Zitat von TraurigeSeele:Ich habe mir jetzt alles selbst durchtrieben, bzw. bin in eine Position gedrängt worden, wo ich stark traumatisiert wurde.
Würde meine Frau etwas Verständnis aufbringen, würde sie erkennen, dass sie es unbewusst ausgelöst hat.
Keiner von uns wollte die jeweilige Situation herbeiführen.
Aber es sich jetzt zum Vorteil zu Nutze zu machen, wäre sicherlich nicht im Interesse unserer Tochter.
Es geht hier nicht um deine Frau und ihr Verständnis.
All ihre Energie gilt jetzt der Trennung und eurer Tochter.
Das kannst du jetzt akzeptieren oder auch nicht, es wird am Ausgang der Trennung vorerst nichts ändern.
Wenn du die Trennung nicht akzeptierst, wird es aber möglich sein, dass sich deine Frau noch mehr von dir distanziert und somit der Umgang mit deiner Tochter noch schwieriger wird.
Ich glaube dir sogar, dass deine Frau keine Heilige ist - niemand ist das, und ja, vielleicht sind deine Schwiegereltern nervig und tun so, als ob du jetzt "plötzlich" unzurechnungsfähig bist, was du sicherlich nicht bist....
Aber all das muss dir egal sein, weil du die anderen Menschen nicht ändern kannst.
Du kannst nur dich ändern.
Und wenn du das willst, dann musst du erkennen, dass die größten Herausforderungen noch vor dir liegen.
Und das ist kein Kampf vor Gericht, den du übrigens wirklich jetzt noch stoppen solltest - spart Zeit, Nerven und für dich unnötige Kosten (das ist hier aber jetzt keine Rechtsberatung im rechtlichen Sinne

), sondern das ist ein Kampf mit dir selbst und deiner Vergangenheit.
Wenn dir Kampf zu martialisch klingt, dann nenne es "Auseinandersetzung" oder "Bewältigung".
Schaue auf dich und signalisiere deiner Tochter, dass du immer da bist.
Mache den Rest mit deinem Therapeuten aus.
