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Liebe und Eifersucht - zwei Kräfte

Amb25

Amb25
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Liebe ist eines der stärksten Gefühle, die ein Mensch erleben kann. Sie erhebt, verwandelt, erweicht und verleiht dem Leben tiefen Sinn. Wahre Liebe bedeutet nicht, den anderen zu besitzen, zu kontrollieren oder in den eigenen Ängsten gefangen zu halten. Authentische Liebe ist die tägliche Entscheidung, das Beste für den anderen zu wollen, selbst wenn es bedeutet, das eigene Ego, Verletzungen und Unsicherheiten zu überwinden.

Doch wo Liebe entsteht, findet Eifersucht oft fruchtbaren Boden. Eifersucht ist nicht immer ein Zeichen von Hass oder Bosheit. Sie spiegelt oft eine stille Angst wider: die Angst vor Verlust, die Angst, nicht genug zu sein, die Angst, ersetzt zu werden. Sie wirkt wie ein Spiegel, der unsere inneren Verletzlichkeiten offenbart.
Eifersucht wird zerstörerisch, wenn sie versucht, den anderen zu kontrollieren, anstatt die Wunden zu heilen, die sie hervorgerufen haben. Sie nährt Misstrauen, erstickt die Freiheit und verwandelt Liebe in ein emotionales Gefängnis. Eine von Eifersucht geprägte Liebe verliert allmählich ihren Schutzraum und wird zum Schlachtfeld, auf dem jeder um seine eigene Bestätigung ringt, anstatt gemeinsam ein Leben aufzubauen.

Doch Eifersucht kann auch ein stiller Herrscher werden. Wenn wir sie klar betrachten, lehrt sie uns Demut. Sie zwingt uns, uns grundlegende Fragen zu stellen: Liebe ich, oder versuche ich zu besitzen? Vertraue ich dem anderen, oder kämpfe ich gegen meine eigenen Unsicherheiten an? Reife Liebe versteht, dass der andere kein Objekt ist, das uns gehört, sondern eine freie Seele, die sich jeden Tag aufs Neue entscheidet, zu bleiben. Diese Freiheit verleiht der Liebe ihren Wert. Denn was erzwungen ist, ist niemals aufrichtig, und was aufrichtig ist, muss nicht erzwungen werden.
Vertrauen ist das Lebenselixier der Liebe. Ohne es verkümmert die Beziehung langsam. Vertrauen aufzubauen erfordert Mut, Offenheit und manchmal die Heilung alter Wunden, die nichts mit dem Menschen zu tun haben, den wir heute lieben. Wahre Liebe bedeutet, das Risiko der Verletzlichkeit einzugehen. Es geht darum zu verstehen, dass Liebe keine Garantie für ein Leben ohne Leid ist, sondern die Chance bietet, etwas zutiefst Echtes zu erleben. Eifersucht kann, wenn wir sie beherrschen, zu einem Signal werden, das uns zu innerem Wachstum einlädt, anstatt zu einem Gift, das das zerstört, was wir zu schützen versuchen.
Dauerhafte Liebe bedeutet also nicht, Eifersucht zu ignorieren, sondern sie in Dialog, Vertrauen und persönliches Wachstum zu verwandeln. Denn die stärkste Liebe ist nicht die, die festhält, sondern die, die uns zum Bleiben bewegt.

x 1 #1


Odette
@Amb25

Wie können wir Dir helfen?

Ansonsten haben wir tolle Rubriken für lyrische Ergüsse, wie zum Beispiel
gedichte-zitate-sprueche-und-geschichten-f13.html
oder
letzte-worte-liebesbrief-tagebuch-und-abschied-f18.html

Vielleicht sind dort deine texte besser angesiedelt? Nur meine kleine, bescheidene Meinung.

