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Mann will Trennung wegen Nachbarin? Keine Gefühle mehr

kapuzinerkresse


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@ pinkstar

Ein Betreuer/in ist aber kein Therapeut.
Die Belange um die sich der Betreuer kümmert, ich denke das kann Aida ganz alleine. Oder auch mit Hilfe der Rechtsanwältin,
Also ich persönlich sehe da gar keinen Bedarf.

Persönliche und freundschaftliche, oder auch therapeutische Hilfe und Unterstützung, das ist was ganz anderes.
Meine Meinung

25.09.2021 21:23 • x 2 #1966


Pinkstar

Pinkstar


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Zitat von kapuzinerkresse:
Die Belange um die sich der Betreuer kümmert, ich denke das kann Aida ganz alleine. Oder auch mit Hilfe der Rechtsanwältin,

Also je mehr ich den Thread hier beobachte umso mehr kommen Probleme auf Aida zu und wenn sie krankheitsbedingt so stark eben eingeschränkt ist, überfordert, erschöpft usw, dann wird sie das nicht alleine hinkriegen...seh ich so. Ich sehe da eher Handlungsbedarf. Zumindest mal für zwei Jahre.

25.09.2021 21:27 • x 1 #1967



Mann will Trennung wegen Nachbarin? Keine Gefühle mehr

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LeTigre

LeTigre


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Zitat von Cocolores:
Eben deswegen ist "mal eben" umziehen absolut utopisch. Wie soll man das in so einem Zustand schaffen? Erst einmal muß sowieso eine ...


Darf ich mal fragen, an welcher Stelle ich Druck ausgeübt habe?

Ich schreibe ihr was ich für richtig halte und habe das, meiner Meinung nach, sehr wohlwollend geschrieben.

Auch habe ich nirgends geschrieben, dass so ein Umzug von heute auf morgen zu bewerkstelligen ist. Schon allein wegen der Kündigungsfrist usw nicht.

Nochmal: ein Umzug ist anstrengend und zeitaufwendig, aber möglich und meiner Meinung nach notwendig. Auch denke ich, dass Umzugsstress nicht mit dem Stress zu vergleichen ist, den ihr Ex und die Nachbarn auf sie ausüben. Zumal sie nirgends schreibt, dass sie sich einem Umzug nicht gewachsen fühlt, sondern es schlicht an Geld und Alternativen hapert.

Dass sie sich in der Opferrolle wohlfühlt, habe ich auch nicht geschrieben. Welchen Satz wirfst du mir also genau vor?

25.09.2021 21:36 • #1968


LeTigre

LeTigre


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Zitat von Cocolores:
Ja, auch ich denke, dass sie da weg sollte.


Ja, wenn du es doch genauso siehst, dann hättest du dir doch den Rest sparen können. Ich denke nicht dass ich hier Druck aufgebaut habe, sondern ihr wenn überhaupt, vor Augen geführt habe, dass es Möglichkeiten gibt und sie auf sich aufpassen sollte. Ich sehe da nämlich akute Gefahr für ihre Seele und ihren Körper.

25.09.2021 21:39 • #1969


Cocolores


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Ich meinte nicht nur Dich damit, hatte aber jetzt in der Tat nur Dich zitiert, sorry.

25.09.2021 22:07 • #1970


Lumba


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Zitat von Pinkstar:
Hä, ich bin selber nicht geistig eingeschränkt und habe eine Betreuung zur Unterstützung wegen meiner schwierigen Lebenslage So. wie ich das sehen, schafft es Aida nicht alleine, sich aus ihrer schwierigen Lebenslage zu befreien. Von daher halte ich eine Betreuung sehr wohl für angemessen, um sie zu ...

Du hast eine gerichtlich bestellte Betreuung?

25.09.2021 22:11 • #1971


Pinkstar

Pinkstar


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Zitat von Lumba:
Du hast eine gerichtlich bestellte Betreuung?

Notarielle

25.09.2021 22:14 • #1972


Lumba


406
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Zitat von Pinkstar:
Notarielle

Das macht, das Missverständnis verständlich. Es wurde hier von zweierlei BEtreuungen gesprochen.

25.09.2021 22:16 • #1973


Pinkstar

Pinkstar


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Zitat von Lumba:
Das macht, das Missverständnis verständlich. Es wurde hier von zweierlei BEtreuungen gesprochen.

Hm das könnte sein. Ich habe freiwillig eine Betreuung gewollt. Genau das empfehle ich Aida.

25.09.2021 22:19 • #1974


EineMitleserin


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Ich finde wir haben alle zu respektieren, dass Aida nicht umziehen will. Sie hat ihre Gründe doch auch noch erklärt, sogar mehrfach. Das muss nicht jeder nachempfinden können, aber zumindest respektieren sollte man es.

