dinafdx2
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Letztendlich habe ich fuer mich entschieden dass ich bis zu meiner Weltreise niemand mehr date, hat ja kein Sinn und da ich nicht fuer Freundschaft Plus gemacht bin, bleib ich also Single.
Mein Problen is das ich unglaubliche Verlustaengste habe. Und ich weiss nicht wie man besser damit klar kommt wenn der Partner einen verlaesst. Ich bin bereits seit Jahren in Therapie wegen Depression (jedoch stabil seit laengerer Zeit) und der Beziehung zu meiner kranken Familie. Auch Verlustaengste wurden thematisiert, aber ich habe das Gefuehl nicht voran zu kommen, festgefahre zu sein. Kurz zu meiner Kindheit:
Meine Oma hat mich gross gezogen, sie war eigentlich meine Mutter. Bis zum 10 Lebensjahr. Meine richtige Mutter habe ich nur zum Mittagessen gesehen. Sie war immer sehr kalt und hat mich fuer jede Kleinigkeit kritisiert. Mir das Gefuehl gegeben nie ok zu sein Als ich 10 war is meine Oma innerhalb einer Woche weggewesen, zu anderen Enkeln um diese gross zuziehen.
Das hat mir sehr weh getan und ich habe sie sehr vermisst. Igendwann wollte ich keinen Kontakt mehr zur Oma, war ja auch nur telefonisch alles. Von meiner Mutter sowie der Tante wurde ich dann als asozial bezeichnet da ich Kontakt ja weiteren verweigert habe zur Oma, obwohl sie doch so viel fuer mich getan haette und mich grossgezogen hat. Ich habe damals nicht verstanden warum die Oma weg war. In meinem Kukturenkreis babysitten die omas die Enkeln fuer Geld, und die Mutter geht arbeiten.
Zugleich habe ich die kaputte Beziehung zwischen Mutter und Vater mitbekommt, wo ich gelernt habe "mach dich nie abhängig von einem Mann"
Ich glaube das is die Ursache fuer meine Verlustaengste.
Die Trennung von meinem 1. Freund, ich habe Schluss gemacht, hat mich nebst anderen Gruenden in eine Depression rutschen lassen samt Klinikaufenthalt. Jetzt gehts mir sehr gut. Und auch die letzte Trennung (ich hab Schluss gemacht) war nicht schoen, aber nach ein paat Monaten ging der Liebeskummer weg. Die Beziehung war auch kurz.
Das heisst ich habe dazu gelernt und gerate durch eine Trennung nicht mehr in ein Loch. Nur die Angst bleibt wieder so tief zu fallen. Sowie die Angst vor dem schmerz
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