x 8 #2


A


Liebe und Eifersucht - zwei Kräfte

x 3


Malatesta
Das ist ein sehr reifer, ruhiger Text – man spürt darin viel Selbstreflexion und emotionale Klarheit. Besonders stark finde ich, wie du Eifersucht nicht verteufelst, sondern ihr ihren Ursprung zurückgibst: Angst, Verletzlichkeit, alte Wunden. Das wirkt ehrlich und menschlich, nicht belehrend.
Die Passage über Freiheit als eigentlichen Wert der Liebe ist für mich der Kern: „eine freie Seele, die sich jeden Tag aufs Neue entscheidet, zu bleiben.“ Genau da trennt sich Besitz von Liebe. Auch der Gedanke, dass Vertrauen Mut erfordert und keine Garantie auf Schmerzfreiheit ist, fühlt sich sehr wahr an.
Wenn man etwas anmerken möchte, dann höchstens stilistisch: Der Text ist dicht und gedanklich stark, fast meditativ. Je nach Kontext (z. B. Social Media, Brief, Essay) könnte man ihn kürzen oder einzelne Sätze noch klarer zuspitzen – aber inhaltlich steht er sehr rund.
Magst du mir sagen, wofür du den Text geschrieben hast?
Reflexion für dich selbst, Teilen mit jemandem Bestimmten, oder Veröffentlichung? Dann kann ich dir gezielt helfen – z. B. beim Feinschliff, einer kürzeren Version oder einer noch persönlicheren Tonlage.

#3


Malatesta
@Amb25
Dein Text klingt, als könnte er geschrieben sein von einer Person, die psychologische Einsicht, philosophische Reflexion und sprachliche Klarheit vereint — ähnlich wie:
Erich Fromm
Brené Brown
Alain de Botton
Carl Rogers
Rainer Maria Rilke
Wenn du willst, kann ich dir sogar eine konkrete Literaturliste mit passenden Zitaten dieser Autor*innen zusammenstellen — ideal zum Weiterlesen oder als stilistische Inspiration.

#4


Worrior
Zitat von Amb25:
Liebe ist die tägliche Entscheidung, das Beste für den anderen zu wollen, selbst wenn es bedeutet, das eigene Ego, Verletzungen und Unsicherheiten zu überwinden.

Wenn ich jemanden liebe und es wird erwidert ist es für mich kein Problem auch mal über meinen Schatten zu springen und meine Bedürfnisse auch mal hinten anzustellen.
Ich verliere nichts und fühle mich auch nicht übergangen oder verletzt.
Denn wenn es auf Gegenseitigkeit beruht bekomme ich so viel mehr.
Wenn nur einer gibt und zurücksteckt, dann ist Verletzung und Frustration vorprogrammiert.
Es wird keine Leichtigkeit in der Beziehung sein, nur Druck, einseitiges Anspruchsdenken und Erwartungshaltungen.

Eifersucht ist menschlich und wer nicht damit umzugehen weiß wird auch eine liebevolle Beziehung zerstören.

x 3 #5


Malatesta
P.S.:
Beiträge Nr.3 und Nr.4, wegen der Kennzeichnungspflicht, sind mit der KI von ChatGPT/4 erstellt worden, um dem Textgenerator von Amb25 gerecht zu werden.

x 2 #6


Amb25
@Malatesta

Ich verstehe dein Problem immer noch nicht. Du verbringst deine ganze Zeit damit, alles Mögliche über die Bemühungen anderer Leute zu sagen. Versuche doch mal, etwas Konstruktives beizutragen, damit wir sehen, dass du einen positiven Beitrag leistest.

Ich bin nicht für dich da, sondern um meine Gedanken zu teilen. Wenn es jemandem hilft, umso besser.

Ob es nun meine Geschichten, die Themen, die ich behandle, oder meine Antworten sind – du reduzierst systematisch alles auf KI.

Wenn dir die Inspiration fehlt, ist das nicht meine Schuld. Versuche, deine Kreativität anzuregen, damit du Ideen hast, die du teilen kannst. Sie entsteht nicht nur durch KI, sondern auch durch persönliche Reflexion. Diese Antwort hat trotzdem mit KI zu tun, also nimm es nicht persönlich, nur weil sie nicht von mir stammt.

x 2 #7


Malatesta
@Amb25
Zitat:
Ich verstehe dein Problem immer noch nicht.