Das letzte was sie braucht sind jetzt (sorry) besserwisserische Posts.

Lass dich nicht unterkriegen, Aida! Egal von wem. Hat deine RA eine Idee was man wegen der Nachbarn tun kann? Ansonsten würde ich diese Leute auf allen Kanälen blockieren und bei Facebook melden. Das kannst du echt nicht gebrauchen, dass die jetzt auch noch so am Rad drehen.
Versuche es dir trotzdem so schön wie möglich zu machen um Kraft zu tanken wo es möglich ist. Ich wünsche dir starke Nerven und ein dickes Fell. Du packst das!

26.09.2021 01:03 • x 3 #1975


VictoriaSiempre

VictoriaSiempre


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Die TE, @Aida2014 , war 35 Jahre mit ihrem (Ex)Mann zusammen, davon 34 verheiratet. Getrennt ist sie seit - wenn ich mich recht erinnere - Ostern d. J. Quasi nen Fliegenschiss, wenn man sich mal diesen kurzen Zeitraum anguckt, in dem Ihr gesamtes bisheriges Leben zusammengekracht ist.

Manchmal wundere ich mich echt, mit wieviel Empathie hier manche Threads bedacht werden ("Ich war mit der Liebe meines Lebens zusammen, aber sie hat mich nach 3 Monaten toller Beziehung verlassen. Wir sind 23 und 25") und wie unempathisch mit anderen umgegangen wird. Dabei bin ich nun auch nicht als Wattebausch-Werferin bekannt...

Manches braucht einfach Zeit - und davon hatte Aida noch nicht allzu viel. Zumal ja auch seit der Trennung viel auf sie eingeprasselt ist. Da gleich ne Opferrolle zu sehen, in der sich jemand wohlfühlt, finde ich persönlich echt heftig.

Ich weiß nicht, woran es liegt, welche Dynamik hier entsteht, wenn es einerseits TE gibt, die ständig nur getätschelt werden und andere - bei denen ich ganz subjektiv echte Not sehe - so streng beurteilt werden

Manchmal möchte jemand sich vielleicht auch einfach nur mal auskotzen!?

Ganz grundsätzlich haben meiner Meinung nach aber alle Schreiber/innen hier recht, die Dir, liebe Aida, sagen, dass Du a) Resilienz und b) eine Strategie brauchst. Die Situation ist, wie sie ist - Du hast sie Dir nicht ausgesucht, aber sie ist nun mal da.

Mir hat es eigentlich immer geholfen, Listen zu schreiben. Pro und Kontra. Tipp: Erst, wenn Du 5 Pro-Punkte zur bestehenden Lage aufgeschrieben hast, darfst Du die Kontra-Dinge listen. Alleine daran, wie lange Du dafür brauchst, die positiven Dinge zu benennen, kannst Du erkennen, wie die Gewichtung tatsächlich ist (und nein: Lage der Wohnung mit Enkel in der Nähe, Balkon und Garten sind NICHT 3 Punkte, sondern nur einer!)

26.09.2021 04:02 • x 9 #1976


LeTigre

LeTigre


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Zitat von EineMitleserin:
Ich finde wir haben alle zu respektieren, dass Aida nicht umziehen will. Sie hat ihre Gründe doch auch noch erklärt, sogar mehrfach. Das muss nicht ...


Ehrlich gesagt finde ich "Druck machen", (wobei ich das nicht so empfinde, dass hier wirklich Druck gemacht wurde) genauso schlimm, wie Jemanden zu bremsen. Ich frage mich, wie man "Du schaffst das schon. Mach es dir gemütlich" schreiben kann, wenn eine Frau schon mehrfach schrieb, dass sie körperlich zusammengebrochen ist, aufgrund der Schikane des Exmannes.

Besserwisserische Posts habe ich auch nicht gelesen, sondern Tipps, Erfahrungen und Meinungen, was Aida helfen könnte.

Manchmal habe ich das Gefühl, hier ist jeder Ratschlag gleich Druck machen und jeder Lösungsansatz besserwisserisch. Gepaart mit dem stetigen Verweis darauf, dass man ja diese Tipps nicht umsetzen müsse. Natürlich muss sie das nicht. Aber manchmal frage ich mich, wie man denn helfen soll, wenn nur die bequemen Antworten erwünscht sind.

