JasminGrund
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mein Mann (52, Fachinformatiker) und ich (41, Ingenieurin) sind seit 4,5 Jahren verheiratet. Mein Mann leidet an einer Psychose, die er aber mit Medikamenten im Griff hat.
Er arbeitet in einer IT-Firma. Er hat eine Kollegin (Cla. a, über 60). Sie ist 38 Jahre verheiratet. Ihr Mann hat sie immer betrogen und sie lebt immer noch mit ihm zusammen.
Sie hat ihre Tochter dreimal von ihrem Schwager scheiden lassen, und die Tochter ist wieder zu ihrem Mann zurückgegangen.
Seit wir verheiratet sind, macht sie dasselbe mit uns.
Jeden Tag ruft sie meinen Mann an und sie reden 2-3 Stunden miteinander. Er erzählt ihr alles über uns.
Ich habe einige Male gehört (nicht absichtlich), wie sie versucht, Konflikte zwischen uns zu schaffen.
Am Anfang war ich noch Studentin und hatte eine schwere Augen-OP, so dass ich weder arbeiten noch studieren konnte. In dieser Zeit hat sie für mich eine Putzstelle in einer Zahnarztpraxis gefunden und meinen Mann überredet, mich zur Arbeit zu schicken.
Als ich mit Cla. a sprach, sagte sie zu mir: "Jasmin, dein Mann ist ein A. loch. So behandelt man keine Frau". Am nächsten Tag hörte ich, wie sie schlecht über mich sprach und meinen Mann gegen mich aufhetzte.
Ich habe ihm oft gesagt: "Sie hat nichts zwischen uns zu suchen, bleibe weg von ihr".
Am Anfang hat er mir geantwortet: "Wer bist du, dass ich wegen dir den Kontakt zu ihr abbreche?
Er geht zu ihr, wenn ihr Mann nicht zu Hause ist. Sie fahren oft weg, machen glückliche Fotos.
Als ich ihn wütend ansprach, schrie er mich an: "Sie ist nicht meine Affäre. Wir sind nur Kollegen. Du hast Wahnvorstellungen, lass dich schnell behandeln, sonst ist es zu spät".
Ich war meinem Mann immer treu, einfühlsam und habe seine Krankheit mit Mühe ertragen. Jedes Mal, wenn ich krank war (auch wegen des Stresses) und Hilfe brauchte, hat er mich hingegen allein gelassen.
Meine Fragen an Sie wären:
- Ist das Verhalten meines Mannes mir gegenüber fair oder normal?
- Ist es sich wirklich eine kollegiale Beziehung oder eine Affäre?
- Darf sich die Cla. zwischen uns soweit einmischen?
- Kann diese Frau eine gute Beraterin für ihn sein? (Soweit ich weiß, hat sie keinen Hauptschulabschluß und keine Ausbildung als Therapeutin).
- Die wichtigste Frage: Wie komme ich aus diesem Chaos heraus, ohne meinen Mann zu verletzen, um einen Ausbruch seiner Krankheit zu verhindern?