meine lilou, du gibst mir schon so viel! dein vertrauen, deine ehrlichkeit. zu zeigst dich mir! danke!
ich möchte dir gern etwas privates von mir zeigen: nicht, dass ich das eh nicht in meinem thread machen würde

oohhh .....
ok. mein efp und ich hatten die letzten zwei tage eine sehr turbulente zeit.
meine 'wildheit' brachte ihn wieder an einen absolut tiefen schmerzpunkt.
es ging mir im sinne von medium um meine Wehrhaftigkeit: dafür einzustehen was mir wichtig ist. meine grenzen dabei zu zeigen.*
also ich verwende jetzt eine analogie: weil ich dadurch die anonymität behalten kann und doch ziemlich gut zeigen kann um was es mir geht, bei kommunikation. ok?!
also ich fragte meinen efp donnerstag abend: willst du mich heiraten?
(das ist die analogie)
er: ich möchte dir sagen, dass ich dich liebe und .....
ich: .......
er: .....
ich: ....
mir ging es darum, dass er sich dazu bekennt, sich seiner behinderung zu stellen und sie aktiv anzugehen oder nicht.
er: .... sage ich dir morgen.
nächsten morgen:
er: .... du weisst, ......., ......, nein
er sagte einen satz,....., der mir plötzlich klarmachte. er kann es nicht.
er will ja sagen, von ganzem herzen, doch er kann nicht!
ich sprach ruhig und sagte, dass es gut ist. dass es für mich stimmig ist.
das wir uns wegen der behinderung nicht voneinander verabschieden müssen.
das sich zeigen wird, was dieses nein in zukunft zwischen uns auslöst.
ich wusste nicht, ob ich jetzt efp zu ef mache, oder weiter mache oder was ich mache. ich atmete ein, atmete aus und dachte mir: ach das leben hat so viele facetten. wer weiss, was für eine türe jetzt wieder aufgeht.
und ich machte efp türe nicht zu.
ich akzeptierte seine antwort.
heute telefonierten wir lange.
und er versuchte seine ansicht darzulegen. ich hörte zu und kapierte!
weisst du was er dachte lilou! (da kann ja eh nur er darauf kommen

)
er dachte, wenn er ja sagt, dann muss er heute in der früh aufs standesamt und unterschreiben!
ich sagte spinnst du!
es ist ein Riesenschritt von mir dich zu fragen: es dann zu tun, da müssen wir beide uns an der hand nehmen und noch viele treppen steigen, bis wir die Kirche erreichen! verstehst du diese analogie, lilou.
mach nicht gleich die türe zu, wenn efp etwas sagt, was dir nicht gefällt!
Zitat:Werde am Sonntag meine Entscheidung treffen, mit oder ohne Gespräch!
Ich muss das jetzt für mich machen, es gehört zu meinem Neuerfahrungsprozess!
bitte triff nicht so schnell eine entscheidung! denk an die analogie.
er kann was anderes in dem hören, was du sagst!
am nächsten tag kann und wird nochmals darüber gesprochen werden, wenn du die türe offen lasst. und dann am nächsten tag wieder. und wieder.
und so, langsam könnt ihr aneinander zuhören und euch "verstehen".
wenn du die türe offen lässt, dann brauchst du auch nicht so zu leiden, dass er nicht .......
du leidest dann, aufgrund deiner ungeduld, deiner inneren unzufiredenheit.
doch dafür sind wir hier da. wir hören dir zu und begleiten dich da durch.
du bist nicht alleine.
doch lass deine zügellose ......., dir nicht die türe vor der nase zu knallen!
denn du tust dir damit auch SEHR weh!
ps. ich habe ihn nicht gefragt, ob er mich heiraten will! ok.
um missverständnisse auszuklammern!
* wobei das erkennen seiner eigenen grenzen auch ein lebendiger prozess ist.
heute stört mich seine art nicht, morgen schon: siehe beispiel mit der ampel!
(das ist es nämlich, was männer an uns frauen so fasziniert: unsere innewohnende emotionalität in unseren grenzen. heute so und morgen so.
und das ist es ja, was wir bei männer soooo lieben: bei ihnen sind ihre grenzen gleich. hihihihi. ironie lässt grüssen

)