UngutesGefühl
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auch wenn ich seine Affäre zutiefst ablehne, kann ich Deinen Mann schon ein Stück weit verstehen. Er hat in Eurer Beziehung anscheinend schon einiges einstecken müssen.
Du hattest eine kurze Affäre. Und ja es war eine Affäre und kein ONS im Suff. Was für eine Verletzung sowas hervorruft ist dir ja jetzt schmerzlich bekannt. Deine schwindende Lust auf Sex, gepaart mit deiner Offenbarung, dass du dir eine Öffnung der Beziehung vorstellen kannst, weil du dich in deinen Kollegen verschossen hast, wird bei ihm in die selbe Kerbe noch einmal geschlagen haben. Mit diesem Background verstehe ich diesen Satz von ihm total.
Zitat von Leina:Gestern war der O-Ton sogar "Mir war nicht klar, wie sehr dich das verletzten würde. Ich hätte nicht gedacht, dass dich das so belastet". Ja klar, mit der Denke kommt man natürlich easy 1,5 Jahre durch eine ausgewachsene Affäre.
Ich denke, dass du ihm genau das Gefühl in den letzten Jahren vermittelt hast.
Etwas, was man hier unglaublich oft von Menschen in einer Affäre liest; ist der Satz: „ich habe ihr/ihm doch gar nichts weggenommen“. Kannst du dir vorstellen, dass er gedacht/gefühlt hat, dass du nur noch Interesse an einer freundschaftlichen Elternbeziehung mit ihm hattest?
Und wenn du darüber einmal ehrlich nachdenkst, wird dir schnell klar woran eure Partnerschaft gescheitert ist. Ihr habt beide Bedürfnisse, die ihr vernachlässigt habt. Und schlimmer noch, ihr habt die Bedürfnisse eures Partners (vielleicht sogar bewußt) ignoriert. Das geht immer nur solange gut, bis einer von beiden eine (bessere) Option bekommt, oder so „die Schnauze voll“ hat, dass er geht.