Zitat von Gwenwhyfar: Dein Mann wirkt nicht wie ein Traumprinz auf mich. Ich mag jetzt nicht suchen, aber sinngemäß berichtest du ja irgendwo von Verletzungen und Dingen, die dich gestört haben, die er abgewiegelt habe. Vielleicht hast du doch unbewusst bewusst die Partnerschaft torpediert?
Mir kamen auch schon ähnliche Gedanken...
Vor Allem das Rollen- und Mutterbild würde mich als gleichberechtigt aufgewachsene Frau sehr stören, egal ob er das Kind nun zweimal pro Woche nimmt oder nicht.
Er sitzt nun schön in der Wohnung... während Frau und Tochter sich dauerhaft ein Zimmer und ein Bett bei einer Freundin teilen... Verantwortung geht anders...
Davon abgesehen finde ich die Sache mit dem Entschuldigen bei Freunden und Familie so unglaublich. Bei mir wäre spätestens da der Ofen aus gewesen, selbst wenn ich der böseste Betrüger auf dem Planeten wäre.
Eine exklusive
Paarbeziehung / Ehe ist immer zwischen ZWEI Menschen
(Es sei denn
beide haben sie einvernehmlich geöffnet)
Nicht zwischen zwei Menschen + Freunden + Familie + Hund und Katze, Onkel und Großonkel.
Würde eine Freundin zu mir Kommen und sich bei mir für den Betrug an ihrem Mann entschuldigen, wäre ich so befremdet.
Und genauso befremdlich finde ich die Einstellung von Marlaas Mann in einigen Dingen.
Das Einzige, was ich nachvollziehen kann... wenn er nicht mehr will, dann will er nicht mehr.
Das ist sein gutes Recht.
Auch, wenn er Abstand braucht und diesen einfordert.
Dafür kann man ihn nicht "kritisieren", diese Entscheidung steht ihm einfach zu, auch wenn es für Marlaa und das gemeinsame Kind natür sehr schade und traurig ist.
Nur, wie er mit der Trennung als solcher umgeht, als verheirateter Mann und Vater, das finde ich persönlich nicht gut.
Zitat von Gwenwhyfar: Natürlich drehst du jetzt auf Hochtouren. Entzug und die Panik wie es weiter geht. Wenn du genügend Abstand gewonnen hast, garantiere ich dir, dass du die gesamte Beziehung anders bewerten wirst.
Das denke ich auch. Es braucht sicher nur noch einiges an Zeit...