Lookesleq
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Ich bin absolut gefrustet, traurig und entsetzt.
Sonntag machte meine Freundin Schluss. Wir wohnen zusammen, waren 1 1/2 Jahre zusammen, kennen uns 2 1/2 Jahre, sie war aber ab dem 5. Februar bei ihrer Mutter, da sie auf den Kater aufpasst. Die Mutter musste in die Schmerzklinik, diese wohnt ca. 3 Stunden mit dem Auto von hier.
Ich brachte sie an diesem Mittwoch noch zum Bahnhof. Sie bedankte sich herzlichst im Auto. Sie schrieb danach sogar noch auf WhatsApp etwas wie "Dankeschön nochmal mein Schatz. Das bedeutet mir sehr viel.❤🥰😘"
Geplant war, dass sie bis Sonntag bleibt. Freitag oder Samstag teilte sie mit, sie bleibe noch eine Woche länger, da ihr Rücken auch Probleme macht und wegen dem Kater. Okay, dachte ich.
Die komplette Story ist viel zu lang, deswegen kürze ich sie ab.
Wir hatten Montag auf Dienstag einen heftigen Streit, bevor sie am Mittwoch fuhr. Ich schubste sie im Affekt des Streits gegen die Haustür und sie lag weinend auf dem Boden, ich ging zocken und ließ sie erstmal liegen. Das war absolut nicht in Ordnung von mir und ist unentschuldbar. Darüber habe ich bereits reflektiert, sowie mein sonstiges Fehlverhalten über die letzten Monate. Ich bin aber niemand, der jemals absichtlich seiner Freundin weh tun würde oder sonstiges. Ich war nur selber auch sehr in Rage und unreif in diesem Moment.
Wir konnten den Streit nicht mehr klären, da am Dienstag schon meine Schwester kam bis Mittwoch. Da wollte ich das nicht vor ihr machen.
Sie fuhr dann jeden Falls. Anhand der Nachrichten und der nochmal ausgedrückten Dankbarkeit (die sie auch schon im Auto gezeigt hatte, als ich sie weggebracht habe) kann man also urteilen das noch alles in Ordnung war. Die Tage danach waren auch normal.
BIS SONNTAG. An diesem Tag war sie komisch, ignorierte Nachrichten, ging an Anrufe nicht dran (Das war von Samstag auf Sonntag Nacht)
Tagsüber gings wieder. Abends wieder absolute stille. Nachrichten wie "Ich will jetzt auch nicht weiter diskutieren, ich antworte dir jetzt nicht mehr" kamen. Danach hatte sie auch nicht mehr geantwortet. Montag morgens fuhr ich zu ihr, einerseits um ihr Sachen zu bringen (Pille, Überweisung) andererseits um sie zur Rede zu stellen. Die Sachen wollte sie eigentlich selber abholen mit dem Zug und ich sollte die ihr am Bahnhof geben.
3 Stunden fahrt zur Mutter. UND. Ich wurde vor der Tür stehen gelassen. Sie wolle ja ihre Ruhe, ich respektiere das nicht, es hat keine Zukunft mehr, und so weiter und so fort.
Andererseits so Sachen wie "Das du nicht mehr mein Freund bist habe ich ja nicht gesagt"
Nach ein wenig Diskutiererei und beginnender Streit mit den Nachbarn, die dachten ich belästige sie und die Polizei rufen wollten, fuhr ich wieder. Ich wollte keinen Streit, nur Antworten, und bis zum Schluss blieb ich auch ruhig. Sie war laut an der Tür.
DIE GANZE Woche wurde ich danach geghostet. Wirklich gefühlt komplett. Ich habe bis Montag auf Dienstag Nacht noch Nachrichten geschrieben. Danach sah ich es nicht mehr ein.
Dienstag telefonierten noch gemeinsame Freunde mit ihr, dort war sie hin und her gerissen "Ich mache Schluss, aber eigentlich will ich das gar nicht" "Ich liebe ihn ja und habe Gefühle für ihn" und im Hintergrund nur die Mutter, die schlecht über mich redet. Dabei hat die Mum mir immer vorgespielt mich zu mögen. Toll echt.
Sonntag kam sie dann auf einmal mit einer Tüte in der Hand, sagte sie macht Schluss, haben kurz geredet, dann fing sie an Anziehsachen zu packen. Unten warteten die Mutter und ein Kumpel von der Mutter mit dem Auto. Während sie die Sachen packte kam sogar noch ein Anruf von ihr an meine Ex, ob es gerade "Eskaliert" und wie lange sie noch braucht oder so. Absoluter Schwachsinn.
Ich war sehr ruhig. Sie auch. Wir hatten keinen Streit in der Wohnung an diesem Tag. Nur ich hatte tausende Fragezeichen
Trennungsgrund. Ich habe zu viele leere Versprechen gegeben, zu oft gesagt ich mache das, habs aber nicht getan, schiebe immer die Schuld auf sie etc.
