Ich denke einfach dass ich hier gepostet habe und einige eurer Antworten haben mir nochmal einen Schub in die richtige Richtung gegeben. Im Moment hab ich das Gefühl, dass ich zwar immer noch traurig und vor allem enttäuscht bin, aber vielleicht einen Ansatz habe das Zeug zu verarbeiten:
Ich muss damit umgehen, dass es endgültig vorbei ist und akzeptieren dass sie eben unlogisch gehandelt hat.
Generell akzeptieren, dass ich wohl für viele meiner Fragen keine Antwort bekommen werde und dass es keinen Sinn macht sich an irgendwelchen kleinen Details festzuhalten in der Hoffnung, dass die der Schlüssel sind und es doch wieder gut wird.
Ich denke der emotionale Abrutsch in den letzten Tagen kam vor allem daher, dass ich nicht mehr verdrängen konnte, dass es kein zurück mehr gibt und wir wohl endgültig gegenseitig aus unserem Leben verschwinden werden (müssen), weil alles außer meiner Hoffnung und meine verliebten Interpretationen ihrer vagen Texten dafür spricht. Und das tut halt weh.
Ich habe auch nicht den Eindruck, dass ich zwingend irgendwelche tiefer liegenden Probleme angehen müsste. Wenn ich mir gerade vorstelle, dass A keine Rolle für mich spielen würde, wäre ich glaub ganz zufrieden damit wo ich gerade stehe. Klar hab ich wohl Erfahrungen nachzuholen die andere schon mit 20 gemacht haben, aber dafür brauchts wohl eher keine Therapie.
Klar bin ich noch nicht ganz über den Berg und die nächste Zeit wird sicher trotzdem nicht einfach, aber ich fühle mich heute auf jeden Fall irgendwo befreiter. Vielleicht ist das alles auch nur eine Illusion und in einer Woche bin ich wieder in irgendeinem Loch gefangen, aber das sehe ich dann in einer Woche und nicht heute.
