Kann mir mal einer von den Befürwortern des Umsonst-Wohnens den Vorteil, den Beide! davon haben, erklären? Und auch sagen, was im Falle einer Trennung passiert? Angenommen den Fall, ich hätte 5 Jahre jemand bei mir wohnen gehabt, der sich an nichts beteiligt hätte und der würde mich dann betrügen. Und würde zu seiner neuen Flamme ziehen. Und ich hätte ihn 5 Jahre ausgehalten, finanziell. Dann käme ich mir erstens ziemlich vera.. scht vor, und zweitens wie in einer Debatte mit meinem pubertierenden Sohn. Nur der Unterschied ist, daß die Unreife bei meinem Sohn noch altersentsprechend ist. Bei einem erwachsenen Mann (oder auch Frau, das ist für dieses Beispiel jetzt egal) sollte sie sich eigentlich ausgewachsen haben.
Meine Eltern haben sich in meiner Jugendzeit getrennt. Hatten beide neue Partner, mit denen sie dann gelebt haben. Mein Vater hat sich mit seiner neuen Frau die Kosten des Hauses hälftig geteilt und der Partner meiner Ma hat sich ebenfalls an allen entstehenden Kosten beteiligt.
Also sag mal, wo sind wir denn

?! Wir reden hier schon von Erwachsenen, die Verantwortung übernehmen können, oder?
Ich kann nur den Kopf schütteln. Wenn jemand kein Geld hat, weil er oder sie nicht arbeitet, kann zumindest der arbeitende Partner entlastet werden durch Mithilfe im Haushalt oder bei Reparaturen, Gartensachen, Kinderbetreuung. Aber gar nichts zu machen und nichts zu zahlen, das finde ich n Ding der Unmöglichkeit.
Wir leben auch nicht mehr in Höhlen. Mietzahlungen und Wohneigentum sind mittlerweile horrende Kostenfaktoren. Hier im Ort gibt es z.B.keine gescheite 2-3 ZiWohnung, in der man auch wirklich leben möchte, unter 800 Euro (NK inkl.), Tendenz steigend.