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Mein Mann hat keine Gefühle mehr für mich/ Paartherapie

C

Chevi
Mitglied

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Mein Mann und ich (beide mitte 30) sind seit 17 Jahren ein Paar und verheiratet. Wir haben zwei kleine Kinder.

Ende letzten Jahres, ein paar Tage nach der Geburt unseres 2. Kindes, hat mein Mann mir nach einem Streit gesagt, dass er keine Gefühle mehr für mich hat und sich trennt.

Ich verfiel in Schockstarre. Und stand vor einem Scherbenhaufen, denn ich habe damit nicht gerechnet. Ich wollte natürlich direkt um ihn, unsere Ehe und unsere Familie kämpfen. Das ist ja irgendwie menschlich?!

Wir haben in den letzten Monaten viel gestritten. Es waren alltägliche Probleme oder mal ging es um die Erziehung der Kinder. Fehlende Kommunikation. Er sagte mir, er konnte nicht mehr mit mir reden. Die Beziehung wäre nicht mehr auf Augenhöhe gewesen. Er hat alles in sich hineingefressen und in diesem Prozess hat er letztendlich die Gefühle für mich verloren.

Wir haben unzählige Gespräche nach der ausgesprochenen Trennung geführt. Die alle von mir aus kamen. Ich wollte um ihn kämpfen. Er hat mir immer wieder gesagt, dass er mich als die Mutter seiner Kinder mag und als Mensch. Aber eben nicht mehr als seine Frau und er die Ehe nicht mehr will. Er hätte es sich auch anders gewünscht aber jetzt ist es nun mal so. Ich habe eine Paartherapie vorgeschlagen. Auf meinen Vorschlag reagierte er nicht. Zum Schluss ging es dann nur noch um die Kinder. Wie wir alles regeln und ich bat ihn aus der gemeinsamen Wohnung auszuziehen. Er kümmerte sich nicht um eine neue Wohnung und dann setzte ich ihm die Pistole auf die Brust und sagte, er soll sofort ausziehen, dass ich nicht mehr kann, da ich emotional am Ende bin.

Am nächsten Tag saß er weinend vor mir und teilte mir mit, dass er mich nicht verlieren will und der Ehe noch eine letzte Chance geben will und wir gemeinsam zur Paartherapie gehen sollen. Er aber eben nicht weiß, ob es tatsächlich dazu führt, dass es ein "happy End" geben wird und er wieder Gefühle für mich entwickeln wird (das betont er in allen Gesprächen, dass er nicht weiß wohin die Reise führt). Es bräuchte alles seine Zeit. Ich war völlig perplex, weil ich damit gar nicht gerechnet habe, da er mir vorher wochenlang klar gemacht hat, dass er die Ehe nicht mehr möchte.

Seit der Trennung ist die Stimmung zwischen uns gut. Wir funktionieren als Team, als Familie. Es herrscht keine dicke Luft. Wir wohnen weiterhin zusammen. Teilen Bett und Tisch. Küssen uns und kuscheln auch mal. Es wirkt alles so "normal" zwischen uns.

