Zitat von carlos7: Warum verletzt es die Gefühle derart, wenn der Partner die Exklusivität einmal unterbrechen will? Würde das wirklich gerne verstehen, vor allem welche Gefühle genau so tief verletzt werden.
Wer sagt dass es bei einer einmaligen Sache bleibt?
Kann so sein muss aber nicht.
Das Ding mit gesetzten Grenzen / Regeln/ Ausnahmen ist doch folgendes. Hat man - in dem Fall die EF des TE - einmal seinen Willen durchgesetzt und die Hemmschwelle aus purem Egoismus überschritten, fällt es in der Regel beim zweiten und dritten Mal noch leichter wieder diese zu überschreiten. Nicht selten kommt dann die Erwartungshaltung, man hat es ja einmal getan und der Mann hat es überlebt, also ist es doch nicht schlimm es nochmal zu tun. Seine Gefühle, sein Leid scheint dabei völlig egal zu sein.
Wenn also der TE schon in der Theorie ein großes emotionales Problem damit hat und nicht damit klar kommt - wird für ihn in der Praxis nicht besser werden sondern zur reinsten Qual und das wirkt sich doch automatisch auf die bestehende Ehe aus.
Und nein ihre außerehelicher Ausflug wird sich nicht positive auf die Ehe auswirken, weil ER einfach nicht bereit ist seine Frau mit einem anderen Mann zu teilen. Er verspürt auch selber nicht den Wunsch sich ebenfalls eine 2. Frau zu zulegen.
Nicht jeder ist so freigiebig wie du Carlos und Teil seine Frau mit noch jemanden. Das sollte man akzeptieren und zur Kenntnis nehmen.
Eine offen Beziehung/ Ehe muss auf einem gesunden soliden Fundament aufgebaut sein, damit es funktioniert. Die Balance muss stimmen.
Und im Fall des TE sehe ich diese Basic für eine Öffnung eben nicht, weil nur die Frau einen Freifahrtschein möchte, weil ihr danach ist und um ihren Willen zu kriegen und sie ihren Mann massive unter Druck setzt und geradezu egoistisch vorgeht.
Da geht der Frau vom TE nicht um ein
Wir und um einen gemeinsamen Weg zu finden sondern nur um
ich, ich und nochmal ich.