Gast2000
Mitglied
- Beiträge:
- 2058
- Danke erhalten:
- 8206
- Mitglied seit:
Zitat von unbel Leberwurst:Du denkst übrigens schon seit 6/7 Wochen drüber nach. Von "übers Knie brechen" kann man da wohl nicht mehr reden... Bei der Vorbereitung denke ich gerade an ein Schachspiel. Du kannst einige Eröffnungen im Kopf haben, aber bereits nach wenigen Zügen wird das Spiel so vielfältig, dass man sie unmöglich ...
So sehe ich das auch. Für ein solches Gespräch ist es wichtig, sich alle Punkte und deren Reihenfolge zu
notieren, den Gesprächseinstieg zu formulieren und gut merkbare Stichpunkten für die Gesprächssteuerung
sich einzuprägen. Dazu gehört auch, und in Form von Stichpunkten sich auf mögliche Antworten von ihr und
der Reaktion darauf vorzubereiten.
Ja, man kann einen Gesprächsverlauf durch eine gut vorbereitete Gesprächsführung und angewandte Rhetorik
in der Regel gut steuern. Grundsätzlich sollte eine Abwehrhaltung das Gegenüber, wenn man erfolgreich sein
will, vermieden werden. Der Gesprächseinstieg und die ungestörte, passende Umgebung ist ein mit entschei-
dender Faktor für eine erfolgreiche Gesprächsführung. Dazu gehört auch ein stets freundliches, höfliches,
lockeres, nettes, jedoch selbstbewusstes Auftreten.
Die Angst des TE vor einem solchen Gespräch etwas falsch zu machen oder gar erst recht zu zerstören, kann
man auch zwischen den Zeilen lesend, erkennen. Ja, ein solches Gespräch kann auch eine falsche Richtung ein-
nehmen. Kein Gespräch ist aber in der Regel auch keine Lösung und meist nur ein verschieben mit einer dann
möglicherweise schlechteren Ausgangslage.