Wir waren bis jetzt einmal bei der Paartherapie. Jetzt kommt das große ABER und mein Problem: Ich zweifel immer mehr, ob dies der richtige Weg für mich ist.
Es sind ein paar Wochen seit der Trennung vergangen und natürlich versucht man direkt zu kämpfen, aber umso mehr Zeit vergeht, blickt man nüchtern auf die Trennung zurück.
Um was soll ich kämpfen? Um verlorene Gefühle kann man nicht kämpfen. Entweder sie sind da, oder nicht. Er setzt alles auf die Paartherapie, aber diese wird doch nichts an seinen Gefühlen verändern?
Es war nicht alles toll in unserer Ehe. Will auch ich dieses Leben so weiter leben?
Will er die Paartherapie nur, um am Ende für sich und zu mir sagen zu können: Guck wir haben alles versucht, aber es hat doch nichts gebracht. Um sein Gewissen zu bereinigen?
Sollten wir wieder zueinander finden, müsste ich doch immer wieder Angst haben, dass er in Zukunft immer wieder an seine Gefühle zweifeln wird?
Wie lange soll ich "warten" und in der Schwebe hängen? Bis er sich seinen Gefühlen wieder sicher ist? Oder eben feststellt, dass die Gefühle nicht wiederkommen? Ich fühle mich für ihn aktuell total abrufbar. Alles steht und fällt mit seiner Entscheidung.
Mach ich mich damit nicht selber klein? Ich renne nun mal einem Menschen hinterher, der keine Liebe mehr für mich empfindet und mich eigentlich nicht will? Mein Selbstbewusstsein ist im Keller.
Soll ich für mich persönlich eine Deadline setzen? Denn die aktuelle Situation zwischen uns und das ungewisse zerreißt mich einfach.
Das Vertrauen ist weg. Wird es wieder kommen?
Der Stachel sitzt echt tief, schließlich hat er mich ein paar Tage nach der Geburt unseres Kindes verlassen. Das kann ich nicht vergessen.
Er sitzt zu Hause im gemachten Nest und versucht die Sache vielleicht nur auszusitzen? Aktuell scheint für ihn ja alles bequem zu sein. Wir funktionieren als Eltern- WG, zu Hause ist alles harmonisch zwischen uns beiden und das Essen steht abends auch auf dem Tisch.

In unserer Jugend hat er sich schon einmal von mir getrennt. Damals auch mit der Begründung: Wir streiten zu viel. Da waren wir wirklich noch sehr jung und ein Jahr lang getrennt, bis er wieder ankam. Eigentlich hat seine handeln von damals keine große Wertung mehr für mich, aber in meinen Gedanken kommt es aktuell auch immer wieder hoch.

Es sind wirklich tausend Gedanken, die in meinem Kopf sind. Und dazu würde ich gerne einmal eure Meinung hören. Es geht mir nicht um die Trennung, sondern um die aktuelle Situation zwischen uns.

x 4 #1


mokka_23
@Chevi Liebe Chevi, tut mir leid, dass du in einer so belastenden Situation bist. Das kostet sehr viel Kraft und ist emotional sehr belastend. Ich an deiner Stelle würde die Therapie machen, um all deine Fragen direkt mit deinem Mann zu klären, nicht (unbedingt) um deine Ehe zu retten. So eine Therapie gibt fir fue Gelegenheit, Sachen auszusprechen und einen Blick von aussen zu erhalten. Das könnte dir helfen, die Klarheit zu bekommen, die du suchst.

x 3 #2


A


Mein Mann hat keine Gefühle mehr für mich/ Paartherapie

x 3


FloraVita
Tut mir sehr leid dass du in solch einer Situation bist. Und das ein paar Monate nach der Geburt eines Kindes, wo das Gefühl von Sicherheit und Zuverlässigkeit für Mutter und Kind enorm wichtig sind.

Zitat von Chevi:
Ende letzten Jahres, ein paar Tage nach der Geburt unseres 2. Kindes, hat mein Mann mir nach einem Streit gesagt, dass er keine Gefühle mehr für mich hat und sich trennt.


War er schon immer so empathielos?

Zitat von Chevi:
Das Vertrauen ist weg. Wird es wieder kommen?
Der Stachel sitzt echt tief, schließlich hat er mich ein paar Tage nach der Geburt unseres Kindes verlassen. Das kann ich nicht vergessen.


Absolut verständlich dass du dich so fühlst.
Ob das Vertrauen wieder kommt, kann dir leider niemand vorhersagen.

Zitat von Chevi:
Ich verfiel in Schockstarre. Und stand vor einem Scherbenhaufen, denn ich habe damit nicht gerechnet. Ich wollte natürlich direkt um ihn, unsere Ehe und unsere Familie kämpfen. Das ist ja irgendwie menschlich?!


