Hallo Ihr Lieben,
ich schreibe gerade vom Bett aus, mir ging es heute morgen nicht so sonderlich gut.
@BG, lass Dich mal virtuell umarmen, so ein Mist, dass Du nicht von Ihm loskommst.
Manchmal denke ich uns fehlt einfach dieses Quäntchen Unbekümmertheit. Wir denken zuviel, analysieren zuviel, wollen der Ursache frei nach dem faustischen Prinzip unbedingt auf den Grund kommen.
Das mag bei uns gerade noch irgendwie funktionieren, aber niemals bei einem Anderen, zumal wenn Er es nicht zulassen will.
Jetzt gibt es diese beneidenswerte Menschen, die eben nicht soviel denken, grübeln und analysieren. Sie mögen zwar faktisch-sachliche Ziele haben, leben aber emotional in ihrem täglichen Ist und machen sich über den Anderen nicht diese Gedanken. Sie benötigen noch nicht einmal die Bestätigung von Außen.
Von diesen Menschen werden wir uns wohl nicht verstanden fühlen, einfach weil sie eben ganz anders ticken als wir.
Zur Zeit mache ich ganz interessante Erfahrungen zu meiner Außenwirkung.
Ich werde grundsätzlich als sehr selbstbewußt, kommunikativ, offen, starke Persönlichkeit beschrieben. Außerdem sagt mir ausschließlich jeder Mann, dass ich ganz anders als andere Frauen bin. Sie sehen es wohl ausgesprochen positiv, ich weiß noch nicht wirklich wie ich damit umgehen soll, irgendwie sagt mir doch die Erziehung ich soll das nette Weibchen sein.
Inzwischen sage ich immer schon wenn ich einen neuen Mann kennenlerne, dass ich anders als andere Frauen bin.
Ich habe ja einen sehr guten Kollegen und inzwischen mein bester Freund. Wir reden über ausschließlich Alles und Er kennt mich inzwischen auch sehr gut, bzw. kann mich gut einschätzen.
Er ist ganz anders als ich, eher introvertiert, beständig, wenig kommunikativ, eher stur was seine Empfindungen betrifft. Ich bin sehr extrovertiert, direkt und gar nicht stur....es hat mehrere Jahre gedauert bis wir so weit sind wie jetzt. Es gibt mir jedoch einen guten Einblick darin wie andere ticken.
Es hat mich erschreckt, als Er meinte, dass ich nach Außen so stark auftrete und Er früher niemals geglaubt hätte, dass ich mich so sehr für einen Freund einsetze.
Genauso würde man mir Gefühle nicht anmerken. Selbst in der Phase der Trennung von meinem Ex oder auch der Herr H.-Phase hätte Er nicht wirklich wahrgenommen, dass es mir schlecht geht.
Ich habe mir meine Lebensstrategie also anscheinend hervorragend verinnerlicht..immer stark sein, sich nichts anmerken lassen. Versteht Ihr was ich meine-selbst wenn ich meine Gefühle überdeutlich zu zeigen, kommt das nach Außen nicht an.
Versteht Ihr was ich meine? meine Aufgabe ist es jetzt meine Gefühle zu respektieren und diese auch nach außen zu tragen.
Ich denke ich bin eine starke Persönlichkeit, sonst hätte ich mein Leben nicht so gemeistert. Auch das muß ich akzeptieren.
Ein Mann an den ich mich reel anlehnen kann und der stärker als ich ist, entspricht der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Die meisten Männer wären dann dominant aber nicht wirklich stärker. Mit Dominanz habe ich aber ein Problem, s. Herr H.