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Leiden nach verlassen werden

B
Bin gerade etwas unsicher ob mir das gerade hilft:(

• x 2 #136


B
Zitat von Sincerite:
@Britt Schreib hier ruhig immer, wenn du es gebrauchen kannst, damit wir dir das dann wieder ausreden können Zwinkerndes Gesicht Spaß beiseite. Nutze das Forum ...

Ich danke dir sehr!

• x 1 #137


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Leiden nach verlassen werden

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Heffalump
Zitat von Britt:
Bin gerade etwas unsicher ob mir das gerade hilft:(

Nimm was dir gut tut. Nicht jeder Tipp passt zum Moment

• x 4 #138


A
Zitat von Britt:
.das triggert mich gerade ziemlich......solche Zeilen kamen letztens von ihm.....es wäre doch meine Entscheidung und normalität wäre schön.....

Kontakt oder keinen zu haben ist eines, aber ihm immer noch deine Gefühle anzuvertrauen ist Selbstsabotage.

Ich habe Ähnliches wie du erlebt. Das was da in einem bricht, wie nie ganz heil. Das war bei mir anfangs auch nicht der Anspruch.
Aber mein Anspruch war: Nicht immer und immer wieder Vertrauen schenken, wo es nicht gerechtfertigt war und damit Würde zu bewahren. Er ist nicht mehr dein Vertrauter.

• x 3 #139


S
Zitat von Britt:
Bin gerade etwas unsicher ob mir das gerade hilft:(

Was würde dir helfen? Wir können auch andere Antworten geben, die vielleicht zur Zeit besser passen. Du bist hier anonym. Du kannst hier alles mitteilen, auch Kritik oder Wünsche! Was brauchst du gerade?

• x 2 #140


B
Zitat von Sincerite:
Was würde dir helfen? Wir können auch andere Antworten geben, die vielleicht zur Zeit besser passen. Du bist hier anonym. Du kannst hier alles ...

Danke, aber ich weiss es gerade selbst nich....ausser vielleicht verständnis für meine Wellen die noch immer da sind:( sehr mächtig

• x 1 #141


B
Zitat von Akelei76:
Kontakt oder keinen zu haben ist eines, aber ihm immer noch deine Gefühle anzuvertrauen ist Selbstsabotage. Ich habe Ähnliches wie du erlebt. Das ...

Ja leider, ich kann nur nicht glauben wie verändert er ist

• x 2 #142


B
Zitat von Britt:
Ja leider, ich kann nur nicht glauben wie verändert er ist

Wie ist deine Geschichte wenn ich fragen darf

• #143


alleswirdbesser
Zitat von Britt:
Danke, aber ich weiss es gerade selbst nich....ausser vielleicht verständnis für meine Wellen die noch immer da sind:( sehr mächtig

Ich empfehle immer wieder die Threads von @Aida2014 und @Babs54, vielleicht magst du dich da mal reinlesen.

• x 3 #144


S
Zitat von Britt:
ausser vielleicht verständnis für meine Wellen die noch immer da sind:( sehr mächtig

Ja, natürlich habe ich Verständnis. Wenn diese heftigen Wellen noch da sind, dann gibt es auch einen Grund. Sie dürfen da sein. Vielleicht hast du irgendwann keine Lust mehr darauf. Aber so lange dürfen sie da sein.

• x 1 #145


Heffalump
Jeder entwickelt sich weiter, aufeinander zu, voneinander weg. Er ist nicht der Mensch, mit dem du glücklich warst.
Auch wenn dein herz dir das noch vorgaukelt

• x 3 #146


S
Zitat von Britt:
Ich glaube da liegt das Problem, er war alles für mich - kein wunder das er ging.....erst wollte er genau das und dann war es ihm nicht mehr recht....Projekt gescheitert und dann mit der nächste jüngeren die er ja immer schon gut leiden konnte....entschuldigt, bin gerade wieder in de Wut

Zitat von Britt:
a an und an, weil ich ihn zurück gewinnen wollte und auch um vielleicht die normalität zu erreichen die er sich wünscht weil mir von ihm und umfeld suggeriert wir ich bin falsch so wie ich bin

Zitat:
Und wenn ich dann normal werde hab ich alles legitimiert?

Zitat:
Wahrscheinlich triffst du es auf den Punkt. Er hat mich beschissen. Lebt auf der sonnenseite, gibt mir Ratschläge....ich bin die verliererin in jeglicher hinsicht

Zitat von Britt:
wie den Boden unter den Füßen verloren

Zitat von Britt:
er möchte nicht.....und ich liebe ihn

Zitat:
Er sagte damals das unsere trennung nichts mit ihr zu tun hatte......

Zitat:
es wäre doch meine Entscheidung und normalität wäre schön.....

Zitat:
hab noch immer wenig kraft nach vorn zu schauen .arbeite mich noch immer von moment zu moment



Leider setzt das Programm die Zitate nicht in der Reihenfolge, wie ich es kopiert hatte. Und die Freiräume zum Schreiben waren auch teilweise nicht da. Deshalb schreibe ich es in einem Text. Ich fühle etwas bei deiner Geschichte. Es ist eine Vermutung. Es kann auch nicht stimmen. Du musst in dir nachsehen, was zutreffen könnte.

