Cappuccetto
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Zitat von Loulou:Hier reicht kein freundliches Hüsteln...Hier reicht auch keine Entschuldigung. Das glaubt er auch nur. Ich glaube das nicht. Für mich waren die letzten drei Tage schlimm. Und er wusste das und hat es trotzdem so gemacht um an sein Ziel zu kommen. Dafür reicht kein Entschuldigung. Ich ziehe so schnell auch nicht mehr aus meinem neuen Bett aus. Nimmt er den Schlüssel nochmal nicht mit steht er vor verschlossener Tür . Er hatte ja gestern nichtmal ein Danke...er wird sich noch wundern
Liebe Loulou, ich habe mich jetzt zurückgehalten, weil du eh schon so viel liebe Hilfe hier hast. Aber in Gedanken bin ich bei dir und lese ja auch mit und so
Aber bei diesem Kommentar oben muss ich dich jetzt was fragen: Wenn dir eine Entschuldigung nicht reicht (zurecht!), was würde dir denn reichen? Was könnte er denn bitte tun, um sein gesamtes Fehlverhalten der letzten Jahre wieder gut zu machen?
1.) Er kann dir versprechen, dass er sich ändert - aber das wird er nicht. Also ich lasse mir hier gerne gerne widersprechen, aber ich habe noch nie gehört, dass jemand aus so einem Verhaltensmuster ohne Hilfe raus gekommen wäre.
2.) Er kann mit großen Worten, Rosenblüten und sonstigem Schmu aufwarten - aber as wäre letztendlich doch auch nur eine Entschuldigung, die nix an dem Problem ändert und die auch nicht reicht.
3.) Oder er könnte VON SELBST vorschlagen, eine Therapie zu machen.
Gut, das wäre eine Lösung, von der ich glaube, dass sie dir gefallen würde und eine gute Idee wäre. Aber denkst du echt, er kommt da drauf, wenn du ihn einfach nur ignorierst?
Verstehe mich nicht falsch, ich finde auch, dass du ihn nicht ankriechen solltest. Ich finde, du solltest ernsthaft mal darüber nachdenken, was es noch für dich bräuchte, um ihn zu verlassen.
Sei mal ganz realistisch: Denkst du, dass er sich ändern kann, will und wird? Das erfordert eine Menge Kraft, du merkst es ja gerade selbst, indem du dabei bist dein Leben und deine Verhaltensweisen zu ändern. Hat er auch diese Kraft? Traust du ihm das zu?
Natürlich kannst du, wie es hier vorgeschlagen wurde, dein Leben einfach für dich schön gestalten. An seiner Seite, aber ohne ihn. Ich finde den Vorschlag an sich gar nicht schlecht! Aber schaffst du das? Nicht, dass du damit dein Leiden nur verlängerst...
Ich könnte das nämlich so gar nicht.
Und die Frage von vorhin noch einmal anders formuliert: Was würdest du dir wünschen, dass er tut? Und für wie wahrscheinlich/realistisch hältst du diesen Wunsch?