Ginny
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Ich habe mich vorsichtig und langsam in ihn verliebt. War dann richtig glücklich mit ihm. Anders als mein Exfreund ist er sehr liebevoll und respektvoll. Wir hatten eine tolle Zeit trotz Corona, gemeinsamer kleiner Urlaub im Sommer. Tolle Gespräche. Und auch sexuell lief es gut (dachte ich) Dachte er könnte der Mann fürs Leben sein. Wir sprachen über Hochzeit/Kinder etc.
Leider bin ich jetzt wieder mit alten Mustern konfrontiert. Er war sexuell schon immer sehr aufgeschlossen. Hatte auch mal eine offene Beziehung geführt. Ich sagte ihm relativ früh, das wäre nichts für mich. Ich möchte keine parallelen Affären. Jetzt findet er unseren Sex zwar schön, sagt mir aber ihm fehlt was. Und ich habe das Gefühl er möchte da sehr stark seine Ansichten durchdrücken. Möchte zb ausgefallene Dinge, die ich nicht machen möchte. Möchte sich hier ständig neu ausprobieren und weiter entwickeln. Auch Richtung BDSM. Oder mir vorgeben, wie ich mich kleiden soll, (sehr anziehend). Er meint ohne dieses Gefühl von Aufregung kann er keine wahrscheinlich keine dauerhafte Beziehung für immer führen. Er sagt andererseits möchte er mit mir alt werden.
Ich möchte ihm gerne entgegenkommen, will aber auch nicht mehr, dass ich mich verbiegen muss, und jemand werden, der ich gar nicht bin. Und ich wieder eigene Grenzen überschreite, nur weil ich mich nicht trennen kann. Und denke auch sexuelle Vorlieben sind nicht richtig verhandelbar. Ich will nicht, dass er verzichtet und unglücklich wird. Bin traurig, weil es sonst super läuft. Ich liebe ihn wirklich, aber ich kann das nicht. Er wollte jetzt Bedenkzeit, diese Sachen wären ihm sehr wichtig. Kommt man aus sowas gemeinsam raus? Sollte man es lassen? Ich wurde vom Ex sehr unterdrückt.