verliebtverlieb.
Gast
danke für eure Nachfragen.
Heute geht es mir besser. Ich weiß nicht, wie lange das anhält. Habe aber das Gefühl, es könnte jetzt nicht mehr so schlimm werden wie gestern.
Ja, ich bin zu IHM gefahren.
Mit meinem Besuch bei ihm habe ich das Warten und die Hoffnung auf ihn abgestellt. Ich habe ihm gesagt, dass es besser ist, wenn wir uns nicht mehr sehen. Und dass er auch meine Brücke nicht mehr zu reparieren braucht. Deshalb habe ich ihm auch all seine Sachen vorbeigebracht. Ich weiß jetzt, dass er jetzt erstmal nicht mehr zu uns kommt. Bestimmt habe ich damit auch gleichzeitig IHN entlastet.
Nach jeder Begegnung mit ihm bin ich aufs Neue tief und tiefer in ihn verliebt. Aufgrund meiner Vernebelung war ich gestern leider etwas unstrukturiert. Aber ich glaube gehört zu haben, dass er mit mir mitgeweint hat. Sage mir keiner, dass Männer weniger emotional sind als Frauen! Er weiß nun auch, was für ein tiefes Drama sich in mir seinetwegen abspielt. Es nimmt ihn sicher auch sehr mit. Schön war es, seine emotionale Regung zu spüren und für eine Weile von ihm umarmt zu werden. Mir ist aufgefallen, dass er mir ziemlich spontan beipflichtete, als hätte ich damit den Kern der Sache endlich ausgesprochen: "Wir passen einfach nicht zusammen." Während er über unsere Beziehung kaum ein Wort über die Lippen bekommen hat. Aber alles Nichtgesagte sagt ja auch etwas aus.
Es war insgesamt eine gute, ehrliche und für mich wichtige (Abschluss-) Begegnung.
@prisma
Zu deinem Einteilen in Dominante und Unterworfene fiel mir noch ein: Es gibt doch auch die Möglichkeit, dass man gleichwertig und auf Augenhöhe miteinander zusammenarbeitet / zusammenlebt. Muss es zwangsläufig immer eine Hierarchie geben? Und wenn ja, dann könnte ich mir vorstellen, dass derjenige, der äußerlich als Gewinner dasteht, innerlich ein großer Verlierer sein kann. Und umgekehrt, dass jemand, der äußerlich klein beigibt, in Wirklichkeit der Stärkere ist. Im Idealfall gibt es aber ein konstruktives Miteinander, ein liebevolles und wertschätzendes Miteinander. Und jeder darf auf dem Gebiet glänzen, auf dem er gut ist. Man darf auch die Leistungen der anderen anerkennen, ohne dabei das Gefühl zu haben, sich gleichzeitig damit selbst kleinzumachen.
Ein Chef muss zwangsläufig auch mal den Chef rauskehren, das gehört zu seiner Chefrolle dazu. Wenn man damit nicht klarkommt, muss man eben selbst Chef werden. Das wollen aber die wenigsten.
Du hast deine Fassade hoch und höher gebaut, jetzt fällt sie langsam aber sicher brutal zusammen, und es kommt dahinter deine Leere zum Vorschein. Fülle diese Leere mit Dingen, für die du dich wirklich von Herzen begeistern kannst, von denen du überzeugt bist, für die du Leidenschaft aufbringst, in die du dein Herzblut fließen lassen kannst, die du liebst, die du schützen oder unterstützen willst, die dir Freude machen. Damit entwickelst du eine Authentizität, die dich auch selbstbewusster macht. Ich will das jetzt auch wieder verstärkt tun, ich habe das schon einmal selbst an mir erfahren. Es gibt da ein empfehlenswertes Buch: Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls: Erfolgreich und zufrieden durch ein starkes Selbst. von Nathaniel Branden.




In Gedanken mache ich mit Euch Gruppenkuscheln... Wie süß, Tempi - echt! Macht es Euch "hübsch" 