Zitat von Pfeifchen:@Wollie das mache ich eigentlich. Also sagen wir, für meine Verhältnisse schon recht viel. Aber könnte von außen betrachtet mehr sein. Ich bin ja auch nicht um seiner selbst willen "nett", sondern damit Ruhe einkehrt. Nett auf Elternebene. Freundschaftszeug ist nicht, und über Beziehungssachen reden wir ...
Dein Ex versteht nicht, daß deine Freundlichkeit aus der Elternebene kommt, weil es diese Trennung der Ebenen für ihn nicht gibt.
Leider wird dir wenig übrig bleiben als das direkt zuä kommunizieren. In einfachen Worten um jede Verwirrung zu vermeiden. Wenn du das willst.
Durch deine "Nettigkeit" erweckst du bei ihm ein "alles nicht so dramatisch" Gefühl. Das zeigt auch sein Ansinnen mit dem Frühstück. Ihm ist das Ausmaß seiner und deiner Situation immer noch nicht voll bewusst. Wie auch? Bisher gab es, außer, dass er zu DEINER Tante ziehen musste und ein paar Möbel aus dem Haus geräumt hat, keinerlei Konsequenzen. Das einzige, was er inzwischen merkt ist, daß es eben nicht so einfach ist eine eigene Unterkunft zu finden, aber da er hier wenig Stress hat durch die derzeitige Situation macht er diese Verbindung auch nicht. Es kann sein, dass es nötig ist ihn in ruhigem Ton die Gesamtlage darzulegen. Wo er steht, wo du stehst und wo euer Kontakt steht.
Hierzu würde ich empfehlen das zu erst zu tun, wenn du die Trennungsvereinbarung auf dem Tisch hast, die du ihm vorlegen kannst, da du da sowieso mit ihm reden werden musst. Du musst dir das ja nicht mehrfach geben, so lange dich sein Verhalten nicht zu sehr belastet. Dieses Gespräch, so unangenehm es werden wird, wirst du auf Dauer eh nicht vermeiden können.
Denn selbst WENN ihr euch später auf einen Versöhnungsversuch einlassen solltet müssen diese Grenzen einmal abgeklärt werden. Derzeit ist der Stand eh, daß dein Vertrauen in deinen STBX grundsätzlich nicht wirklich vorhanden ist aussehalb der Elternebene. Dieser Tatsache muss er ins Auge sehen und wenn er das ändern will muß er bewegen. Wenn sich daran etwas ändern soll muss er zwingend seinen Teil der Verantwortung übernehmen. Nicht mit blumigen Worten, sondern durch Taten.
Ich, und das ist nur meine Meinung als Aussenstehender, würde tatsächlich erstmal meine Dinge auf die Reihe bringen um dann mit einem von meiner Seite gepackten Paket an ihn heranzutreten. Solange würde ich wenig auf derlei Ansinnen reagieren, so wie du es ja bereits getan hast.