Ist es und geht vielen ähnlich, auch ohne frisch gebackene Mutter zu sein.
Ob das kämpfen jedoch der richtige Weg ist und dauerhaft was bringt, ist eine andere Sache. Eine Beziehung ist eine freiwillige Sache und entweder ist der Wille da, oder nicht.
Wenn beide, trotz eingeschlafener/verschwundener Gefühle die Beziehung erhalten bzw wieder aufleben lassen wollen, müssen schon beide dafür was tun.
Ob dabei das hier:

Zitat von Chevi:
Teilen Bett und Tisch. Küssen uns und kuscheln auch mal. Es wirkt alles so "normal" zwischen uns.


richtig ist, bezweifle ich. Entweder es ist eine saubere Trennung und man versucht es neu miteinander, nachdem die Weichen neu gestellt wurden, oder es ist ein dahinplätschern Richtung Ausgang. Ein Ende auf Raten sozusagen.
Was das mit einem macht, siehst du hier:

Zitat von Chevi:
Ich fühle mich für ihn aktuell total abrufbar. Alles steht und fällt mit seiner Entscheidung.


Dieses in der Luft hängen ist eine Folter und tut auf Dauer nicht gut. Wobei die Hoffnung dass es wieder wird, wie lebenserhaltende Wassertropfen erscheint.
Das in der Zeit, in der du Stabilität brauchst.

Wie waren eure letzten Jahre in der Beziehung? Worüber habt ihr gestritten? Was hat ihn gestört? Was dich? Was waren eure Wünsche?

x 1 #3


chocomoko
Zitat von Chevi:
Das ist ja irgendwie menschlich?!


Zitat von Chevi:
Es sind ein paar Wochen seit der Trennung vergangen und natürlich versucht man direkt zu kämpfen, aber umso mehr Zeit vergeht, blickt man nüchtern auf die Trennung zurück.
Um was soll ich kämpfen?


Zitat von Chevi:
Er setzt alles auf die Paartherapie, aber diese wird doch nichts an seinen Gefühlen verändern?


Zitat von Chevi:
Um sein Gewissen zu bereinigen?


Zitat von Chevi:
Sollten wir wieder zueinander finden, müsste ich doch immer wieder Angst haben, dass er in Zukunft immer wieder an seine Gefühle zweifeln wird?


Zitat von Chevi:
Wie lange soll ich "warten" und in der Schwebe hängen? Bis er sich seinen Gefühlen wieder sicher ist?


Zitat von Chevi:
Mach ich mich damit nicht selber klein?


Zitat von Chevi:
Soll ich für mich persönlich eine Deadline setzen?


Zitat von Chevi:
Das Vertrauen ist weg. Wird es wieder kommen?


Zitat von Chevi:
Der Stachel sitzt echt tief, schließlich hat er mich ein paar Tage nach der Geburt unseres Kindes verlassen. Das kann ich nicht vergessen.


Zitat von Chevi:
Er sitzt zu Hause im gemachten Nest und versucht die Sache vielleicht nur auszusitzen?

Ich finde die Fragen die du dir selbst stellst messerscharf und wirklich sehr sehr sehr vorausdenkend im Prozess.


Ich finde dein Thread unterscheidet sich dahingehend sehr stark von anderen threads, weil du dir eine ganz andere Art der Fragen stellst. Und das nach nicht allzu langer Zeit nach der Trennung. Ich finde das bemerkenswert. Auf mich wirkt das ein bisschen so, als seist du eigentlich mit einem Fuß schon draußen, traust dich aber (noch) nicht den anderen Fuß nachzuziehen.

x 8 #4


GreenTara
Liebe @Chevi, es ist wirklich traurig und sicher sehr belastend, statt Familienglück Trennung und Streit zu erleben.
Aber sind die Erziehungsunstimmigkeiten denn erst während der zweiten Schwangerschaft aufgetreten? Wie war euere Beziehung davor? Welches Verhältnis hat dein Mann zu den Kindern?
Zitat von Chevi:
Ich fühle mich für ihn aktuell total abrufbar. Alles steht und fällt mit seiner Entscheidung.

