Zitat von ma24:@Marly7 Das hast du sehr gut und emphatisch formuliert. So kann die TE vielleicht auch anfangen abzuschließen und diese große Liebe wie einen ...
Das ist eine gute Idee, danke ma24. Sich in einem öffentlichen Forum seinen Kummer von der Seele zu schreiben, führt immer auch dazu, dass es dann von allen möglichen Leuten breitgetreten und verunglimpft wird. Das wusste ich vorher, traute mir aber zu, dass ich damit umgehen kann, wenn das passiert.
Es ist jun mittlerweile so, dass ich es zwar ertragen kann, wenn meine Gefühle von anonymen Personen so angegriffen werden, aber es macht natürlich auch etwas mit mir.
Es wird immer mehr vergiftet und eine Sache, die zwei Menschen ein ganzes Jahr lang viel Freude gemacht hat, wird jetzt öffentlich zerrissen und beschmutzt.
Nun bin ich froh, dass ich mich nur in einem anonymen Forum geöffnet habe und, wie du rätst, diese Erfahrung von liebe, wie ich sie zuvor nicht kannte, in meinem Herzen als geheimen Schatz zu tragen und niemandem mehr etwas davon preiszugeben. Egal, ob gewollt aus Missgunst/ Antipathie/ eigenen Triggern heraus , oder ungewollt- Positionierung zum Thema verbotene Liebe läuft immer Gefahr, zu einem verbissenen Streitthema ohne Ende zu verkommen.
Ich hab das nun gemacht, ich hab mich hier geöffnet und es einfach getan- im Grunde das, was ich mit dem Mann auch getan habe, mich einfach getraut und gemacht, mich hinein begeben in seine Arme und nicht überlegt, was am Ende dabei rausspringt für mich.
Diese Erfahrung mit dem Forum zeigt mir, dass es am Ende doch immer gleich abläuft und weg vom eigentlichen Punkt: meine Zuneigung zu diesem Mann- führt.
Ich weiß zwar jetzt weltbewegende Neuigkeiten wie, dass ich mich darauf ja selbst eingelassen habe und ja, statt nein gesagt habe oder, dass ich daraus lernen kann.... Vor allem weiß ich nun, dass das Forum nicht dazulernt und eigentlich überall, unabhängig von den individuellen Geschichten, dasselbe geschrieben wird.
Es gibt aber inmitten jeder Menge an unsensiblen Schreihälsen auch einige wenige, die einen "sehen". Und dafür hat sich dieser Strang auf jeden Fall gelohnt.
Danke dir und den anderen, die mich in meinem Kummer sehen und verstehen und darauf verzichtet haben, nachzutreten.