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Meine Gedankenfundkiste

Hypatia
Ich glaube ich hab das Rezept gefunden wie man so richtig schön hängen bleibt in seinem Loch.

1. Glaube nicht daran, dass es so besser ist. Tu ich aus tiefster Überzeugung Am Kopf kratzender Smiley . Reicht ja, wenn andere das tun Kopfschüttelnder Smiley .
2. Bade in deinen Emotionen, weil du sie so liebst. Egal welche. Hauptsache du fühlst. Mach ich toll Tanzender Smiley .
3. Denk gar nicht dran deine Strategien umzusetzen, denn es gilt immer 1. Blabla Smiley
4. Hör: Nothing compares to you von Sinéad O'Connor (ne, den verlink ich jetzt nicht Unfreundlicher Smiley )
5. Und bitte vergiss nicht in alten Bildern zu wühlen Ermahnender Smiley . Aber hey, das hab ich wirklich nicht getan. Heute.

Lauter liebende Smileys an mich selbst. Ach ja. Hm. Leider heute HO und zu wenig soziale Kontakte. Merkt man irgendwie. Aber die Welt dreht sich trotzdem weiter, aber wahr ist auch, dass ich sie anhalten würde, wenn ich wüsste wie.

• x 3 #181


S
Zitat von Hypatia:
Ich glaube ich hab das Rezept gefunden wie man so richtig schön hängen bleibt in seinem Loch.

Ich habe irgendwann mal festgestellt, dass die Gefühle, die ich zu Ende gefühlt habe, danach nicht mehr so stark sind. Ich kann sie dann in Ruhe fühlen und trotzdem denken. Deshalb habe ich mich entschieden, sie nicht mehr zu unterdrücken, sondern alles, was sich von alleine zeigt, zu Ende zu fühlen. Mir zu zu hören und mich damit anzunehmen. Teilweise war der Schmerz über die Vergangenheit so stark, dass ich gefühlt in die Knie gegangen bin. Aber Gefühle sind endlich. Sie werden wieder schwächer und hören dann auf, von alleine. Auch deine noch vorhandene Sehnsucht darf sein, das Vermissen auch. Nimm einfach alles mit auf deinen Wegen. Es ist kein Suhlen, es ist real und es verdient keine Abwertung. Steh zu dir, so wie du bist. Wer legt denn fest, was besser oder schlechter ist? Du hast eine Vergangenheit. Sie wird immer deine Vergangenheit bleiben. Die damit verbundenen Gefühle kann ich nur über das fühlen in mir integrieren. Ich vertraue mittlerweile meiner Seele. Sie kennt den Weg. Wenn ich lang genug in einem Loch war und habe es ausgiebig inspiziert, dann kann ich ohne Wehmut wieder aus diesem Loch heraus klettern, weil es mir danach ist.

• x 3 #182


A


Meine Gedankenfundkiste

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Hypatia
Zitat von Sincerite:
Ich habe irgendwann mal festgestellt, dass die Gefühle, die ich zu Ende gefühlt habe, danach nicht mehr so stark sind.

Ich kenne das auch, ja. Manche Gefühle kann man zu Ende fühlen oder Situationen auch damit lösen. Aber manchmal tendiere ich dazu mich dabei in Endlosschleifen zu denken. Und während ich das tue, bin ich noch gut darin, mich dabei zu beobachten, um auch noch wirklich das letzte Gefühl zu erfassen. Auch die Widersprüche die ich integrieren muss geben das hervorragend her. Dabei gibt es nur eine gültige Antwort: ja dann halt nicht.

Trotzdem ist es heute schwer. Ich dachte erst ich bin einsam, aber nein, eher allein. Und es tut mir so weh, dass ich nicht bewahren konnte, was mir dieses Gefühl nahm.

Ich denke ich muss mehr Gedankenstopp trainieren. Bewertet hab ich alles genug. Ich komme zu keinem befriedigendem Ergebnis. Ich mag ja offensichtlich noch gar nicht weiterziehen mit Akzeptanz und Vergebung, was ja in Loslassen resultiert. Da ist halt noch die Sperre. Aber ich glaube ich brauche vielleicht einen Umweg über die Egal-Strasse. So eine kleine Form der Akzeptanz. Wenn der Gedanke kommt, muss er nicht angesehen oder gelöst werden. Zumindest nicht heute. Und irgendwann sind da zumindest wieder ein paar ruhige Tage. Und Sport fehlt mir auch...

• x 2 #183


S
@Hypatia
Nicht denken, einfach nur fühlen, ohne Wertung, durch dich hindurch fließen lassen, bis in den Boden. Nicht analysieren, nicht weg denken, einfach fließen lassen und ein Paket Tempo. Ich hatte Bilder von früher und ließ einfach die Gefühle zu. Das einzige, was ich dachte, war: wow, was für ein Schmerz. Nur mein Beobachter war aktiv. Dann kann es sein, dass das nächste kommt. Damit auch so. Du brauchst keine Kontrolle. Deine Seele steigt von alleine aus, wenn es zu viel wird.

• x 3 #184


Hypatia
@Sincerite
Zerfühlen 🙂. Da könnt ich ewig drüber reden.

• x 1 #185


S
Zitat von Hypatia:
Zerfühlen

tse, habe ich bei mir noch nicht erlebt. Vielleicht springst du von Gefühl zu Gefühl, damit du den wahren Schmerz nicht fühlen musst?