Ja, aber nur dann, wenn du es zulässt.
Zitat von Chevi:
dann setzte ich ihm die Pistole auf die Brust und sagte, er soll sofort ausziehen, dass ich nicht mehr kann, da ich emotional am Ende bin

Da kam dann Bewegung ins Spiel: Er möchte bleiben. Mit der Einschränkung:
Zitat von Chevi:
Er aber eben nicht weiß, ob es tatsächlich dazu führt, dass es ein "happy End" geben wird und er wieder Gefühle für mich entwickeln wird (das betont er in allen Gesprächen, dass er nicht weiß wohin die Reise führt


Wenn du befürchtet, dass er die PT nur aus taktischen Gründen mitmachen möchte, kannst du ja auch ein Ziel setzen: Eine saubere Trennung
Die PT kann durchaus auch dann stattfinden, wenn ihr getrennt wohnt.
Sage ihm, dass du keinen Partner möchtest, der sich derart unsicher in seinen Gefühlen für dich ist.
Auch wenn jetzt gerade Burgfrieden besteht: Du selbst stellst jetzt die Beziehung infrage, und zu der Instabilität hat er sehr beigetragen, in dem er dich in einer sehr verletzlichen Situation allein gelassen hat. Und jetzt sollst du weiter seinen Wankelmut aushalten?
Statt dein Leben neu auszurichten, in dem er als guter Vater eurer Kinder sehr willkommen ist.
Zitat von Chevi:
Er hat mir immer wieder gesagt, dass er mich als die Mutter seiner Kinder mag und als Mensch

Dann hätte er genau das für sich, was er dir angeboten hat. Ihm scheint es nicht zu genügen. Vielleicht hätte er in einer eigenen Wohnung genug Zeit und Abstand, sich seiner Gefühle klar zu werden. Teile ihm mit, dass dies aber auch für dich gilt. Du bist eben nicht abrufbar. Auch du kannst Entscheidungen treffen.

x 4 #5


C
Zitat von FloraVita:
War er schon immer so empathielos?

Nein er ist eigentlich ein sehr gefühlvoller Mensch und auch sehr sensibel. In weiteren Gesprächen, hat er sich auch entschuldigt, dass der Moment, so etwas auszusprechen, einfach unpassend war.
Aber letztendlich ist es jetzt nun mal so gekommen.
Ich finde, er macht sich das in der aktuellen Situation alles ziemlich einfach. Irgendwie läuft alles ganz normal weiter bei uns zu Hause. Nur eben, dass er sich seinen Gefühlen nicht sicher ist. Und ich auf seine Entscheidung warte.
Es fühlt sich wirklich wie ein dahinplätschern Richtung Ausgang an. Ein Ende, nur ein wenig "sanfter" verpackt. Vielleicht hat er auch Angst vor der Zukunft (verständlich).
Unsere Beziehung würde ich als sehr stabil und harmonisch bezeichnen. Auch unser 2. Kind, war von uns beiden ein absolutes Wunschkind. Er meinte, dass die Beziehung in den letzten Monaten, für ihn eher wie Wellen war. So empfand ich es auch. Es gab immer wieder Streitpunkte, wenn es um die Kinder ging, er viel gearbeitet hat und ich mich gerade in der Schwangerschaft plus Kleinkind alleine gelassen gefühlt habe. Über fehlender Intimität habe ich mich auch beschwert. Ich habe mich von ihm nicht mehr begehrt gefühlt. Ich habe Entscheidungen oft alleine getroffen, ohne mit ihm drüber gesprochen zu haben. Deshalb sagte er auch, die Beziehung wäre nicht mehr auf Augenhöhe. Es wirkte zuletzt so als hätten wir uns aus den Augen verloren.

#6


C
Zitat von chocomoko:
Ich finde die Fragen die du dir selbst stellst messerscharf und wirklich sehr sehr sehr vorausdenkend im Prozess. Ich finde dein Thread unterscheidet ...

Ich versuche zu mir selber ehrlich zu sein, um auf alles vorbereitet zu sein. Egal wie es enden wird.

