Ich finde der Grad zwischen Aggressivität und Gewalt ist ab und an schmal und dieser Faden ist ein gutes Beispiel dafür.
Wann wird aus Aggressionen Gewalt? Wenn der Andere sich geschädigt fühlt und inwieweit ist das vom Standing der "Zielperson" abhängig?
Das sind Fragen, die ich spannend finde.
Hier jetzt eine Gender- Debatte heraus zu lesen erschließt sich mir nicht.
Ich habe eine Vermutung, die sich auch etwas durch dieses Thema bestärkt hat.
Ich vermute, dass gerade die Menschen, die eher zu psychischen Aggressionen neigen, gerne der Meinung sind, dass körperliche Aggressionen schlimmer sind, weil sie nämlich sonst sich und ihr eigenes Verhalten hinterfragen müssten.
@Isely
Ich finde, dass du ganz oft mit zweierlei Maß misst und ich weiß nicht, ob du das selbst merkst, es dir aber egal ist oder nicht merken kannst.
Du fühlst dich angegriffen, wenn andere deine Geschichte nicht als Erfolg sehen und wertest ganz oft ab. Du möchtest mit deiner Geschichte auch nicht abgewertet werden, dann lass es doch bei anderen auch bleiben.
Und falls du hier mit "man" dich meinst, empfinde ich das als sehr aggressiven Seitenhieb an die Menschen, die sich aus toxischen Mustern mal eben nicht so leicht lösen können.
Zitat von Isely:Psychische Gewalt wird und kann strafrechtlich kaum verfolgt werden.
Bei einem Erwachsenen der im Vollbesitz seiner geistigen Fähigkeiten ist, setzt man Voraus das man sich diesem durch beenden der Beziehung entziehen kann.