Er wollte alles für dich sein und du hast ihn zu deinem Projekt gemacht. Vermutlich hast du immer zuerst an ihn gedacht, bevor du an dich gedacht hast. Hast alles getan, damit es ihm gut ging. Er war dein Projekt und du hast ihn auf den Sockel gestellt, wo er auch sein wollte. Er hat alles genommen, obwohl es auf deine Kosten ging. Du bist in einer Depression gelandet, hast dich zurück gezogen. Da hat deine Seele die Reisleine gezogen, weil sie für dich keine Rolle mehr spielte, sondern nur er. In deinem Denken und Machen ging es nur um ihn und sein Wohlbefinden.

Aber es ist nicht gut, jemanden auf einen Sockel zu stellen. Da gehört niemand hin. Es geht um gleiche Augenhöhe, um ich und du, um sowohl als auch. Es geht um beide. Beiden muss es gut gehen.

Vielleicht war er dir gegenüber auch auf der Kindebene. Er war dein Projekt. Das wäre auch nicht gut. Gleiche Augenhöhe ist wichtig. Jeder ist für sich verantwortlich und zuständig. Zusätzlich gibt es ein wir.

Dann sagt er, seine Trennung hätte nichts mit der Neuen zu tun. Das bedeutet letztendlich, dass sie etwas mit dir zu tun hat. Obwohl du alles gegeben hast. Gegen die Depression warst du machtlos. Da entscheidet die Biologie sich für das eigene Überleben. Er war für dich nicht da. Hat sich nicht so um dich gekümmert, wie du vorher dich um ihn. Hat sich stattdessen für eine andere entschieden. Es löst Schuldgefühle aus, weil er sich ja wegen dir getrennt hat. Jetzt fühle ich gerade Wut auf ihn, weil er so falsch und unehrlich ist. Er hat genommen und dann ist er gegangen, als du nicht mehr konntest und gibt dir subtil die Schuld dafür.

Er übernimmt keine Verantwortung für seinen Verrat. Er würdigt deine Verletzung, die durch seinen Verrat entstanden ist, nicht. Stattdessen bist du schuld, wenn es dir nicht gut geht, weil du dich nicht entscheidest, dass es dir gut geht. Aber er hat es verursacht und ignoriert es. Er hat das Recht glücklich zu sein. Ja hat er. Aber er hat nicht das Recht, seine Verantwortung für Verletzungen an anderen Menschen links liegen zu lassen.

Du liebst ihn trotz allem noch. Liebe lässt frei. Du kannst ihn dein ganzes Leben lang lieben und trotzdem dein Leben leben. Wie ich oben schrieb: sowohl als auch. Auch wenn dir jemand begegnen sollte und du empfindest wieder Liebe, das geht auch gleichzeitig. Liebe ist unendlich. Obwohl du ihn liebst, kannst du auch dich selbst lieben, genauso wie ihn. Dich genauso liebevoll und fürsorglich behandeln, wie ihn. Da gibt es kein entweder oder.

Es könnte sein, dass du noch feststeckst, weil du ihm seine Schuld wegnimmst, um ihn zu schützen. Aber man nimmt jemanden etwas weg, wenn man ihm seine Schuld nicht lässt. Er trägt die Verantwortung für seine Entscheidung und auch für die daraus folgenden Konsequenzen, nämlich dass er dich zu tiefst verletzt hat. Er hat gar nicht das Recht von dir zu verlangen, dass du dich für ein gutes Leben entscheidest. Es ist alleine deine Verantwortung und Entscheidung.

Es ist absolut verständlich, dass sein Weggehen nach 20 Jahren dir den Boden unter den Füßen wegzieht und dass du das auch nach 3 Jahren noch nicht vollständig verarbeitet hast. Deine Gefühle haben eine Berechtigung und sie zeigen dir die Wahrheit. Lass sie fließen ohne sie zu bewerten. Es ist schwer, ja. Aber sie beruhigen sich auch wieder nach und nach.

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B
Zitat von Sincerite:
Leider setzt das Programm die Zitate nicht in der Reihenfolge, wie ich es kopiert hatte. Und die Freiräume zum Schreiben waren auch teilweise nicht ...

Ich danke dir sehr für deine Zeilen! Einiges gehört tatsächlich zu unserer Geschichte. Ich fühle mich ausgenutzt, aber ich hatte ja immer selbst die Wahl. Er war allerdings nicht mein Projekt, einfach seit meiner Jugend der Mann meines Lebens. Ich war sein Projekt.....er hat ja laaaange versucht eine gute Beziehung zu mir aufzubauen - seine Worte 😤 entschuldige meine verletzten Worte. Noch einmal - Ich bin sehr beseelt von deiner Nachricht! Danke - du hast mir damit Raum gegeben und ich arbeite weiter daran von ihm loszukommen und mein leben wieder in den Griff zu bekommen, auch wenn ich es mir so nicht vorgestellt und gewünscht habe

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