#7


GreenTara
@Chevi
Zitat von Chevi:
Unsere Beziehung würde ich als sehr stabil und harmonisch bezeichnen. Auch unser 2. Kind, war von uns beiden ein absolutes Wunschkind


Zitat von Chevi:
Über fehlender Intimität habe ich mich auch beschwert. Ich habe mich von ihm nicht mehr begehrt gefühlt

Kann es sein, dass er sich während deiner Schwangerschaft einer anderen Frau zugewendet hat, und jetzt feststellt, dass er Gefühle für diese entwickelt hat?

x 1 #8


C
Zitat von GreenTara:
Liebe @Chevi, es ist wirklich traurig und sicher sehr belastend, statt Familienglück Trennung und Streit zu erleben. Aber sind die ...

Die Unstimmigkeiten in der Erziehung sind schon vor der Schwangerschaft aufgetreten. Aber es waren keine gravierende. Immer wieder Kleinigkeiten.
Er ist ein super Papa. Und die Kinder lieben ihn.
Ich frage mich, warum er mich so im ungewissen lässt.

#9


C
Zitat von GreenTara:
@Chevi Kann es sein, dass er sich während deiner Schwangerschaft einer anderen Frau zugewendet hat, und jetzt feststellt, dass er Gefühle für ...

Das glaube ich nicht. Also Indizien hierzu gibt es nicht. Aber natürlich weiß ich es nicht zu hundert Prozent. Und wenn es so ist, warum hat er unserer Ehe dann eine 2. Chance gegeben?

#10


GreenTara
@Chevi
Zitat von Chevi:
Und wenn es so ist, warum hat er unserer Ehe dann eine 2. Chance gegeben?

Hat er das denn tatsächlich? Oder geht es ihm um das stabile Umfeld und Kinder?
Zukunftsängste?
Einr richtige 2. Chance sehe ich nicht angesichts seiner unklaren Gefühle.
Eher, dass der der Handelnde sein will.

x 2 #11


Hermine47
Zitat von Chevi:
Um was soll ich kämpfen? Um verlorene Gefühle kann man nicht kämpfen. Entweder sie sind da, oder nicht.


Eben und das ist leider die bittere Wahrheit.
Man kann sie auch nicht wieder herbei reden durch eine Therapie.
Er mag Dich als Mensch & Mutter seiner Kinder, das ist eine klare Aussage
auf der ihr ein gutes Eltenverhältnis aufbauen könnt wenn ihr das wollt.
Darauf würde ich jetzt schauen, an Deiner Stelle
das Liebe geht kommt leider vor.
Dann sollte man auch nicht den Kindern zu liebe daran festhalten.

x 1 #12


C
Zitat von GreenTara:
@Chevi Hat er das denn tatsächlich? Oder geht es ihm um das stabile Umfeld und Kinder? Zukunftsängste? Einr richtige 2. Chance sehe ich nicht ...

In den Gesprächen kurz nach der Trennung, hat er auch immer wieder erwähnt, dass er Angst vor der Zukunft hat (wer hat das nicht).

#13


Sonnenschein85
Das verstehe ich. Wenn man an dem Punkt ist wo man sich fragt wofür das alles? Diese Resignation die du fühlst kenne ich sehr gut.

Geh tief in dich. Wenn dich diese Therapie zuviel Kraft kostet und dein Bauch sagt nein, dann kannst du Jederzeit entscheiden es zu lassen. Manchmal ist einfach schon zuviel passiert um es zu reparieren. Und dieses emotionale Hin und Her hinterlässt auch Spuren.

Was sagt dein Gefühl? Hör auf dein Gefühl. Und halte nicht nur wegen der Kinder fest.

x 2 #14


Hermine47
Zitat von Chevi:
warum hat er unserer Ehe dann eine 2. Chance gegeben?


nun ja nicht jeder Mann bzw. die Wenigsten haben Lust auf eine teuere Scheidungen
und Unterhaltszahlungen

jetzt nachdem ich alles gelesen habe, bin ich auch dafür das Du Dein Rückgrat und
Selbstbewusstsein wieder finden solltest und ihn an die Luft setzen solltest.

Du musst jetzt nicht unterwürfig auf eine Entscheidung von ihm warten,
Du darfst diese Entscheidung genauso treffen wir er.

x 3 #15


A


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