Zitat von Multiversum: 8 Jahre ist für heutige Verhältnisse aus meiner Sicht eine sehr lange Zeit !
Zitat von Multiversum: Trotzdem! -8Jahre muss man erstmal schaffen.
Das macht Dir so schnell keiner nach!
Das scheint wohl heutzutage so zu sein. Bin ich da allein auf weiter Flur, der das einfach nur noch traurig findet?
😟 Zitat von Blind-Meg: Dass viele Männer damit überfordert sind, dass es heute nicht mehr ausreicht, einen Job und ein Auto zu haben, um eine Frau zufriedenzustellen, stimmt ja trotzdem. Frauen sind unabhängiger und damit wählerischer geworden.
Das ist völlig korrekt. Frauen waren schon immer wählerischer - hat die Natur so vorgesehen. Mit der Wahl ihres Mannes trifft Sie nun mal die wichtigste Entscheidung ihres Lebens was Kinder betrifft. Und selbst wenn die Frau keine Kinder möchte, so wirken die Mechanismen trotzdem unbewußt und können die Partnerwahl beeinflussen.
In der heutigen Gesellschaft sind allein erziehende Mütter ganz "normal" - früher undenkbar.
Da muss sich dann auch der Mann den heutigen Gegebenheiten anpassen - sich nicht einfach auf Beruf und Auto ausruhen. Sprich, der Mann muss sich heutzutage mehr anstrengen und ohne seine "männliche Energie" dabei komplett zu verlieren oder noch schlimmer: zu ignorieren.
Zitat von Worrior: Weil aber immer mehr Männer in die Feminität verfallen und immer mehr Frauen in die Maskulinität trägt dies zu vermehrten problematischen Beziehungen.
Das ist leider die Realität. Männer werden immer weicher, werden so schon erzogen. Wettbewerb ist nicht mehr erwünscht, klassische männliche Eigenschaften (Leistungsbereitschaft, Konkurrenzdenken, Geradlinigkeit, Führungsanspruch) gelten heuzutage als toxisch. Im Gesunden Maße sind das aber Eigenschaften, über die sich ein Mann definiert und im Schnitt eher von Frauen selektiert wird.
Zitat von Aline_8: Und was ich überhaupt nicht meine und möchte, sind diese Extreme
(Mann starkes Geschlecht, Frauen das schwächere)
Und das Bild der Geschlechter gehört auf den Müllhaufen. Die Frau heutzutage ist nun mal unabhängig und frei in Ihren Entscheidungen. Sie ist starkt - aber (ich nehme mir das mal so raus) sie möchte trotzdem wenn sie nach Hause kommt, einen starken Mann vorfinden, bei dem sie sich auch mal anlehnen kann. Ihre "maskuline" Seite mal bei Seite packt und sich fallen lassen kann. Ist der Mann aber so:
Zitat von Olive70: Sie haben sich an mich angelehnt und sich auf mich verlassen. Ich war der Fels in der Brandung für sie.
...dann ist das alles Andere als anziehend. Umgedreht wird ein Schuh draus...
Zitat von Aline_8: Ich hab mich immer wieder gefragt, was ist dieses "ur-weibliche" bzw "ur-männliche" und was ist bei mir da irgendwann durcheinander geraten.
Bei dir ist nichts durcheinander geraten. Wenn der männliche Partner sich in Richtung femeniner Energie bewegt, rutscht du automatisch in die maskuline Energie. Nach dem Motto: "Wenn er sich nicht kümmert, muss ich das halt machen."
Zitat von Aline_8: Oft wünsche ich mir schon, weicher, vertauender, annehmender und weniger kopflastig zu sein.
Ich glaube auch, dass ich dann weniger Probleme hätte.
Dass ich zugänglicher wäre und damit wahrscheinlich auch mein bindungsproblem noch mal anders handhaben könnte.
Ich glaube, das der "richtige" Mann für dich, es dir ermöglicht, so wie oben beschrieben zu sein. Einer bei dem du dich fallen lassen kannst. Problem dabei: solange du in einer gewissen "maskulinen" Energie steckst, wird es schwer sein, diesen einen zu finden. Auch mal in der Lage sein, Führung an den Mann anzugeben - ihn vertrauen und vor allem ihn etwas zuzutrauen.
Das heißt nicht, das du dich damit in irgentwelchen Abhängigkeiten begeben solltest, einfach nur das du auch eine weibliche Seite zeigen darfst. Eine zarte und verletzliche Seite. Meine persönliche Sicht: Frauen wollen keinen femeninen Mann und Männer wollen keine maskulinen Frauen.