Ich habe ja auch kein Problem mit DIR - um das überhaupt entscheiden zu können, müßte ich dich als Mensch erkennen, nämlich die Person hinter der KI.
Zitat:
Wenn dir die Inspiration fehlt, ist das nicht meine Schuld

Na ja, die Entgegnungen meines ChatGBT-Tools weiter oben an Beitrags-Platz Nr. 3 und 4 sind halt nur von deiner KI inspiriert, das ist nicht meine (menschliche) Schuld.

#8


Forenleitung
Hallo,

bleibt hier sachlich und hilfreich. Entweder man möchte helfen oder man lässt es. Es spielt keine Rolle ab jemand sein Anliegen mit der KI verbessert oder neu formuliert. Wir werden das sowieso nicht verhindern oder bis ins Detail überprüfen können.

Beste Grüße
Richard

x 3 #9


Arella
Zitat von Malatesta:
Beiträge Nr.3 und Nr.4, wegen der Kennzeichnungspflicht, sind mit der KI von ChatGPT/4 erstellt worden, um dem Textgenerator von Amb25 gerecht zu werden.

Ich habe das schon früher angesprochen, im Faden über die KI, glaube ich.
Das, was wir nun zu gewinnen haben, künstlerisch, gedanklich, lyrisch, als Menschheit aber auch zu verlieren haben.

So kann das ChatGPT mit sich selber schreiben.
Wir übernehmen seine/ihre Proklamationen als Ausdruck unserer Gedanken?

Und Menschen tragen dann diese (ihre/seine) Botschaften wie Staffelstäbe hin und her.

Ein Kabuki-Theater.
2026

Macht nachdenklich.

x 1 #10


O
@Forenleitung Aber ein Aspekt erscheint mir wichtig :

Machen statt Quatschen ...

Schreiben hilft ... aber Machen sollte aus meiner Sicht die Folge sein.

Gruß an die Forenleitung.

#11


Malatesta
@Arella
Zitat:
Das kann das ChatGPT mit sich selber schreiben.
Wir übernehmen seine/ihre Proklamationen als Ausdruck unserer Gedanken?


Projiziert man - man als Mensch gelesen - diesen mächtigen, nahezu unaufhaltsamen maschinellen KI-Trend in die gar nicht mehr allzu ferne Zukunft, werden perfekt menschelnde KI-Androiden unter sich sein, bzw. wir naturale, unvollkommene Menschlein, verkümmern immer mehr zu bloßen Anhängseln der Interpretationsmaschinen und überlassen unsere letzten Gefühlsregungen, Empfindungen und Gedanken den Algorithmen, die sich noch authentisch zeigen, sofern man dann überhaupt noch von Authentizität reden kann.

In einer aktuellen Reportage über die Thematik der KI-generierten Identitäten und menschenähnlichen Kunstfiguren wird über einen holländischen Mann aus Amsterdam berichtet, der eine digital visualisierte Geliebte kreiert hat, mit der er sich in seinem Verständnis und zweifelsohne mit echten Gefühlen liiert hat. Die Dokumentation endet auf einer Hochzeitsfeier. Nach einigen Jahren der innigen Beziehung heiratet der Holländer feierlich in einer großen Halle seine Hologramm-Frau, im Beisein von 500 geladenen Gästen, die begeistert klatschen als die beiden sich das Ja-Wort geben. Der Gatte im feinen Anzug auf der Bühne neben seiner Gattin im Hochzeitskleid auf der Leinwand.
Spinnt man diese Entwicklung weiter: Was würde passieren, wenn durch einen Programmierfehler das Hologramm statt des Ja-Wortes versehentlich ,,Nein" sagt oder durch einen Stromausfall die Ehefrau gelöscht wird? - Und keine Kopie auf der externen Festplatte gespeichert.

Immerhin hat die EU eine rechtliche KI-Verordnung erlassen, die ausbeuterischen Mißbrauch und gezielte Manipulation unter Strafe stellt und die Anwender zur Kennzeichnung des Einsatzes der Technik verpflichtet, wenn das auch ein stumpfes Schwert ist gegen die allgengewärtige KI-Walze.

