Zitat von Wollie:dieses Reha-Thema kommt leider ja immer wieder. Dort ist halt leider ein Pool an Leidensgenossen, welche einen supergut verstehen und durch die Käseglocke ist man eh von der Wirklichkeit abgeschottet. Dann entstehen solche Affären und letztendlich gehen dadurch Familien und Ehen kaputt. Für mich sind diese Reha´s ...
es wäre FALSCH, eine Reha generell als "kontraproduktiv" zu bezeichnen.
Von wie vielen "Affären" aus einer Reha heraus weißt du konkret?
Es kommt vor - kurzzeitige Bekanntschaften, kurzzeitige Techtelmechtel, kurzzeitige Liebschaften. Aber.... das als "flächendeckend" zu sehen, ist sehr sehr weit hergeholt.
"Käseglocke" - das sehe ich auch so....aber NICHT allein im negativen Sinn. Während des Reha-Aufenthalts abgeschottet zu sein....von Zuhause, vom Beruf, von "was auch immer",
hat große Vorteile.
Die "Käseglocke" als "Hort des Sündenbabels" zu sehen.... never ever.
Meist lösen sich die Bekanntschaften, Techtelmechtel, "Liebschaften" kurz nach der Reha in Schall und Rauch auf.
Was ICH erlebt habe - dass sich Menschen in der Reha kennen- und lieben lernten - als Single. Sie heirateten, gründeten eine Familie und es kamen sehr schnell 2 kleine "Racker" zur Welt.
"Käseglocke"? Negativ-Beispiel? "Sündenbabel"? Reha "kontraproduktiv"?
Wie viele Menschen werden mittels einer Reha überhaupt erst wieder auf die Beine gestellt - physisch, psychisch, sozial, usw.!
@Lumba
das sehe ich auch so.
So manche Reha kann als Scheideweg - NICHT als Scheidungsweg/ -grund - betrachtet werden. was ja auch Sinn machen kann.
Dass während einer Reha AUCH Sand in die Augen gestreut werden kann.... oder Leute
etwas wie "Schuppen von den Augen" fällt, weil.... - ja, auch dafür kann eine Reha einen klärenden Faktor bieten.
Aber grundsätzlich haben Rehabilitationsmaßnahmen einen ganz anderen Charakter - Menschen zu helfen. DAS ist die grundsätzliche Intention von Reha´s.