Zitat von Marlaa: Vielleicht will ich auch deshalb so dringend nochmal reden. Weil mein Verhalten nicht ganz in Ordnung war.
Deswegen hatte ich weiter vorne das einmal nachgefragt, weil ich das aufgrund deiner Aussage des Verzeihens um seines Seelenfriedens Willen fast vermutet hatte. Ist auch verständlich, du warst mit dieser spontanen Beichte wahrscheinlich genauso überfordert wie er. Deswegen ist es doch günstiger, in solchen Augenblicken nicht zu spontan zu handeln und etwas länger nachzudenken bevor einem genau das passiert.
Nützt dir jetzt natürlich nichts mehr... aber vielleicht auch etwas, das du für dir Zukunft mitnehmen kannst. Besonnenes Handeln ist so wichtig - nicht nur für einen selbst, auch für andere.
(Ich weiß, leichter gesagt als getan. Ich arbeite, wenn auch bei ganz anderen Themen, selbst daran.)
Ob es besser wäre, das nochmal anzusprechen und zu sagen, dass dir leid tut wie du dich bei/kurz nach dem Geständnis verhalten hast, weiß ich nicht.
Ich gehöre tatsächlich, gestehe ich hier, auch eher zu der Fraktion, die so etwas lieber zwischen Tür und Angel mit einem tiefen, ehrlichen Blick in die Augen anspricht als es ungesagt lässt.
Ich bin damit in meinem Leben sehr gut gefahren.
Entschuldigungen, die wirklich ehrlich gemeint und ohne Hintergedanken geäußert werden (da kann sich nur jeder selbst hinterfragen...) sind meiner Ansicht nach nie verkehrt.
Vor Allem, wenn er durch dein Verhalten wirklich noch mehr verletzt worden ist, weil du zu starke Ansprüche an sein Verständnis und den Wunsch nach Vergebung gestellt hast.
Wäre vielleicht schon nicht falsch, ihm nochmal auf einem Weg mitzuteilen, dass du nochmal in dich gegangen bist und dir bewusst geworden ist, dass das nicht gut war.
Mal sehen, was andere dazu sagen.