Hallo ihr Lieben,
irgendwie fehlt mir im Moment die Zeit für Alles.
Ganz sicher ist, dass Mr. H. der Vergangenheit angehört. Ich hatte ja quasi "das Glück" einen anderen interessanten Herren kennenzulernen, der sozusagen die Lücke gestopft hat.
Anmerkung: Da läuft aber nix. Ich habe zwar den Eindruck, dass wir von unserer Mentalität sehr ähnlich sind, die Lebensweise ist aber extremst unterschiedlich und ob das auf Dauer harmoniert bin ich mir irgendwie unschlüssig.
Dazu kommen aber immer noch ziemlich Ängste und vor Allem ein absolutes Misstrauen gegenüber Mann, was eindeutig Herr H. verursacht hat. Ich traue quasi Niemandem Interessanten mehr wirklich, weiß nicht ob ich mich auf mein Gefühl verlassen soll oder nicht, weil es mich ja schon einmal so enttäuscht hat.
Ich bin also sehr unsicher.
Dennoch ist es auf der anderen Seite immer noch so, dass Männer die eher überinteressiert sind mich aufgrund ihrere Bedürftigkeit eher abschrecken. Dies resultiert aus meiner Angst heraus, dass ich dieser Bedürftigkeit einfach aufgrund Zeitmangel und begrenztem Nähebedürfnis meinerseits nicht genügen kann.
Wenn ich jetzt aber Männer nehme, die wie ich ticken, verspüre ich wieder ein extremes Misstrauen, weil Er sich eben nicht so verhält wie die Anderen.
Vertrackte Situation, zumal wenn möglicherweise Beide schlechte Erfahrungen haben.
Ich komme auch immer noch nicht aus eminer Kindheitskomplexen heraus. Es hört sich lächerlich an, weil eben so äußerlich

, ich habe es aber absolut in mir mich hässlich zu fühlen. Auf der Stelle könnte ich Jedem 5 Dinge aufzählen, die mich an mir stören und die zweifellos jedem aber wirklich jedem Mann ins Auge fallen müßten. Mir fehlt hier der absolute Maßstab, es ist wie eine großes bodenloses Loch, dass ich nicht zu füllen vermag, obwohl mir rational Alles klar ist.
Theoretisch brüchte ich Bestätigung, praktisch bekomme ich die aber nicht, weil eben so völlig out.
Gleiche Probleme erlebe ich bei einer Freundin, ihre Komplexe sind nur andersweitig gelagert.
Das Problem ist, dass ich selbst wenn ich mache und mache das Gefühl immer noch nicht losbekomme zu genügen.
(das ist es was mich im Moment quält).
Übrigens ist es mir auch inzwischen bewußt warum ich nicht jammere, bzw. wenn ich dies tu es gar nicht wahr genommen wird.
Mein Mutter leidet immer gerne und viel. Da blieb und bleibt bis heute einfach keine freie Kapazität für mich frei.