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in meinem ersten Faden stecke ich fest, vielleicht komme ich mit dem fokussierten Thema Leiden-schaft weiter:
Bin 55 und > 20 Jahre verheiratet. Mein Problem ist, dass ich über die Jahre immer mehr erkannt habe, wie ich eigentlich ticke, wer ich bin und was ich mag, auch vom Frauentyp her - viel mehr als damals bei der Hochzeit. (Warum mir das mit über 30 noch nicht so klar war, ist psychologisch sicher interessant, nützt mir aber nichts.)
Vor einiger Zeit habe ich mich deshalb fremdverliebt in eine Frau, die sowohl von der Art her, als auch vom Aussehen genau mein Typ ist. Aber es blieb bei einer emotionalen Affäre, die ich beendete, dann suchte ich wieder Kontakt, und dann beendete ich es erneut, sprich bei dieser Frau, ich nenne sie mal Tanja, hab ich jetzt total vershissen,
kann sie aber nicht vergessen!
Meine Vernunft und mein Gewissen sagen mir, bleib bei Deiner Frau, meine Leidenschaft sagt mir geh. Hinzu kommt, meine Frau ist sehr sensibel, eine Trennung würde sie für Monate oder Jahre ausknocken. Meine Frau hat einige positive Eigenschaften, hinzu kommen die > 20 Jahre Ehe. Aber reizen tut mich meine Frau kaum noch, Tanja aber ungemein! So wie ich es in meinem Leben noch nie hatte, voll geflasht. Dies erzeugt eine unheimliche innere Spannung, ich weiß nicht, was richtig ist. Hab meiner Frau das damals erzählt, dass es jetzt immer noch in mir brodelt ahnt sie, aber ich will sie nicht weiter kränken wie damals.
