Oje aber auch Ok,
Wiedermal ein neuer Aspekt, nach einigen inneren Kämpfen,
ein Text der mehr Klarheit verschafft:
"Es ist egal woher du kommst, egal wohin du gehst, solang du den Weg deines
Herzens gehst UND dafür gerade stehst." (Dunkelbunt & Alix, "Egal")
den Weg des Herzens bin ich gegangen, mehr ausgegeben als reinkam.
Am Ende am Boden zerstört.
Der erste Reflex die Schuld bei Anderen zu suchen, lange Zeit,
hin und herwälzen, was wieso warum.
Das alles bringt nicht wirklich weiter, auch wenn's am Schwersten ist,
an die eigene Nase fassen, keiner tut das gern, schon gar nicht in der ersten
Verletztheit, wenn man kämpft um's Überleben.
Jetzt mit einigem Abstand seh ich was mich dahin gebracht
hat, den eigenen Anteil.
Daran lässt sich arbeiten, ändern kann man immer nur sich selbst.
Lapidare Aussage aber in der Umsetzung dann gar nicht so leicht.
So versuche ich mit der neuen Aufgabe, dem Eingeständnis des eigenen Anteils am
Geschehen, was und wie's lief, den Weg raus aus dem Schlamassel zu finden.
Damit ist die Schuld Anderer nicht getilgt, nur halt ich davon Abstand, es ist nicht meine Aufgabe.
Kürzlich ein Gedanke, nach 2 Jahren fühlt es sich an wie Halbzeit,
vieles gewälzt, durchgekaut, erlitten, versucht zu verschmerzen,
nicht wirklich hat's dazu geführt ganz abschliessen zu können.
Ein Teil, siehe oben, fehlt, der Eigenanteil, und das ist unangenehmst,
in die eigenen Abgründe zu blicken und nicht darin zu versinken,
trotz aller Pein die Leichtigkeit finden um dann Frieden schliessen zu können,
mit sich selbst.
Wer jetzt denkt, 2 Jahre, so lang und immer noch nicht fertig,
ja leider, aber auch gut, denn in einer ähnlichen Lage bin ich mal
an dem Punkt steckengeblieben, konnte mich nicht zu mir selbst
stellen, hab mich verloren, viele Jahre verschenkt.
Deshalb sind 2 Jahre kein Ding für mich, solang sich etwas bewegt
und das tut's wenn auch nicht immer ein reines Vergnügen
Das geht immer nach dem selben Muster, am Morgen im Keller,
dann die Suche nach den hellen, leichten, beschwingten Seiten,
bisher immer dahin gefunden.
Ist anstrengend, Viele können es sich vermutlich gar nicht leisten,
so eine umfangreiche Innenschau zu machen, oft ist es auch gar
nicht nötig, die Geschichten sind so unterschiedlich, es gibt kein
Allgemeinrezept.
Jeder muss seinen Weg finden.
Ahoi mit hoffentlich gutem Fahrtwind
