Zitat von Dauerverliebt:Jetzt fehlt die Augenhöhe. Das wäre in einer normalen Trennung anders.
Geht die Augenhöhe nicht immer flöten, wenn die Trennung einseitig ist?
Wären "wir Betrogenen" nicht alle am gleichen (Tief)punkt, wenn der Partner scheinbar total unerwartet seine Sachen packt und äußert, dass er nicht mehr kann, nicht mehr will und/oder nicht mehr liebt ohne betrogen zu haben?
Würde dann der Verlasser nicht auch in seinem Glauben weiterleben, dass er gehen musste/wollte, weil er so viel ertragen und die Ex so viel falsch gemacht hat?
Würden wir es glauben, wenn der Verlasser wirklich erst ein paar Wochen später jemand trifft und sich verliebt?
Würden wir nicht immer sagen, dass er nur früher etwas hätte sagen müssen (obwohl vielleicht Kommunikation versucht wurde, die beideseitig zu spärlich ausfiel, die man missverstand, missinterpretiert hat oder auch einfach nicht ernst genug nahm) und man Dinge dadurch lösen hätte können?
Ich will damit niemand angehen. Aber wir sagen bei einer Affäre: Hätte er sich fair verhalten und nicht betrogen....
Tut er es und trennt sich vorher, hätte er sich erst gar nicht verlieben dürfen, sondern den Kontakt meiden müssen.
Gibt es wirklich niemand, hätte er nicht so schnell alles hinschmeißen dürfen.
Im Endeffekt werden wir irrational reagieren, wenn wir mit der Trennungsentscheidung nicht einverstanden sind und uns überrumpelt fühlen. Völlig normal.
@Pfeifchen
Alles was er jetzt tut ist armselig und verzweifelt. Das sagte ich schon mal, sorry für Wiederholungen.
😇 Und ich gehe davon aus, dass Du ebenfalls nach und nach den Respekt vor ihm verlierst, durch sein feiges Verhalten. Du liebst Dein Leben noch wie es vorher war und bist mit der aktuellen Situation logischerweise überfordert. Wer wäre das nicht?!
Aber liebst Du IHN wirklich noch? Ich denke das eher nicht. Wenn Du irgendwann das voneinander getrennt betrachten kannst, wird es leichter für Dich Grenzen zu setzen. Und ab dann wird er sich erst richtig wundern.
😉