Zitat von Blind-Meg: Die Beschränkung liegt darin, dass das, was ihr da habt, zwar bestimmt wunderschön ist, aber nicht zuende gedacht.
Was willst du denn in der Liebe "zuende denken", um Gottes Willen... Wonach suchst du denn?
Zitat von Blind-Meg: Was wärt ihr, wenn ihr keine Affäre wärt? Da du ja feste Partnerschaften so rigoros ablehnst?
Wir sind keine Affäre, genauso wenig, wie du und dein Freund eine Beziehung seid.
Wir sind zwei eigenständige Menschen, die sich zueinander extrem hingezogen fühlen. Ihr hoffentlich auch.
Hätten wir uns getroffen, und er wäre wie ich auch Single gewesen, wäre die Anziehung dieselbe, oder glaubst du, wir sind zwei Idioten, die sich mit einer Affäre künstlich animieren müssen um in Fahrt zu kommen?
🙂 Entweder es funkt, oder es funkt nicht. Der Rest ist egal.
Zitat von Blind-Meg: Was würdest du von ihm wollen, wenn er Single wäre, und was er von dir?
Das ist es ja eben. Nichts anderes, als das, was ich jetzt auch bekomme. All die guten Erlebnisse. Die unglaubliche Nähe. Das Miteinander Lachen. Die leidenschaftlichen Küsse. Und so weiter.
Zitat von Blind-Meg: Aber ihr seid so miteinander, weil ihr heimlich seid. Nicht obwohl.
Wenn du solch eine seltsame Theorie brauchst für dich, darfst du das gerne glauben. Vielleicht wird man nach vier Jahren Fernbeziehung ja so.
😉Zitat von Blind-Meg: Und eine Affäre, die erst glücklich war, dann pausiert, dann wieder glücklich und dann zuende.
Scheinglücklich. Oder wie? Oder was?
Zitat von Blind-Meg: Dass ich so nicht glücklich geworden bzw geblieben wäre, habe ich erst im Nachhinein verstanden, das habe ich doch schon mehrfach erwähnt.
Schon, aber es ist schon sehr verwirrend, da du auch andere Sachen schreibst. Zum Beispiel, dass es auf die Akteure ankommt, nicht auf das Beziehungsmodell.
Dann wieder hast du unter dem Beziehungsmodell gelitten, fühltest dich schlecht. Weil du ja nur immer die Krümel aufgelesen hattest, die seine Königin dir übrig gelassen hat. Und du an zweiter Stelle kämst, wenn es hart auf hart käme.
Das alles hat nur schon wieder gar nichts mit Liebe, dem geliebten Mann zu tun, sondern sind eben wieder diese Äußerlichkeiten: Ich führe eine Affäre. Ich käme nur an zweiter Stelle. Ich bekomme nur Krümel. Ich laufe nur heimlich. Ich werde nicht offiziell präsentiert. Ich bin nicht sein Notfallkontakt.
Was hat das alles noch mit der empfundenen und ausgelebten Anziehung, Liebe und Leidenschaft füreinander zu tun?
Zitat von Blind-Meg: Ich hielt mich für glücklich und den AM für gut.
Und das, obwohl du nur Krümel abbekamst und an Stelle 2 kamst? Du wusstest, dass es sch... war und unmoralisch?
Na ok.
Zitat von Blind-Meg: Ob und wie andere nicken, war mir schon immer ziemlich egal.
Das bezweifle ich. Aber ok.
Zitat von Blind-Meg: Da hast du dir jetzt aber richtig Mühe gegeben, was?
Ich habe mich dunkel daran erinnert, dass du damals was Anderes gemeint hattest.
Zitat von Blind-Meg: Die Interaktion mit dem Affärenpartner fand ich toll. Diese Zitate beziehen sich größtenteils auf die Rahmenbedingungen.
Ok. Selbst wenn, ich jedenfalls habe von Anfang an kein Problem mit den Rahmenbedingungen, empfinde es nicht als Krümel, was wir miteinander essen und möchte ihn auch nicht aus seiner Ehe lösen.
An Kinderkram wie "nur an zweiter Stelle" glaube ich nicht mehr. Ich denke, ich habe gute Chancen, in dieser Verbindung glücklich zu bleiben.
Zitat von Blind-Meg: Die Tatsache, dass es eine Affäre war, fand ich furchtbar.
Siehe oben. Ich fand und finde es nicht furchtbar.
Zitat von Blind-Meg: Ich habe es genossen, mit dem AM zusammen zu sein, aber alles andere habe ich verachtet und fand es damals überhaupt nur erträglich, weil ich die Affäre als Fluchtpunkt hatte
Das hat in meinen Augen nichts mit Genuß zu tun, aber seis drum.
🙂