Diesen Trennungsgrund sehe ich ein, habe ihn reflektiert, schon in der Woche davor, verstanden und gelernt. Das war nicht toll von mir. Das habe ich probiert ihr klar zu machen, aber sie glaubte mir nicht.
Ich hatte ja eben erzählt, dass die Mutter am Telefon schlecht über mich geredet hatte, da fiel ein Satz mit "Immer wenn sie hierherkommt ist sie ja von WUNDEN übersät"?
Ja, sie hatte immer mal wieder blaue Flecken. Mal durchs Kebbeln aus Spaß, mal durch echten Streit. Oft auch durch ihre Dusseligkeit. Ich habe sie unzählige male *beep* gesehen, ja. Hier und da war mal ein blauer Fleck. vielleicht so maximal 3-4 am ganzen Körper, wenn überhaupt. Aber von Wunden übersät? Alter?
Einen Tag nach der Trennung arrangierte ein gemeinsamer Kumpel noch ein Gespräch zwischen uns. Davon wusste sie nichts und ich auch nicht. Ich konnte in dem Gespräch noch einiges loswerden. Aber wisst ihr womit sie kam? Mit
genau 1 zu 1 dem gleichen Wortlaut, den die Mutter vor fast einer Woche hatte "Ich bin ja von Wunden übersät" Lebe ich im falschen Film?
Dann meinte sie noch zu diesem Kollegen Sachen wie "Ja, meine Mutter kennt das ja auch mit solchen Typen. Der eine hat ihr ja auch schon mal eine Knarre an den Kopf gehalten" Alter womit werde ich hier verglichen?
Und jetzt kommt das komplett dubiose. Sie packte wirklich Anziehsachen, war mehrmals kurz vor dem weinen, meinte sie liebt mich. Nach ca. 30-60 Minuten, ging sie dann wieder und fuhr wieder zu ihrer Mutter. Hallo? Wir haben eine Wohnung, 1 1/2 Jahre Beziehung und nicht nur das
SIE lässt hier ihre komplette Familie zurück. Bruder, Großeltern, ihre Freunde
Sie gibt ihre Ausbildung auf, die ihr heilig ist. Sie gibt die Wohnung auf, mich dazu. Sie ignoriert unsere gemeinsamen Kumpels online, die immer für sie da waren. Sie hat Schulden, die wir hier für die Wohnung auf uns genommen haben.
Sie meldet sich bei der Ausbildung nicht mal mehr krank?
Sie ist sonst mit Fieber in die Berufsschule gegangen um ja nicht zu fehlen und jetzt sowas?
Sie wollte nie weit von ihrem Bruder weg, 45 Minuten waren ihr schon fast zu viel, von uns aus.
Jetzt sind es mit Auto gute 4 Stunden. Darauf sagt sie dann "Ja, der kümmert sich ja auch nicht um mich"
Das war ihr sonst egal, es hieß immer "Egal, ob ich den jucke oder nicht. Ich bin immer für den da und in seiner Nähe"
Leute, irgendwas läuft hier gewaltig schief. Sie hat gerade mal seit 4-5 Monaten wieder Kontakt zu ihrer Mutter. Die Mutter ist arbeitslos, hat nur gesundheitliche Probleme. Etliche auch toxische gescheiterte Beziehungen. Geht vielleicht nächstes Jahr in Frührente, hat diesen schwierig zu handhabenden Kater aus dem Tierheim adoptiert, war selber wegen ihrer Psyche oft in Kliniken.
Und dort geht meine Freundin jetzt hin? Jahrelang waren sie verstritten, weil sie damals abgegeben wurde. Meinte sie vertraue ihr nie wieder, sie spiele nur hinterlistige Spielchen und ist nur am Lügen. Ich habe vor 4-5 Monaten ihr sogar die Kraft gegeben, sie wieder anzurufen.
Wir haben uns hier eine Zukunft aufgebaut. Konnten gut über die Runden kommen. Jetzt drohen ihr etliche finanzielle Probleme, die, wenn sie nicht gelöst werden auf Inkasso gehen werden.
Alles was ihr eins wichtig war, lässt sie zurück. Komplett. Und von wann bis wann?
Mittwoch bis Sonntag vorletzte Woche. Sie hat sowieso mit ihrer Psyche zu kämpfen und wollte eh selber in die Klinik wegen ihrer Impulsivität. Ich schätze jetzt hat sie einen kompletten Breakdown.
Anhand aller Indizien scheint die Mutter ihr absolut, wirklich absolut ins Gewissen geredet zu haben.
