Zitat von meisterjäger: Zu Hause bei uns ist auch immer von einem Patriarchat in der Gesellschaft die Rede
Als Gesellschaftskritik nachvollziehbar und wenn es eben ihr Forschungsthema ist, auch sehr normal, daß das dann auch Zuhause mit hineinspielt. Ich rede mit meinen Freunden auch über meine Arbeitsthemen.
Zitat von meisterjäger: Tatsächlich ist es bei uns zu Hause, aus meiner Perpektive, gleichberechtigt. Die Küche ist mein Bereich, ich bin es der die Kinder gewickelt hat und wickelt, Müll wird von mir verwaltet. Sie hingegen kümmert sich um die Wäsche. Und das sind Berge bei drei Jungs. Sie sorgt dafür, dass sie immer tadellos angezogen sind und ordentlich rumlaufen. Zusammen haben wir es erreicht, dass sie sich prächtig entwickeln und überall gerne gesehen sind. Ohne Lausbubenallüren. Wenn sie also einmal die Deckenlampe zerschossen haben, drücke ich alle Hühneraugen zu.
sieht sie das genauso?
Gleichberechtigung, je nachdem wen Du fragst, ist ja schon ein bissl mehr, als die paritätische Aufteilung des Haushalts.
Zitat von meisterjäger: Auch habe ich von anderen Müttern in der Schule zurückgemeldet bekommen, dass sie keine Familie kennen, in der es so gleichberechtigt zugeht.
Weißt du, was ich ein wenig auffällig finde? Du scheinst sehr viel Bestätigung für Deine Perspektive im Außen zu suchen. Der gesamte Eingangsbeitrag ist schon darauf ausgerichtet, Deine Frau in einem sehr ungünstigen Licht da stehen zu lassen. Es geht ja nicht darum, wie ihr jetzt gemeinsam sauber durch die Trennung kommt, sondern eigentlich nur darum, was Deine Frau macht.
Deine Therapie hat nicht geholfen, weil der Therapeut Dir eigentlich nur durch die Blume zur Trennung geraten hat.
Andere Mütter melden Dir zurück, so gut wie bei Dir hat es keine andere.
Interessant auch, auf welche Beiträge Du eingehst und auf welche eher nicht.
Und das alles natürlich auch mit einem tolle Mutter versehen. Hm, also ich weiß nicht.
Schau, es gibt immer einen, der etwas macht und den anderen, der etwas mit sich machen lässt. Die meisten Väter, die ich so kenne, hätten spätestens beim eingeschränkten Wifi die Bremse gezogen und sich schützend vor die Kids gestellt, denn das ist eben keine (mental) gesunde Umgebung mehr für diese. Statt dessen scheinst Du aber sehr (oder einzig) damit beschäftigt zu sein, Deiner Frau Schuld zuschieben zu wollen. Finde ich vom mindset her nicht sehr gelungen.
Vielleicht wäre es hilfreich sich jetzt einfach auf neue Perspektiven zu konzentrieren, Sie hat die Liebesbeziehung für beendet erklärt und Du hast Dich jetzt auf die Suche nach einer neuen Wohnung gemacht. Bis dahin wird ja sicher noch ein bissl Zeit vergehen, wie sollen denn jetzt die Aufgaben und das Zusammenwohnen (neu) gestaltet werden?