• x 1 #186


Hypatia
Zitat von Sincerite:
tse, habe ich bei mir noch nicht erlebt. Vielleicht springst du von Gefühl zu Gefühl, damit du den wahren Schmerz nicht fühlen musst?

Das hast du jetzt vermutlich anders verstanden, als ich es gemeint habe.

Du hast mir das hier beschrieben:
Zitat von Sincerite:
Ich habe irgendwann mal festgestellt, dass die Gefühle, die ich zu Ende gefühlt habe, danach nicht mehr so stark sind.


Zitat von Sincerite:
Wenn ich lang genug in einem Loch war und habe es ausgiebig inspiziert, dann kann ich ohne Wehmut wieder aus diesem Loch heraus klettern, weil es mir danach ist.

Und ich habe zuerst mehr mit denken geantwortet. Du meintest aber das verarbeiten von Gefühlen durch reines da sein lassen. Und ich machte 'Zerfühlen' daraus, eine Mischung aus zermahlen und fühlen.

Und doch natürlich kenne ich das. Und ich glaube schon, dass man hier sieht, dass ich auch die hässlichen Dinge ansehe.

Aber ich wurde mit Widersprüchen geimpft. Wenn ich das eine löse, stellt sich am anderen Ende wieder eine frühere Annahme als falsch heraus. Es ist wie ein unlösbares Paradoxon. Es führt zu Gefühlsknoten. Und auch zu Gedankenknoten.

Wie dieser Satz:
„Ich lüge gerade.“

Wenn ich lüge, sage ich die Wahrheit, also lüge ich nicht 😬.

Wer kriegt da keine Knoten 😄.
Außer ich definiere es so: Ende. Unlösbar.

Ja ich weiß, Gefühle sind nicht logisch, aber das macht mich persönlich verrückt, damit kann ich nicht umgehen.

EDIT: Ne, das unlogische macht mich nicht verrückt. Das widersprüchliche.

• #187


S
Zitat von Hypatia:
Und ich machte 'Zerfühlen' daraus, eine Mischung aus zermahlen und fühlen.

Ich zermahle meine Gefühle nicht. Ich habe Wertschätzung für sie.


Zitat von Hypatia:
Aber ich wurde mit Widersprüchen geimpft. Wenn ich das eine löse, stellt sich am anderen Ende wieder eine frühere Annahme als falsch heraus. Es ist wie ein unlösbares Paradoxon. Es führt zu Gefühlsknoten. Und auch zu Gedankenknoten.

Kann es sein, dass du früher belogen wurdest? und es keiner zugegeben hat? Scheinbar zeigt dir dein Inneres, dass du sehr verwirrendes, ambivalentes Verhalten erlebt hast. Das wäre die Wahrheit. Und so ein Verhalten nimmt einem Kind die Sicherheit. Es weiß nicht mehr woran es ist.

• #188


Hypatia
Zitat von Sincerite:
Ich zermahle meine Gefühle nicht. Ich habe Wertschätzung für sie.

Ok, also dann einmal ganz deutlich: ich habe das tragen/fühlen und erkennen meiner Gefühle sehr oft praktiziert. Therapeutisch, yogisch, eigenverantwortlich. Ich kann das sehr gut und bin geübt darin. Ich fand zermahlen ein sehr Schönes Wort dafür, wie vom Korn, zum Mehl, zum Brot. Deine Gefühle wollte ich damit nicht angreifen.

Zitat von Sincerite:
Scheinbar zeigt dir dein Inneres, dass du sehr verwirrendes, ambivalentes Verhalten erlebt hast. Das wäre die Wahrheit.

Natürlich ist das so, das weiß ich. Aber nicht in meiner Kindheit. Da gab es sowas nicht. Ein Wort, eine Tat. Aber mir ist das begegnet, ja. Das wurde nie verneint, aber auch nie geändert. Mir ist das klar, ich kann es nur schlecht verarbeiten. Es gibt keine Lösung. Das beschreibe ich hier, unter anderem.

• x 2 #189


Hypatia
Noch ein wenig Musik, danke für eure Inspiration heute, an sovielen Stellen hier.

Und wenn ihr nicht in deren Leben passt: lasst die andern sich verändern. Ihr seid gut so. 👇

• x 1 #190


Aiyla
Wenn ich nicht aufpasse, dann vermische ich manchmal Gedanken und Gefühle. Ich glaube das passiert nicht nur mir.
Gedanken lösen Gefühle aus und umgedreht und weil unangenehme Gefühle halt nunmal genau das, also unangenehm sind, gehe ich in Widerstand, bewerte sie negativ, bin damit dann auch wieder in einem Gedanken, der mir das unangenehme Gefühl verstärkt oder zusätzliche unangenehme Gefühle herstellt.
Nicht in den Widerstand zu gehen, ist schwer für mich. Aber ich übe es weiter. Ich glaube an dem was Du sagst (Gefühle bis zu ihrem Verschwinden fühlen ohne zu bewerten) @Sincerite ist viel Weises dran.

• #191


Aiyla
Und um die Spannungen, die durch die unangenehmen Gefühle erzeugt werden, ableiten zu können: brauchts auch den Körper....(u.a. Bewegung...)

• #192


A


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