Zitat von CleoK: Des Weiteren weiß ich aus diesem Vorfall, was ich geben hätte müssen, damit "es" eben nicht passiert.
Fühlst Du Dich jetzt schuldig? Oder wie man hier sagt verantwortlich? Denkst Du das gibt es auch ohne 50:50 Anteil? Ist es auch ok, bei sagen wir 80:20? Wie lange darf der Betrug dauern um die Ursachen noch in der Beziehung zu suchen? Sprich, wann ist eine Beziehung schlecht genug um das zu rechtfertigen? Für mich ist die Antwort: nie.
Ich bin die (fast) 'Betrügende' und ich sehe durchaus allzu gerne die Anteile bei meinem Mann. Aber ich trage die Verantwortung für meine Taten und dafür in welchem Maß ich andere verletze. Ich kann schließlich immer nein sagen. Rechtzeitig. Ich kann reden. Früh genug oder zu spät. Aber wenn ICH mich entscheide zu betrügen, sind es MEINE Handlungen und ich werde nicht auch noch anfangen dem anderen den schwarzen Peter zuzuschieben, nicht, wenn es nicht eigentlich schon zu spät ist.
Seine Anteile darf jeder selbst finden, aber Vorwürfe vom Betrüger kann man direkt postwendend zurück geben.
Entschuldigung, das hört sich so hart an, aber ich halte es für verfrüht, Menschen, denen gerade der Boden unter den Füßen weggezogen wird, noch zu sagen, 'aber hättest Du mal, dann wär das nicht passiert'. Dafür ist später Zeit. Für einen selbst.