Klar, Runtermachen geht gar nicht. Da sind wir uns alle einig. Auch muss man nicht nochmal nachtreten ("Ich hab es dir ja gesagt. Selbst Schuld!"). Aber bitte, hört auf immer jedem, der einen Tipp in Richtung "Veränderung" gibt (ja, ich weiß: Veränderung ist immer schwerer, als im Gewohnten zu verharren), gleich Druck machen, Empathielosigkeit und Keine Ahnung haben vorzuwerfen. Zu 100% Ahnung hat doch keiner von uns, aber wir haben alle unsere Erfahrungen gemacht und meine Erfahrung ist, dass ein Umfeldwechsel extrem befreiend sein kann um sich zu erholen und dass ein Umzug machbar und manchmal unumgänglich ist.
Wie man das angehen kann, da kann man dann ja auch wieder zusammen überlegen. Dafür ist das Forum ja schließlich da: Aus den Erfahrungen und Kenntnissen vieler zu schöpfen. Was am Ende für Aida passt, wird sie selbst entscheiden. Dazu muss man ihr nicht einreden, dass die anderen es böse meinen. Ich tue das mit Sicherheit nicht und lasse mir auch nicht vorwerfen, empathielos gewesen zu sein.

Aber ich weiß, dass es manchmal schon Erleichterung bringt, zu wissen, dass es die Möglichkeiten gebe, etwas zu ändern. Und ich weiß auch, dass manche Leute einfach mal einen Tritt in den Hintern brauchen. Die jemanden brauchen, der sie an die Hand nimmt.

Aida hat Gründe genannt, weshalb sie nicht umziehen will/ kann. Diese Gründe sind aber zT lösbar und zT eher zu vernachlässigen, wenn die Gesundheit in Gefahr ist. Gerade weil ich Aida ernst nehme, sage ich ihr:"Hey, du musst da raus!" und nicht "Ach, leg dich in die Badewanne und trink eine Tasse Tee. Das wird schon, Liebes!".

Ich habe schon viele Leute in schwierigen Situationen begleitet. Nicht nur berufsbedingt, sondern auch privat und bisher hat sich nie jemand beschwert, ich sei empathielos oder besserwisserisch gewesen. Im Gegenteil. Gerade weil ich selbst schon einiges, meist alleine, bewältigen musste, kann ich mich gut in andere Lebenslagen hineinversetzen und helfen. Auch wenn es für manche anfangs schwer war, was vollkommen normal ist, kamen sie nicht drum herum aktiv zu werden. Manchmal ist "Aushalten" eben kontraproduktiv. Wäre Aida in meiner Nähe, ich würde sofort zu ihr kommen und ihr helfen.

So, das war mein Wort zum Sonntag. Mir ist einfach dieses allgemeine Abwatschen aller Umzugsbefürworter negativ aufgestoßen und darauf wollte ich mich nochmal beziehen. Jeder Ratschlag hier kann wertvoll sein, also nicht immer gleich sagen:"Das geht nicht!" und "du bist empathielos". Man kann auf verschiedene Art und Weise helfen. Und wenn hier einige den Part übernehmen, Aida aufzufangen, zu trösten und Mut zuzusprechen, muss es auch welche geben die sagen:"Aida, pack es an. Änder etwas!" Alles natürlich immer respektvoll.

26.09.2021 08:09 • x 3 #1977


Vegetari

Vegetari


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Guten Morgen @Aida,
wie sieht es mit Reha aus?
Eine Kur für mindestens 4-6 Wochen ist ja auch schon etwas

26.09.2021 08:13 • x 1 #1978


Anaria

Anaria


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Zitat von LeTigre:
Besserwisserische Posts habe ich auch nicht gelesen, sondern Tipps, Erfahrungen und Meinungen, was Aida helfen könnte.

Doch es gab leider ein paar scharfe Posts, die Aida unterstellt haben, sich in der Opferrolle zu suhlen.

hier zb: und dieser Post hat auch noch 9 likes - ohne Worte
Zitat von Dia:
Warum ziehst Du nicht um, wie es jeder Mensch in der Situation täte? Liebst Du das Drama und die damit verbundene Aufmerksamkeit? Warum befreist Du dich nicht aus dieser Dauer-Opferrolle?


Finde ich persönlich auf völlig daneben. In den wenigen Monaten der Trennung musste Aida erstmal verdauen, dass der Menschen mit dem sie 35 Jahre (!) gelebt hat, wohl in einen charakterloses Fremdes Wesen mutiert ist. Sie hatte einen gescheiterten Versöhnungsversuch (diesen zu probieren ist in anbetracht von 35 gemeinsamen Jahren auch völlig legitim) Sie hatte eine OP, sie hatte fast tagtäglich Psychoterror auszuhalten. Und nun drehen auch noch die Nachbarn am Rad.

Hier nun einfach draufzuhauen und zu sagen, "ja jetzt mach mal, zieh halt um" (auch wenn der Rat zum Umziehen per se nicht falsch ist) am besten noch in der Erwartungshaltung, dass man nach 2 Wochen aber bitte schön schon längst eine neue Wohnung haben sollte - weil man ja sonst gerne Opfer ist (ich formuliere jetzt bewusst überspitzt) ist auch nicht die feine Art und mit Sicherheit das letzte was jemand der eh schon mit seinen Kräften am Ende ist, gebrauchen kann.

