Guten Morgen!
Leider muß ich nun einen kleinen Exkurs in die Astronomie machen, um Ihre geschätze Meinung, Frau @Rose_32 , auf eine mir selber widerstrebende impertinente besserwisserische Weise ins rechte Sonnenlicht zu rücken.
Mit dem Abstand zur Sonne haben Wärme und Kälte, Sommer und Winter nicht das Geringste zu tun. Ganz im Gegenteil ist die Erde, wenn es bei uns im Norden Sommer ist, am weitesten von der Sonne entfernt und ihr im Winter am nächsten.
Dieser Jahreszeiteneffekt hat einen ganz anderen, durchaus simplen Grund: da die Erdachse geneigt ist, läuft die Sonne, wie Ihnen vielleicht schon einmal aufgefallen ist, Frau Rose, täglich eine andere Bahn, steigt im Sommer am höchsten, sinkt im Winter auf ihren Tiefpunkt ab. Dabei beschreibt sie am Himmel einen langen Bogen (Sommer) bzw. einen kurzen (Winter). Somit ist einfach die Sonneneinstrahlung eine unterschiedliche, wie man sowohl am Stand der Sonne als auch an der Tageslänge erkennt. Lang Sonne, direktere Einstrahlung = Wärme; kurz Sonne, flache Einstrahlung = Kälte.
So, nach diesem kurzen, hoffentlich aufklärerischen Ausflug in die Astronomie und die Himmelszustände zurück zu den irdischen.
Bei uns war es heute auch sehr schön, sonnig, warm - und vor allem: Es hat sich eine Stunde länger hingezogen als noch gestern!

Ist das nicht geradezu wunderbar?
Das weckt die Lebensgeister doch gleich gewaltigt auf!
Wie? Ich raunze?

Aus mir spricht die sachliche Vernunft, wenn ich bitten darf, Frau Rose! Das hat doch nichts mit Raunzerei zu tun und ist auch jedem nachvollziehbar, der mit dem Verstand und nicht mit den Emotionen denkt ...