Golem
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In der Gesamtsituation geht es mir gut
Die Trauer ist ein stetiger Begleiter der hier und da kurz Hallo sagt. Ein Anteil der noch Zuwendung braucht.
Doch mich überflutet es nicht mehr und die gute Zeit in Gelassenheit und Freude überwiegt.
Ich habe mein Leben ganz gut im Griff. In den Ferien ist es jetzt schon anstrengend. Die Kinder sind keine festen Wochen bei der Mutter. Ich habe es so geregelt.
Bis zu meinem Urlaub.
Den Kindern geht es gut. Und soweit ich das sagen kann, zeigen sie normales Verhalten was auch andere Kinder zeigen würden. Heute waren wir bei der Beratungsstelle mit Kindern. Es wurde spielerisch das eine oder andere abgefragt.
Auswertung gibt es beim nächsten Mal.
Zugeflüstert wurde schon, das alles ok ist.
Die Noch Freundin meiner Frau, hat mir gestern gesagt was sie zuerst kurz nach der Trennung von mir dachte. War gestern spontan da weil die Kinder zusammen spielen wollten.
Sie hielt das von mir was ich schon dachte. Eingefärbt von dem was sie dachte über mich zu wissen. Von meiner NF. Doch sagte sie, dass das Bild nicht mehr stimmt. Es dauerte etwas bis sie es anders sah. Und sie ist davon überzeugt, dass meine NF es nicht geschafft hätte so wie ich. Auch sie sagt, den Kindern geht es gut. Sie können unbeschwert spielen.
Sie kann es nicht verstehen, wie eine Mutter ihre Kinder nicht mitnehmen kann und dachte erst ich würde die nicht hergeben.
Es ist besser so, wie es jetzt ist.
Obwohl dies allein kein Prädikat ist, sondern die Meinung einer einzelnen Person. Tat das schon gut. Es hatte von ihr noch ein anderes Gewicht. Da sie beide Seiten kennt.
Und der Kontakt von ihr zur NF würde schwinden.
Naja so ist das Leben. Das eine geht das andere bleibt.
Ich habe immer noch Probleme mit der Spontanität der NF. Doch da ich nichts erwarte, kann da nicht mehr viel schief gehen.
Ich suche meine Lösungen selbst.
Nun schrieb sie mir das sie eine Vorstufe von Gebärmutterhalskrebs hat. Von HPV Virus. Ca. 2 Jahre soll das schon sein. Kann vom Vorfall kommen.
Keine Ahnung warum sie mir das steckt.
Geht mich eigentlich nichts an, insofern es nicht unsere Regelungen berührt.
Sarkastisch wie immer, kam die Frage ob ich fremdgegangen sei. Das wäre ihr lieber.
Für mich ist das völlig unangemessen und beleidigend.
Ist halt ihre Strategie damit umzugehen. Helden wird es nicht. Auch die liebevolle Zuwendung die jemand braucht wird sie nicht bekommen vom Next. Auch wenn das auf den Fotos so aussieht. Das liebevolle muss von einem selbst kommen. Doch mit ihrem Bindungstrauma zusammen. Ganz schwierig. So lange sie zu den Kindern liebevoll sein kann, reicht mir das.
Ihre Pläne mit der neuen Ausbildung sind wahrscheinlich auch dahin.
Egal. Ich kann nur hoffen, dass sie für den Prozess genug Unterstützung hat und eine gute Heilung wünschen.
Mehr ist nicht übrig.
Sie kann die Kinder in den Ferien nicht nehmen aber in Urlaub fahren 10 Tage.
Sie will nächstes Wochenende mit der Tochter weg und den Sohn nicht mitnehmen.
Ist ihre Entscheidung. Nach Außen hat das was sie tut eine Wirkung. Sie merkt es nicht. Sie habe es sich gut überlegt aber es gehe nicht und sie meint er würde nicht wollen. Naja wenn man das schon so im Kopf hat, ist die Frage wer hier nicht will.
Unsere Tochter will mit. Dann wird das auch gemacht und dann ist es ok.
Trotz all der guten Worte die ich bekomme, wie ich das bewältige und auch die Bestätigung über die Kinder. Die Zeugnisse waren sehr gut.
Stellt sich das Gefühl des Stolzes nicht wirklich bei mir ein.
Es bleibt das Gefühl nicht genug getan zu haben.
Ich habe immer gehofft es kommt irgendwie der Augenblick in dem ich da endlich zufrieden sein kann.
Gibt es wohl nicht. Ist kein Hollywood.
Ein Rest dieses Gefühls wird bleiben. Ich muss lernen damit in Frieden zu leben und diese Stimme besänftigen. Damit sie mir kein Druck macht.
