Gast2000
Mitglied
- Beiträge:
- 2058
- Danke erhalten:
- 8206
- Mitglied seit:
Zitat von Gast2000:
, deine EF glaubt nun - ein Ergebnis der Therapie - dass sie zu ihrer Gesundung sich von dir trennen
muss. Das hat sie getan und hat mit ihrem Kurschatten einen Mann gefunden, der sie versteht und so etwas wie ein
Seelenverwandte für sie ist.
In Ergänzung dazu: Ihr jetziges "ich ich ich" Verhalten ist normal, da es ein wichtiges Ziel von Therapeuten
in dem Bereich ist, das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein der Patienten zu erwecken und zu
stärken. Es ist jedoch immer entscheidend, ob der Patient offen und zugänglich für diese spezielle Thera-
ie ist oder zugänglich gemacht werden kann. Sie fährt, bildlich gesprochen, in dem Willen und für sich oft
als letzte Chance sehend, wieder gesund zu werden, auf vorgezeichneten und für sie jetzt richtigen Gleisen.
Wenn der LP jedoch nicht der Verursacher ist, wirkt die Therapie mit der Trennung vom LP zunächst dennoch
positiv auf das Krankheitsbild. Erst wenn der Patient merkt, das hat nur sehr kurzzeitig geholfen und keine Ver-
besserung, sondern im Gegenteil durch die Trennung sich alles noch verschlimmert hat, eingetreten ist, kommt
das Erwachen. Hinzu kommen ja dann meist die bereits eingetretenen weitreichenden Folgen. Den Halt den sie
vorher beim LP noch hatten, ist nun weg. Diese Menschen betrifft es dann besonders hart. Ob ein Kurschatten,
wie in diesem Fall der ja auch Probleme hat, Halt und Zukunft bieten kann, ist zwar möglich, aber wenig wahr-
scheinlich.
So traurig das auch ist, er kann ihr nicht mehr helfen - sie hat sich getrennt - und sollte das auch nicht mehr
tun. Erst im späteren Rückblick wird der TE vermutlich erkennen, es wurde ihm einiges erspart und ja, es war
gut so wie es gekommen ist.
