Worrior
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Zitat von Hagen_Rether:Ich schreibe jetzt mal hier, da ich mir jetzt bei meinem zweiten Intermezzo(mal sehen) in diesem Forum die Frage stelle, ob es hilfreich und ...
Hi, die Sache will es dass hier größtenteils Leute sind die gewisse Erlebnisse und Erfahrungen hinter sich haben die nicht zwingend positiv waren.
Verlust, Trauer, Wut, Enttäuschung, der Ruf nach Vergeltung und vermeintlicher Gerechtigkeit, geplatzte Träume, in der Zukunft sehen sie keine positive Perspektive, sie stehen von den Trümmern ihres Lebens (so zimindest von ihnen gefühlt), im Zweifel ihrer eigenen Identität.
Geprägt von all diesem und anderen Eindrücken suchen sie nach einem Weg zu sich selbst, bzw einem Ausweg aus ihrer Situation.
Nicht wenige von ihnen sind dadurch schwer belastet, bis hin zu Traumatas, Drpressionen und anderen pathologischen Ausfallerscheinungen.
Sicher kann man hier einen Kumpel oder eine Kumpeline finden, die Schwester oder der Bruder im Geiste.
Nichts spricht gegen einen persönlichen Austausch wenn es mal um eine Frage oder auch eine Antwort geht die nicht für das öffentliche Auge hier gedacht ist.
Doch es ist Vorsicht geboten wenn Einäugige den Blinden den Weg zeigen wollen oder wenn jemand sich in seiner Not an einen Strohhalm, in Form einer anderen Person klammert.
Bei aller Freude daran jemandem zu helfen kann das schnell zu viel werden.
Menschen sind keine Mülldeponie auf der man seinen Seelenmüll unentwegt abladen kann.
Gerade wenn man selbst, nach schmerzlichen Lehren und Lektionen, auf einem guten Weg zu sich selbst ist sollte man den Fokus auf sich selbst richten und nicht auf die Problematiken Anderer.
Der Austausch mit Usern die Ähnliches, Gleiches oder gar etwas ganz Anderes erlebt haben kann gute Drnkanstöße und Lösungsansätze bringen.
Wenn Problembären aber Problembärinnen retten wollen oder umgekehrt dann wird das kaum gut ausgehen.
Gerade wenn es um pathologische, psychische Belastungen geht kann Wohnzimmerpsychologie kontraproduktiv sein.
