Zitat von _Tara_:Kannst Du Dir nicht wenigstens ein Gemüsesüppchen heiß machen und trinken?
@Femira Hat mir Tipps gegeben, zu solchen Diätdrinks die viele Kalorien haben, da werd ich dann mal schauen ob ich sowas finde.
Und ja, ansonsten schau ich dann mal nach "leicht essbaren Sachen" vielleicht ein paar Bananen und so Trinkjoghurt, vielleicht paar Tütensuppen (danke für den Tipp mit der Suppe!)....vielleicht bekomm ich diese Sachen zumindest runter
Zitat:Magst Du erzählen, was Deine Therapeutin Dir gesagt hat, was Dir geholfen hat?
Ja natürlich.
Erstmal hat sie sich natürlich die Situation schildern lassen.
Dann hat sie mit vielen Fragen versucht zu verstehen, wie @Catalina ja auch gefragt hat, was genau mir denn so schlimme Angst macht.
Ob es vielleicht wieder die alten Muster sind wie bei vorherigen Trennung (Sind es nicht, was eigentlich was gutes ist).
Und dann hat sie versucht mir ein bisschen zu helfen, Sachen zu finden die ich machen kann wenn mich die Panik überkommt und ich mich in meine Gedankenspirale reinsteigere.
Sowas wie kalt duschen, oder Eiswürfel festhalten und sich auf die Kälte konzentrieren.
Oder solche kleinen Gehirnspiele, wie von 1000 in 7ner-Schritten Rückwärtszählen oder Tiernamen aufzählen wo der letzte Buchstabe der erste vom neuen Wort sein muss. Um den Geist zu beschäftigen und die Gedanken zu stoppen.
Ansonsten hat sie mir noch gesagt dass ich trotz meiner sehr ausgeprägten Empathie versuchen soll auch etwas Zorn zuzulassen.
Sie meinte, natürlich geht es F. jetzt nicht gut, aber er hat eben auch Dinge falsch gemacht.
Er hätte ja auch ganz offen mit mir sein können, er hätte über seinen Schatten springen und sich mir mit seinem Kummer öffnen können. Und zwar schon in den letzten Wochen und nicht erst jetzt wo garnichts mehr geht.
Außerdem hätte er es sich "leicht" gemacht, denn eigentlich hat er ja den einzigen Menschen der versucht hat ihm zu helfen und ihn zumindest ein bisschen aufzumuntern (wenn auch vielleicht mit den falschen Mitteln) jetzt weggeschubst.
Anstatt an so etwas wertvollem wie einer Beziehung festzuhalten, gerade in so schweren Zeiten wie er sie gerade erlebt.
Das hat sie natürlich alles im Hinblick darauf so gesagt, dass es natürlich verständlich und menschlich ist wie er reagiert hat.
Aber dass er eben auch Schuld hat, auch er hätte das Ruder rumreißen können.
Und deswegen solle ich versuchen auch ein bisschen Wut zuzulassen, dass er mich jetzt in so eine schlimme Situation "gebracht" hat.
(Ich hoffe es ist verständlich was meine Therapeutin meinte, sie verteufelt ihn natürlich nicht!)