Zitat von thegirlnextdoor: Natürlich geht man in Beziehungen Kompromisse ein, jede Menge sogar - aber man wird doch in einer Beziehung nichts Grundlegendes an den Wertemustern und Bedürfnissen eines 30jährigen Menschen verändern können...
Genau so sieht es aus.
Und es geht hier auch gar nicht in diesem Thread, die TE zu verurteilen oder die Frage der Schuld.
Hier geht es nicht um ganz normale Kompromisse, die in jeder Ehe/Beziehung unabdingbar sind, sondern um ganz grundsätzliche Lebenseinstellungen und Werten.
Und wenn diese zu sehr auseinanderklaffen, wo sollte da bitte ein Kompromiss gefunden werden?
TE will die Beziehung öffnen und der Ehemann nicht.
Pattsituation.
Wenn TE sich weiter für die Monogamie entscheidet, leidet sie, weil sie das Gefühl hat, gegen ihr Inneres zu leben und genauso, wenn ihr Mann sich einverstanden erklärt, die Beziehung zu öffnen, geht er absolut gegen sein Inneres.
Das sind erstmal die Fakten und unabhängig davon, welche Einstellungen jeweils die User zu den unterschiedlichen Beziehungsmodellen haben.
Grundsätzlich gilt als Faustregel:
Kompromisse zu schließen, ohne sich dabei zu verbiegen.
Und hier sehe ich es nicht, dass es eine gute Lösung geben kann, ohne dass sich einer von beiden, sich verbiegen würde.
Wie die Überschrift bereits aussagt:
"Mann will keine offene Beziehung, beide leiden."
Und grundsätzlich denke ich, dass es immer so ist, ob Frau/Mann jemand neues kennenlernt, oder auch in bestehenden Beziehungen, wenn beide nicht in die selbe Richtung schauen, sehe ich keine gemeinsame Basis.
Keine Basis =keine Grundlage.
Keine Grundlage = keine Zukunft.