Auf meine Aussage an sie "Ich wette wir wären noch zusammen, wenn du da nicht hingefahren wärst" bejahte sie das nämlich. Mehr braucht man eigentlich gar nicht sagen.
Klar, sie verkackt sich das gerade, auch wenn ich mich sch. benommen habe. Aber es war nicht ihre alleinige Entscheidung. Sie war labil, psychisch am Boden und dann wurde auf sie eingeredet. Hätte ich nie gedacht.
Und das bestimmt die ganze Woche so weiter. Immer weiter eingeredet, eingeredet, eingeredet. "Es ist das richtige mach Schluss", "Das ist normal, dass du denkst es ist ein Fehler, hör da nicht drauf". Das sind Spekulationen von mir, anhand der ganzen Tatsachen aber sehr wahrscheinlich.
Jetzt denkt man sich. Warum kümmert mich das? Wieso schreibe ich die ganze Zeit so sauer?
Weil ich sie liebe, Gefühle für sie habe. Sie meine erste große Liebe war und auch immer noch ist, und auch immer bleiben wird.
Das was sie tut ist ein Fehler, auch wenn sie ihn gerade nicht sehen mag. Das sage ich nicht nur wegen der Beziehung, sondern weil sie gegen all ihre eigenen Werte und Prinzipien verstößt. Alles hinter sich lassen will, was ihr absolut wichtig ist.
Und nein. Ich fühle nicht nur Wut. Ich habe tiefe Trauer in mir. Ich habe so viel geweint.
Ich denke sie wird zurückkommen, wenn sie das alles realisiert und ihr Stolz sie nicht davon abhält. Aber will ich das dann noch? Aktuell ja? Aber wie siehts in Wochen oder Monaten aus.
Aber zu einer Sache werde ich immer stehen. Einen Tag nach der Trennung in dem Gespräch meinte ich noch zu ihr.
"Solltest du jemals Streit mit deiner Mutter haben und ihr verstreitet euch. Und du weißt nicht, wo du hinkannst. Dann kannst du zu mir kommen, anstatt zurück zu deinen Großeltern oder auf die Straße. Auch wenn ich dann vielleicht schon eine neue habe, ich werde mich um dich kümmern, versprochen"
Denn wenn sie jemals weinend vor dieser Tür stehen sollte, egal wie lange es her ist mit der Trennung. Ich könnte niemals eine so große Liebe (und wir hatten viele schöne Zeiten in der Beziehung, sie hat viel für mich getan und auf aufgegeben) einfach so dort stehen lassen.
DAS. War die absolute Kurzfassung. Ich habe einiges nicht erwähnt. Wie z.B. das sie mehrmals noch meinte sie hat Gefühle für mich und liebt mich.
Oder ein "zufälliger" Snap am Freitag 2 Tage vor der Trennung, mit anschließender Begründung "Ja, war ausversehen" nachdem man sie drauf angesprochen hatte (95% Lüge). Sowie ausfragen nach Leuten über mich vor 2 Tagen. Oder immer noch aktives hinterherschauen, was ich so treibe.
Oder gestern sogar ignorieren einer organisatorischen Nachricht von mir an sie, was Briefe anbelangt von ihr, die hier angekommen sind.
Das sind alles Zeichen, dass sie gerade doch nicht so abschließen kann, wie sie vielleicht dachte. Aber ich weiß nicht, was ich tun soll.
Ich glaube sie hat gerade einen sehr großen Kampf. Mit Allem.
Vor ein paar Tagen sprach ich mit ihrem Bruder, dieser war erschrocken über das alles und das erste was er gesagt hat war "Das ist alles Mamas Schuld, die war früher schon so".
Ich bin sprachlos. Wenn eine Trennung normal abläuft, dann kann mans besser verarbeiten.
Aber das ist gerade total irrational, unlogisch, und schon fast fahrlässig von ihr, auch gegenüber sich selber. Redet sich ein ihr geht es damit besser, aber dann soll sie mal abwarten, bis der Tag kommt, wo sie realisiert, was sie alles verloren hat, oder am verlieren ist.
Trennungen sind nicht immer logisch oder rational. Aber das hier nimmt extreme Dimensionen an. Sachen die eigentlich gar nicht möglich sein sollten.
So einen Stimmungswandel innerhalb von 4-5 Tagen. Gefolgt von einer Woche kompletten Einredens haben dazu geführt. Da bin ich mir sicher
Allerdings bin ich so machtlos aktuell. Ich melde mich nur noch wegen organisatorischen Sachen bei ihr. Überall auf Social Media ist sie mir eh schon entfolgt, außer auf WhatsApp für genau eben "Organisatorische Dinge", wo sie ja gestern auch eiskalt eine Nachricht mit den Briefen auf gelesen gelassen hat.
Irgendetwas stimmt hier vorne und hinten nicht. Was haltet ihr davon?