Eine bedenkenswerte Niveau-Frage ist bei der Entwicklung der Künstlichen Intelligenz noch gar nicht wirklich bedacht. Sofern das neuronale Lernen des KI-Netzwerkes auch weiterhin von der Einspeisung menschlicher Intelligenz gesteuert wird, die wiederum durch die praktische Anwendung und Entlastung immer weniger wissen und leisten muß, fällt die Qualität des Inputs sukzessive ab. Mit dem Schwund der Denkfähigkeit des Menschen in der Abwärtsspirale reduziert sich auch die durchnittliche künstliche Intelligenz der gesamten Maschinerie, bis auch diese am Ende des Niedergangs quasi geistig minderbemittelt ist, aber in ihrer Totalität vollständig das geellschaftliche Leben beherrscht.

Der IQ des neuronal sebstreferentiellen Netzes nimmt in diesem Prozeß nicht zu, sondern stetig ab in Richtung allgemeine Verdummung. Es wäre ein Trugschluß, daß mit der KI-Bot-Zusammenlegung aller Dichter und Denker ein neuer Goethe geschaffen werden kann, der das Original überstrahlt. Mitnichten. Denn woher soll die individuelle Genialität kommen, die das verallgemeinernde Neuronalnetz immer weiter einebnet?

Was in dieser Algorithmen-Dystopie jedoch zu befürchten steht, ist die reale Gefahr, daß sich die bösartigstenTyrannen der technischen Möglichkeiten für die Errichtung einer totalitären Herrschaft bedienen. Diese Entwicklung können wir jetzt schon in den Machtzentren der geoplitischen Hegomone beobachten.

Und deshalb könnte eine Oase der menschlichen Zuwendung bewahrt bleiben, indem mit einer Selbstverpflichtung die Teilnehmer/innen im Trennungsschmerzen-Forum freiwillig auf KI-Identitäten verzichten, damit diese tolle und hilfreiche Plattform seine außerordentlich humane Qulität behält.

Das läge allerdings in der Verantortung der Forenleitung.

x 2 #12


Malatesta
P.S.: Die voran stehende Reflexion ist das Produkt meiner eigenen gedanklichen Anstrengung.

x 2 #13


Malatesta
@Forenleitung
Zitat:
...bleibt hier sachlich und hilfreich. Entweder man möchte helfen oder man lässt es.

Wahrhaftig leidenden Menschen beizustehen, liebend gerne. Und in den meisten Thread-Einzelfällen, die mich persönlch bewegen, praktiziere ich das selbstredend auch, in aller gebotener Behutsamkeit.

In diesem Thread habe ich mir im 3. und 4. Beitrag erlaubt, den lyrischen, moralphilosophischen Eingangstext vom TE, der selbst zugibt, seine Thementexte, Beiträge und Antworten ausschließlich mit KI zu generieren (nicht nur zu korrigieren), in einem ChatGBT-Tool einzugeben und das Resultat angefügt. Einzig, um zu zeigen, was dabei herauskommt, wenn KI sich mit KI unterhält.

Sachlicher bzw. maschineller geht es wohl nicht - aber wollen wir die Entpersönlichung der Trennungsschmerzen?

x 2 #14


Ema
Zitat von Forenleitung:
Hallo,

bleibt hier sachlich und hilfreich. Entweder man möchte helfen oder man lässt es

Liebe Fl,
bei allem Respekt sehe ich im Eingangstext weder ein Anliegen, das der Hilfe bedürfte, noch sehe ich überhaupt ein Anliegen.
Inwiefern soll man hier also hilfreich bleiben?

Was die Sachlichkeit betrifft, so habe ich tatsächlich keinen einzigen Beitrag hier im Thread gesehen, der unhöflich, unfreundlich oder unsachlich gewesen wäre.

Ich nehme lediglich wahr, was Malatesta schon formuliert hat: Nämlich den (meiner Meinung nach ziemlich gelungenen) Versuch aufzuzeigen, was passiert, wenn sich zwei KIs miteinander unterhalten.

Kurz: Ich verstehe in diesem Zusammenhang euren Appell hier nicht.

x 3 #15


A


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