Zitat von Wurstmopped:....ich habe da leider nicht die Erfahrung gemacht. Schon im Kindergarten, wird den Jungs beigebracht sich anzupassen und aufhören Jungs zu sein.
Also ich kann mich da seinerzeit nicht dran erinnern, dass mir die Männlichkeit ausgetrieben worden wäre. Es ist aber so, dass meine Ex einen sehr starken Drang verspürt hat, sich behaupten zu müssen, typisch 80er Performance Kids.
Mein Wunsch, mehr für meine Kinder da zu sein, als mein Vater es jemals getan hat, entsprang eher der Tatsache, dass mein alter Herr gerne mal (ein mal im Jahr) am Tag nach meinem Geburtstag angerufen hat, um zu gratulieren und nach einer Schulbescheinigung zu fragen. Das empfand ich als verantwortungslos und enttäuschend, als auch irgendwo unmännlich.
Ich finde es durchaus männlich, den Laden zu schmeißen und meinen Kindern ein besserer Vater zu sein. Ich finde es andersherum aber auch nicht weiblich, immer besser sein zu wollen als die anderen und das Leben als Wettbewerb zu betrachten. Männlich zu sein im Sinne eines Familienvaters bedeutet für mich ein Vorbild in Verantwortungsübernahme zu sein.
Wer wie viel verdient und was bezahlt, wer das dickere Auto hat oder wer der bessere Planer ist, steht auf einem anderen Blatt. Auch wenn die Gesetze der Anziehung darunter leiden mögen.