26.09.2021 09:13 • x 8 #1979


LeTigre

LeTigre


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Zitat von Anaria:
hier zb: und dieser Post hat auch noch 9 likes - ohne Worte


Ich verstehe den Post anders als du. Jeder Mensch hat Anteile von Täter und Opfer in sich. Manchen Leuten ist gar nicht bewusst, dass sie sich selber zum Opfer machen bzw diese Rolle unbewusst einnehmen, weil ihnen diese gewohnte Rolle etwas gibt. Wie gesagt, unbewusst. Sich dann selbst zu fragen "warum bleibe ich in der Rolle?", ist psychologisch gesehen gar nicht mal so falsch bzw so böswillig, wie du das jetzt aufgefasst hast. Zumindest interpretiere ich das so. Das ist ein Nachfragen, sozusagen Hilfe zur Selbsterkenntnis. Eine Rolle die Aida schon eine ganze Weile vor der Trennung eingenommen hat. Erst das machte ihrem Exmann so vieles überhaupt möglich.

Wie gesagt, ich lese in diesem Post kein "Du willst es doch so", sondern ein "Was hält dich in dieser Situation?". Manche Menschen leiden tatsächlich gerne und länger als nötig. vielleicht ist der Kommi nicht auf den Punkt, aber ich finde ihn auch nicht gemein und durchaus relevant.
Nicht hinter jedem direkten/ unbequemen Post steckt Gehässigkeit. Aber ich will auch nicht für die Userin sprechen, das war meine Interpretation.

Zitat von Anaria:
Finde ich persönlich auf völlig daneben. In den wenigen Monaten der Trennung musste Aida erstmal verdauen, dass der Menschen mit dem sie 35 Jahre (!) gelebt hat, wohl in einen charakterloses Fremdes Wesen mutiert ist.


Ja, du findest ihn daneben, weil du ihn anders interpretierst und du eine andere Vorstellung von Helfen hast. Deshalb muss deine Art aber nicht automatisch richtiger oder besser sein. Das ist auch etwas, das ich lernen musste. Jeder bringt halt anders voran. Ich zB finde es daneben, so zu tun, als würden sich Aidas Probleme lösen, wenn sie ihre Küche neu streicht und ihr einzureden, dass ein Umzug utopisch für sie ist. Das ist zum einen völlig Ignorant gegenüber dem, was sie beschreibt und zum anderen demotivierend. Dennoch ist es vielleicht das, was sie gerade lieber liest und braucht. Daher völlig ok, wenn man denn im Gegenzug auch andere Meinungen und Tipps mal stehen lässt.

Zitat von Anaria:
Sie hatte einen gescheiterten Versöhnungsversuch (diesen zu probieren ist in anbetracht von 35 gemeinsamen Jahren auch völlig legitim) Sie hatte eine OP, sie hatte fast tagtäglich Psychoterror auszuhalten. Und nun drehen auch noch die Nachbarn am Rad.


Ja, ich habe den Thread auch gelesen. Die Probleme bestehen schon länger und ich denke, dass ein radikaler Cut, ein Umzug ihr helfen würden. Nicht nur kurzfristig, sondern dauerhaft. Bevor sie komplett am Ende ist. Dass das ohne Hilfe nicht geht, ist wohl allen hier bewusst. Hier erwartet niemand, dass Aida sich innerhalb einer Woche eine neue Wohnung gesucht hat und alles alleine macht. Wir alle stehen ihr hier mit Rat und Tat zur Seite.

Zitat von Anaria:
Hier nun einfach draufzuhauen und zu sagen, "ja jetzt mach mal, zieh halt um"


Zu einem Umzug zu raten ist kein Draufhauen und niemand hat es so formuliert wie du.

Zitat von Anaria:
weil man ja sonst gerne Opfer ist (ich formuliere jetzt bewusst überspitzt) ist auch nicht die feine Art und mit Sicherheit das letzte was jemand der eh schon mit seinen Kräften am Ende ist, gebrauchen kann.


Das kam aber vielleicht von einer Person und nur weil die auch pro Umzug ist, sind alle Umzugsbefürworter nun empathielos und hauen drauf? So kommt es rüber.

Wäre es nicht besser, wenn jeder hier schreibt, was er für richtig hält und Aida entscheidet dann selbst, was sie davon umsetzt und gebrauchen kann? Allgemeine Abwertungen und fiese Kommis mal ausgenommen. Ich denke das ist etwas, auf das man sich verständigen kann.

26.09.2021 09:50 • x 4 #1980



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