die solche Gefühle kennen, sich dafür schämen, schuldig fühlen und sich fragen, was denn mit ihnen nicht stimmt, dass sie ihr Kind (auch) als Last empfinden. Und wenn das Eltern betrifft, die sich sehr sehnlich ein Kind gewünscht haben oder lange darauf warten mussten, potenzieren sich Scham und Schuldgefühle noch mehrfach.
Das ganze kann, muss aber nicht, mit einer postpartalen Depression einhergehen und ist eines der schlimmsten Tabu-Themen unserer Zeit.
Also ein Kind zu bekommen, egal wie sehr man es sich gewünscht hat, ist nicht automatisch ein großes Glück für jeden. Ich glaube, es gibt viel mehr solcher Eltern, als man annimmt. Eben weil man darüber öffentlich nicht reden kann. Bin gespannt auf den Aufschrei, der hier jetzt folgt.

• x 2 #235


Wasabix
Zitat von Florentine:
Aber mir scheint, dass du einfach mit eurer Tochter überfordert bist. Ich lese nur davon, dass er sich kümmern soll, dass er seinen Teil tun soll.
Du möchtest einen Babysitter und Hausmeister zurück.
Ich lese bisher nichts von dir davon, dass DU ihn als Partner in eurer Liebesbeziehung vermisst oder wiederhaben möchtest.

Den Gedanken hatte ich auch.
Vielleicht ist die Beziehung der beiden, warum auch immer, eine transaktionale geworden? Beide nur in Funktion, Liebe und Vertrauen nicht mehr vorhanden..?

• x 1 #236


Hola15
Zitat von Blind-Meg:
Gleichzeitig scheint sie aber auch die Betreuung des gewünschten Wunschkindes als sehr belastend zu empfinden. Was KEIN Widerspruch ist. Jeder, der ...

Also ich hatte das alles schon auf dem Schirm und auch die Möglichkeit einer postnatalen Depression.

Aber sie war ja schon davor so unzufrieden und bekam von ihrer Umwelt eben das gespiegelt.

Es mag jetzt etwas schlimmer sein, aber ich vermute, dass weder das Kind noch der Mann die große Ursache dafür ist.

• x 1 #237


S
@Blind-Meg
Ich verstehe, das, was du mitteilst. Ich möchte nur ergänzen, dass kein Kind hier gerufen hat, um auf diese Welt zu kommen. Sie müssen hier sein, ohne dass sie gefragt wurden, ob sie das überhaupt wollen. Ich denke mit 40 Jahren könnte man wissen, dass Kinder die ersten Jahre in einer Symbiose mit den Eltern leben. Wenn ich ein Kind so sehr als Belastung sehe, habe ich die Verantwortung, das mit Hilfe aufzulösen und es nicht an dem Kind auszuleben. Es ist nicht schuld daran, dass es hier ist und braucht.

• #238


A


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