Zitat von Firefly112: konkret hat sie doch auch keine ahnung und sie fährt den kompletten tag im gedankenkarussell. sie sagt selbt das sie sich für diese gedankan fast hasst - kommt aber nicht weg davon.
auch wenn wir die therapie zeitnah angehen befürchte ich inzwischen auch, daß eine trennung unausweichlich ist. vielleicht führen us die wege irgendwann wieder zusammen aber ich bin kein idiot zu wissen das das häufig unerreichbar bleibt
Wenn Du kannst, ermutige sie, sich mal mit peri-Menopause auseinanderzusetzen. Wenn sie nicht hormonell verhütet, dann unbedingt mal den Hormonstatus bestimmen lassen. Einen Gyn zu finden, der sich damit wirklich gut auskennt, ist wirklich nicht einfach, aber, wenn die Ehe auf dem Spiel steht, dann würde sich das durchaus lohnen.
Es gibt im Forum immer mal wieder die klassische Situation, daß Frauen nachdem sie den allgemeinen Bauplan des Lebenserfolgs einer Frau, Ehe, Mutterschaft, a bissi Karriere umgesetzt haben, drauf kommen, daß dies noch nicht alles gewesen sein kann. Meist hat das tatsächlich etwas mit der Veränderung der Hormone zu tun. Es ist also selten die, wenn es der Kuh zu gut geht, geht sie aufs Eis, Geschichte, sondern da stecken auch körperliche Prozesse dahinter, die eine große Rolle spielen.
Als Buchtipp: woman on fire. Vorsicht, das ist in einem ziemlich unerträglichen Selbsthilfejargon geschrieben und ein einziges Manifest für bioidente Hormontherapie, die nicht unumstritten ist, aber es erklärt schnell und übersichtlich, was da eigentlich im weiblichen Körper abgeht.