Bonnielein
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ich finde Euch ganz toll, vielen Dank für eure Bemühungen auf mich einzugehen.
Zitat von Lilou:
Tue du es anders! Deine Mutter liebt dich, es ist nur ihr eigenes inneres verletztes Kind, dass du siehst!
Liebe Lilou, das ist ein sehr versöhnlicher Ansatz.
Ich bin schon ziemlich sauer auf meine Mutter und meine Schwester, die mich die ganze Zeit wie Dreck behandelt haben und ich es nie verstanden habe, weil doch Alles gemacht um "lieb Kind" zu sein.
Bis ich diesen verzeihenden Ansatz leben kann und ich habe es schon versucht, muß ich erst beginnen mich als Person ausreichend wertzuschätzen um dies nicht wiederum als Verzeihung für das zum Teil ungebührliche Verhalten meiner Mutter zu betrachten und mich wiederum niedermachen lasse.
Liebe BG,
deine Beschreibung hat mich etwas schockiert.
Zitat von BG:
mit dieser barschheit stoße ich nähe weg, weil mich das fragen, ob ich ihn vermisse weh tut. das versteht fast niemand. wieso weh tut?
durch meine äußerst geringe erfahrung an gelebter und geliebter nähe, weiß ich nicht, wie sich diese anfühlt. bringt dann der mann bei mir dieses gelebte nähegefühl in fühlung, dann bekomm ich angst. ich weiß nicht, wie ich darauf handeln soll und dann zeigt mir meine erfahrung, dass falls ich mal so eine nähe gefühlt habe, ich mich so aufgeben musste, dass ich nicht mehr ich sein durfte. also doppelt besetzt: einerseits nähe ist negativ, denn dann muss ich mich komplett verstecken und muss nur noch sein, wie mann es richtig erachtet. sonst passiert, dass ich rausgeworfen werde, aus dem herzen des mannes und zwar solange, bis mann mich wieder liebenswert empfindet. und liebenswert bin ich nur dann, wenn ich genau so bin wie mann will. erstens schaffe ich das nicht! (und ich schwöre, ich habe alles getan um dies zu schaffen! und jetzt will ich es nicht mehr, weil ich eh weiß, dass ich es nicht schaffe und somit habe ich versagt! also bin ich wirklich (!) nichts wert)
und zweitens: was mache ich, wenn der mann mich nicht rauswirft?
dann kommt abwehrmechanismus: ok, mann wirft dich nicht raus, also muss mann einen total auf der klatsche haben, denn "wenn ich in diesen club mitglied sein darf, dann ist dies bestimmt ein beschi.ss.ener club"
und diesen (!) mann will ich bestimmt nicht!
Zum Teil finde ich mich in deiner Beschreibung durchaus wieder. Der wesentliche Unterschied liegt wohl darin, dass ich nicht "unhöflich" werde, sondern mich bemühe nett zu bleiben und eben solche "unerwünschte" Annäherungen z.B. auf der Arbeit einfach ignoriere, nicht beantworte oder ggf. schreibe "Danke, ich habe aber im Moment keine Zeit".
Ich suche mir auch keine ganz so unnahbaren Männer wie Du aus, da es mir einfach zu sehr bewußt ist, dass diese nur Schmerzen und Liebeskummer bereiten werden. Ich habe mir aber durchaus Männer als Beziehungspartner ausgesucht, die mich viel und ständig verletzt haben und ich es zugelassen habe, weil ich die Schuld ja ausschließlich nur bei mir gesucht habe. Dennoch habe ich deren Nähe nie wirklich zugelassen, war also im wahrsten Sinne des Wortes "halb-single".
Ach ja, meine Tochter wird nächste Woche 14.
Liebe BG, welcher Typ Mann wäre denn für Dich ideal?
Betrachte ich mich, so müßte es ein Mann sein, der stark genug ist meine "unbewußten" Verletzungen gegen Ihn auszuhalten ohne sich zu verlieren, der deutliche Verbale Grenzen setzt ohne mir gleichzeitig das Gefühl zu geben nicht von Ihm wertgeschätzt zu werden.
Dies als Teil der Beschreibung und in der Theorie, denn solch einen Mann wird es nicht geben. Die Kombination aus Emotionalität und Selbstsicherheit...
Mein Problem ist auch, dass ich zu kritikfähig bin, d.h. ich lasse Kritik zu sehr an mich heran, nur um dann wieder emotionalen Abstand zu nehmen, weil ich mich innerlich rational dagegen wehre.
Ich bin jedoch derzeit sehr am Arbeiten an mir. Ich lasse Männer an mich heran aber nur sehr vorsichtig und mit Abstand. Im Moment denke ich mir entweder Sie akzeptieren diese Langsame, weil "Vertrauen aufbauende" oder Sie lassen es. Ich bemühe mich aber, mich "nett" zu verhalten.
Übrigens-ich habe auch "Geduld haben" gelernt in den letzten Wochen.
Zu Mr. H., natürlich-Er kam zum richtigen Zeitpunkt und jeder Tag Abstand hilft mir klarere zu sehen und nicht in die Verlegenheit zu kommen mich zu melden.
Heute morgen dachte ich mir, wie ich dieses dominante und verletzende Verhalten gegenüber mir nur zulassen konnte. Wobei gewehrt habe ich mich im Grunde schon immer, irgendwie.
Und mal wieder so irrwitzig