@Britt,
Du machst mir Angst. In drei Jahren möchte ich ein erfüllendes Leben führen.
Vielleicht habe ich es leichter, mein Nochmann hat sich in meinen Augen so dermaßen egoistisch benommen, dass ich es eventuell leicht habe, eine Wut zu entwickeln . Wut => Trennungsaggression => Chance auf selbstbestimmtes Leben.
Ich bin hier sehr beschäftigt, mit meinen Kindern, deshalb kann ich wenig konkrete Schritte in Richtung eines schönen, neuen, selbstbestimmten Lebens machen. Aber ich träume davon, und ich gehe Schritt für Schritt.
Hab mich einer Freizeitgruppe angeschlossen, plane meine Wohnung, in die ich dann ziehen werde, pflege meine Freundschaften....
Was mir bei Dir fehlt, ist sowas wie "radikale Akzeptanz". Er ist gegangen vor drei Jahren. Das ist ein Fakt, Er macht keinerlei Anstalten zurückzukommen. Auch das ist ein Fakt. Es ist auch völlig wumpe, ob es an Dir lag oder nicht. Irgendwie lag es daran, dass es für einen nicht mehr gepasst hat. Und der gegangen ist.
Ich hoffe, das ist jetzt nicht zu hart, dass ich das so schreibe, aber ich bin der Meinung "Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende". Oder ein ungelebtes Leben.
Ich an Deiner Stelle würde mir kleine, schöne Dinge vornehmen, Tag für Tag und dann wächst Du langsam hinein, in dein neues Leben.
Jetzt hab ich grad meine ersten Sätze nochmal gelesen und gedacht, trozt aller Widrigkeiten das das Jahr 2026 mir beschert hat, ich finde mein Leben erfüllend, auch ohne ihn. Was erfüllt Dich? Was kann da kommen und wachsen, was Dich erfüllt?
Mir reicht nach einem sch... Tag, eine Runde Zumba tanzen, im Kreis von vielen tollen Frauen... und ich weiß, da kann noch ganz viel kommen. Ich weiß, viele finden Zumba doof

Was könnte Dein Zumba sein?