Hundefreundin
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Was mich an dieser ganzen Sache zur Zeit fertig macht ist, dass er mir nicht sagen kann, warum. Wir waren gerade mal 10 Monate zusammen. Samstag sagte er mir noch, wie sehr er mich lieben würde und am Montag war alles vorbei. Er behauptet, es sei keine neue Freundin in Sicht und ich habe nichts falsch gemacht. Er sei derjenige, der alles verbockt habe, der nicht in der Lage sei, eine Beziehung zu führen, der traumatisiert und "falsch" ist. Er hat viel geweint am Telefon. Wir haben uns noch bis heute Nachrichten geschrieben. Er schrieb wieder, dass ich immer gut zu ihm war, ihn beflügelt habe und alles für ihn getan hätte. Er mutmaßte, dass vielleicht genau das sein Problem sei. Ich bilde mir grade ein, es würde mir besser gehen, wenn ich einen handfesten Grund hätte.
Ich fühle mich so unendlich elend und alleine. Zu dieser ganzen Angelegenheit kommt noch, dass ich seit ca. 20 Jahren unter Depressionen leide und ich habe furchtbar Angst um mich. Ich war gestern bereits bei meiner Psychologin aber so schnell kann sie auch nicht helfen. Er fehlt mir so.
Ich wünsche mir von ganzem Herzen eine Strategie mit diesem Schmerz umzugehen. Aber wenn ich sehe, wieviele Menschen unter Liebeskummer und Trennung leiden, dann gibt es wohl kein Patentrezept. Ich würde so gerne wissen, wann der Schmerz nachlässt. Ach, ich würde mich einfach über ein aufmunterndes Wort freuen, oder über Mutmaßungen, was er denn gemeint habe könnte. Meine Psychologin vermutet, dass viel Wut, Trauer und Leid unter seiner Oberfläche lauert, über die er nicht sprechen konnte. Sie hält es sogar für gut, dass ich nicht das volle Ausmaß in der Zukunft abbekomme. Ich kann darauf nicht weiter eingehen, wie sie darauf kam. Aber er schrieb halt, er sei verkorkst, verletzt und gezeichnet und vermutlich garnicht in der Lage, sich auf eine Beziehung einzulassen. Hätte er das nicht feststellen können, bevor er mich ansprach? Ich wünschte, ich könnte essen oder schlafen
